Zurück nach oben

Honor Magic V5 im Test: Eine bessere Wahl als das Samsung Galaxy Z Fold 7?

Honors dünnes, leichtes Falthandy überzeugt mit beeindruckender Akkulaufzeit – doch ein paar Kompromisse gibt es trotzdem

T3 Recommends Award
Honor Magic V5
(Bildnachweis: Future / Chris Hall)
T3 Fazit

Honors Hardware kann sich sehen lassen: Das Magic V5 gehört zu den dünnsten Falthandys überhaupt – und das bei richtig starker Akkuleistung. Leistung, Display und Kamera stimmen ebenfalls. Nur die Software macht die Nutzung nicht ganz so angenehm wie bei Samsungs Flaggschiff-Foldable.

Pro
  • +

    Dünnes und leichtes Design

  • +

    Helle, farbstarke Displays

  • +

    Hervorragende Akkulaufzeit und schnelles Laden

Kontra
  • -

    Schwächen in der Software

  • -

    Sehr großer Kamerabuckel

  • -

    Google Pay wird nicht unterstützt

Warum können Sie T3 vertrauen? Unsere Experten verbringen Stunden damit, Produkte und Dienstleistungen zu testen und zu vergleichen, damit Sie das Beste für sich auswählen können. Erfahren Sie mehr darüber, wie wir testen.

Seit 2019, dem Geburtsjahr der faltbaren Handys, hat sich jedes Jahr etwas getan. Dieses Jahr bringt jedoch eine Veränderung, die noch größer ist – und zwar nicht in Sachen Technik, sondern bei der Form der Geräte.

Das hat zu einem kleinen Konkurrenzkampf zwischen Samsung und Honor geführt, welche Marke denn nun das dünnste faltbare Handy hat. Samsung gibt für das Galaxy Z Fold 7 eine Dicke von 8,9 mm an, Honor für das Magic V5 8,8 mm. Meiner Meinung nach ist der Unterschied jedoch völlig irrelevant.

Wichtiger ist, dass beide Handys extrem dünn sind. Sie sind nur ein kleines Stück dicker als ein normales Smartphone und nehmen damit eine der größten Hürden für faltbare Geräte. Zusammen mit besseren Displays, mehr Leistung, fortschrittlicheren Kameras, starker Akkulaufzeit und Flaggschiff-Power steht das Format damit auf Erfolgskurs.

Ich habe das Honor Magic V5 einen Monat lang als mein Hauptgerät genutzt. Das war meine Erfahrung damit.

Preis und Verfügbarkeit

Honor hat sich dazu entschieden, den Preis des Honor Magic V5 erst beim offiziellen Launch-Event am 28. August bekannt zu geben.

Jetzt wissen wir es: Mit der Vorbestelleraktion gibt es £300 Rabatt, sodass du das Handy für £1.399,99 statt für den regulären Preis von £1.699,99 bekommst. Danach steigt der Preis wieder auf die UVP.

Der Preis wird nur in Pfund angegeben, da das Handy in den USA oder Australien nicht erhältlich ist. Das überrascht nicht, denn auch das Honor Magic V3 startete damals bei £1.699. Mit £1.799 für das Samsung Galaxy Z Fold 7 hat Honor seinen größten Konkurrenten damit direkt unterboten.

Was ist neu?

  • 8,8 mm Dicke, IP59 zertifiziert
  • Spitzenhelligkeitssteigerung
  • Snapdragon 8 Elite Prozessor
  • Größere Batteriekapazität
  • Neue Kamerasensoren

Honor Magic V5

(Image credit: Future / Chris Hall)

Honors Magic V3 war bereits auf Schlankheit, Stärke und KI-Funktionen ausgerichtet. Das trifft nun auch auf das neue Magic V5 zu, nur dass es noch mehr von allem bietet: Es ist dünner, stärker und hat mehr KI-Funktionen.

Statt 9,2 mm ist das Magic V5 im gefalteten Zustand nur noch 8,8 mm dick und wiegt mit 217 g etwas weniger als das Vorgängermodell mit 226 g. Das Scharnier ist deutlich stabiler und laut Honor sogar stark genug, um einen Kühlschrank und einige Gewichte zu tragen. Außerdem steigt die IP-Zertifizierung auf beeindruckende IP59, was nicht nur besseren Schutz gegen Wasser, sondern erstmals auch gegen Staub bedeutet.

Die Spitzenhelligkeit steigt von 1.800 auf 5.000 Nits, ansonsten bleibt die Display-Konfiguration weitgehend gleich. Unter der Haube ersetzt der Snapdragon 8 Elite den Snapdragon 8 Gen 3 und sorgt für mehr Leistung. Auch der Akku wächst – von 5.150 mAh auf 5.820 mAh.

Die Kamera wurde ebenfalls mit einem neuen 64-Megapixel-Teleobjektiv und einem neuen Ultraweitwinkelsensor aufgerüstet.

Design und Displays

  • Außendisplay: 6,43-Zoll AMOLED
    • Honor Anti-Kratz NanoCrystal Shield
    • 1060 x 2376 Auflösung
    • 21:9 Seitenverhältnis
    • 120 Hz Bildwiederholrate
  • Innendisplay: 7,95-Zoll AMOLED
    • 10:9 Seitenverhältnis (ungefähr)
    • 5.000 Nits Spitzenhelligkeit
    • 2172 x 2352 Auflösung
    • 120 Hz Bildwiederholrate
  • Hauptspezifikation:
    • 4,1 mm an der dünnsten Stelle, 217 g
    • Honor Super Steel Scharnier
    • Kohlefaserverstärktes Innendisplay

Ein Foto des Honor Magic V5 und Samsung Galaxy Z Fold 7

(Image credit: Basil Kronfi)

Bei all dem Gerede über die 4,1 mm Dicke des Honor Magic V5 finde ich, dass das Samsung Galaxy Z Fold 7 insgesamt eleganter wirkt. Samsung setzt auf ein eher zurückhaltendes, quadratisches Design, während Honor mit mehr Kurven an den Ecken und am Rahmen arbeitet. Dadurch wirkt das Magic V5 etwas auffälliger als das Samsung-Handy.

Das ist natürlich Geschmackssache, aber ich habe den Eindruck, dass diese Handys für unterschiedliche Nutzergruppen gebaut wurden. Beim Honor Magic V5 fällt vor allem die Kamera auf der Rückseite auf: Während Samsung drei einzelne Linsen verbaut, setzt Honor auf einen großen Kamerabuckel, eingefasst in einen markanten achteckigen Rahmen.

Ich will damit nicht sagen, dass mir das Honor-Design nicht gefällt. Insgesamt macht mir das Handy einen tollen Eindruck, und seine dünne Form sticht sofort ins Auge. Aber wenn man einen Kritikpunkt nennen müsste, dann wäre es wohl der überdimensionierte Kamerabuckel.

Honor Magic V5

(Image credit: Future / Chris Hall)

Das 21:9-Außendisplay des Magic V5 ist gelungen und groß genug, um das Handy wie ein normales Smartphone zu nutzen. Es ist hell, farbstark, ausreichend scharf und bietet eine Bildwiederholrate von 120 Hz.

Das Innendisplay öffnet sich fast quadratisch und bietet jede Menge Platz – perfekt zum Spielen oder, wie bei mir, zum Arbeiten mit Tabellen, die so viel handlicher sind als auf einem normalen Smartphone. Die Falte in der Mitte sieht man zwar, wenn man genau hinschaut, aber während des ganzen Monats, in dem ich das Handy genutzt habe, hat sie mich nie gestört.

Fingerabdrücke sind auf dem flexiblen Displayschutz leider ein Problem, was nicht unüblich ist bei faltbaren Handys. Auch wenn moderne Geräte ziemlich robust sind, hält ein flexibles Display den wiederholten Druck nicht so gut aus wie ein normales Glas. Zu viel Druck kann die OLED-Schicht darunter verformen, also sollten ernsthafte Gamer:innen damit vorsichtig sein.

Das Magic V5 unterstützt Dolby Vision und lief sogar bei Netflix problemlos, sodass man HDR-Inhalte wirklich genießen kann. Trotzdem sind Falthandys nicht ideal für Filme und Serien, weil das Bildschirmverhältnis stark letterboxed ist. Die meisten Inhalte sind 16:9 oder 21:9 und wirken dadurch nicht größer als auf einem normalen Handy. Trotzdem sah The Gentlemen auf dem Display richtig gut aus.

Das externe Display hat einen werkseitigen Bildschirmschutz, der ziemlich weich ist. Nach einem Monat sieht man schon ein paar Abdrücke, besonders an der Stelle, wo ich ständig durch Instagram gescrollt habe. Doomscrolling hinterlässt eben Spuren – sowohl auf dem Display als auch bei mir.

Leistung und Akku

  • Qualcomm Snapdragon 8 Elite
  • 16 GB RAM, 512 GB Speicher
  • 5.820 mAh Akku
  • 66W kabelgebundenes, 50 W kabelloses Laden

Honor Magic V5

(Image credit: Future / Chris Hall)

Premium-Falthandys wie das Honor Magic V5 kommen natürlich mit starker Hardware, hier dem Snapdragon 8 Elite. Damit kann das Handy problemlos mit normalen Flaggschiffen mithalten – bei dem Preisaufschlag für solche Geräte ist das aber auch keine Überraschung.

Honor macht auch bei den Spezifikationen keine halben Sachen und verbaut 16 GB RAM sowie 512 GB Speicher – echte Flaggschiff-Hardware also. In der Praxis fühlt sich das Honor V5 auch genau so an: Apps starten flott und laufen größtenteils ruckelfrei. Natürlich hängt ein Teil der visuellen Performance auch von der Software ab, auf die ich später noch eingehen werde.

Am meisten beeindruckt mich aber die Akkulaufzeit. Der 5.820-mAh-Akku hält wirklich durch. Während der ganzen Zeit, in der ich das Magic V5 genutzt habe, musste ich nie zwischendurch laden – selbst beim längeren Einsatz als Hotspot, bei dem ich unterwegs 5G mit anderen Geräten genutzt habe.

Das 66‑W‑kabelgebundene Laden ist das Sahnehäubchen. Zwar erreicht es nicht die Power von Honors Flaggschiff Magic 7 Pro, aber es entspricht dem Niveau des Honor 400 Pro. Für die langfristige Akkugesundheit sollte man es vielleicht mit etwas Vorsicht nutzen, aber für schnelles Aufladen ist die Geschwindigkeit wirklich praktisch. Zum Vergleich: Samsungs aktuelles Modell lädt immer noch nur mit 25 W und ist damit deutlich langsamer.

Honor empfiehlt, das Magic V5 für optimale Leistung im aufgeklappten Zustand zu laden – wahrscheinlich, um die Wärme besser abzuleiten. Wenn das Handy zu heiß wird, dunkelt der Bildschirm automatisch ab. Am Strand war das ein bisschen nervig, denn trotz der hohen Spitzenhelligkeit konnte ich den Bildschirm bei direkter Sonne kaum erkennen.

Software

  • MagicOS 9 basierend auf Android 15
  • 7 Jahre Software-Updates
  • Honor AI

Honor Magic V5

(Image credit: Future / Chris Hall)

Wer Honor-Handys kennt, weiß: Die Software sorgt oft für Diskussionen. Die Hardware ist top, aber die Software ist nicht jedermanns Sache. Zum Testzeitpunkt läuft das Magic V5 mit MagicOS 9 auf Basis von Android 15. Im Vergleich dazu setzen das Galaxy Z Fold 7 oder das Pixel 10 Pro Fold bereits auf Android 16 – das Magic V5 ist also eine Generation zurück.

Honor hatte beim Launch des Magic 7 Pro Anfang 2025 ein 6 Jahre Update-Versprechen gegeben, beim Magic V5 wurde es jetzt auf 7 Jahre erhöht. Damit liegt das Handy an der Spitze, was die Update-Versorgung angeht.

MagicOS legt eine zusätzliche Funktionsschicht über Android und bietet viele Möglichkeiten zur Personalisierung. Allerdings wird das Erlebnis durch die ständige Präsenz kostenpflichtiger Dienste getrübt, sobald man versucht, Hintergründe oder Symbole zu ändern.

Es gibt auch viele Duplikationen, und ich habe gemerkt, dass das System flüssiger lief, als ich einige Teile von MagicOS deaktivierte. Das KI-Vorschlags-Widget bremste zum Beispiel die Interaktion auf der Startseite, und Honors Anpassungen an „Nicht stören“ sowie Androids „Schlafenszeitmodus“ führten dazu, dass sich der Modus trotz Zeitplan nie richtig aktivierte.

Wie sehr einen das stört, hängt davon ab, wie man das Handy nutzt. Während Samsungs und Googles Geräte einfach funktionieren, läuft Honor leider nicht ganz so rund – das gilt auch für das V5.

Honor Magic V5

(Image credit: Future / Chris Hall)

Zurück zu den doppelten Funktionen. Besonders nervig ist Honors App-Markt, der Updates für Apps anbietet, die man schon aus Googles Play Store bekommt. In einem Fall war das sogar ein Update für Netflix, das über den offiziellen Kanal längst installiert war.

Zum Zeitpunkt des Tests war Google Pay noch nicht verfügbar. Honor teilte mir allerdings mit, dass die Unterstützung kurz nach dem Start kommen sollte. Da das Handy erst Anfang Juli in China auf den Markt kam, blieb offenbar nicht genug Zeit, um eine so grundlegende Funktion wie Google Pay direkt bereitzustellen.

Der geteilte Bildschirm ist einfach zu bedienen und macht es leicht, zwei Apps gleichzeitig zu öffnen. Die meisten Apps kommen mittlerweile gut mit den größeren Displays klar. Beim Wechsel vom Außen- zum Innendisplay gab es manchmal ein kurzes, leicht verwirrtes Zoomen, aber das war kein großes Problem.

Honor Magic V5

(Image credit: Future / Chris Hall)

Honors KI ist zwar integriert, aber kaum aufdringlich. Ich wurde nicht ständig damit konfrontiert und habe oft einfach vergessen, dass sie überhaupt da ist. Die meisten Funktionen beschränken sich auf Übersetzung und Transkription, sodass man nichts Wichtiges verpasst.

Ein interessantes Feature, das Honor hervorhebt, ist die Deepfake-Erkennung. Sie soll erkennen, wenn jemand KI einsetzt, um das Gesicht oder die Stimme einer Person in einem Videoanruf zu replizieren. Für mich persönlich war das bisher kein großes Problem.

Googles Gemini ist hier der Standard-Sprachassistent, wie es bei den meisten Android-Handys heute der Fall ist (Samsung eingeschlossen, obwohl Bixby weiterhin existiert).

Kameraleistung

  • Hauptkamera (Triple):
    • 50-Megapixel, f/1.6 Blende, optische Stabilisierung (OIS)
    • 64 MP 3x optischer Zoom (70mm äquivalent), f/2.5, OIS
    • 50MP Ultraweitwinkel, f/2.0
  • Frontkamera:
    • Beide: 20 MP, f/2.2 Punchhole

Honor Magic V5

(Image credit: Future / Chris Hall)

Honor stellt seine Kameras stark in den Vordergrund und setzt auf eine Reihe hochauflösender Sensoren. Es gibt eine solide 50‑MP‑Hauptkamera, unterstützt von einem 50‑MP‑Ultraweitwinkel, während das 64‑MP‑Teleobjektiv 3x optischen Zoom bietet.

Ich fand die Hauptkamera bei Tageslichtbedingungen sehr kompetent, mit großartigen Farben und genauen Ergebnissen mit viel Detail. Auch der 2x-Zoom durch Sensor-Zuschnitt überzeugt, da er die Details und die Farbbalance der Hauptkamera weitgehend beibehält. Bei Wechsel zu den anderen Linsen fallen jedoch kleinere Abweichungen bei Farbe und Weißabgleich auf.

Der Ultraweitwinkel wirkt im Vergleich zur Hauptkamera etwas überbelichtet und zeigt nicht dieselben Details, liefert aber trotzdem farbenfrohe Ergebnisse. Bei Tageslicht ist das eine sehr solide Linse, wenn man den leichten Farbunterschied zur Hauptkamera ignoriert.

Bei wenig Licht schwächelt der Ultraweitwinkel jedoch, hier liefert die Hauptkamera die besseren Ergebnisse.

Der 3x-optische Zoom liefert bei Tageslicht scharfe und farbenfrohe Bilder. Bei Nacht sorgt die f/2.5-Blende jedoch für kühlere Fotos, bei denen die Farben an Intensität verlieren. Die gute Nachricht: Der 10x-digitale Zoom der Kamera funktioniert überraschend gut.

Wie bei Honor üblich lässt sich sogar bis zu 100x zoomen. Diese Funktion ist aber nicht standardmäßig aktiviert und muss erst eingeschaltet werden. Ab 20x kommt KI zum Einsatz, um die Bilder zu „verbessern“. Bei moderaten Zoomstufen merkt man davon kaum etwas, bei 100x kann das Ergebnis allerdings schnell künstlich wirken.

In den obigen Beispielen zeigt das Schloss im Bild weder die echten Texturen noch die exakten Farben. Es ist eher eine Annäherung, aufgenommen aus großer Entfernung, sodass die KI nicht viel Spielraum hatte.

Die TV-Antenne im selben Bild ist deutlich näher. Hier hat die KI Texturen hinzugefügt und dem Hintergrund mehr Tiefe gegeben, wie man in der Galerie sehen kann. Die Beschriftung wirkt dabei allerdings etwas chaotisch.

Wenn man genau hinschaut, merkt man, dass die Bambusblätter zwar realistisch aussehen, aber von der KI erzeugt wurden und nicht alle richtig an den Stielen hängen. Ein weiteres Beispiel dafür, dass man KI grundsätzlich immer mit Vorsicht genießen sollte.

Porträtaufnahmen zählen zu den Stärken des Honor V5, sowohl mit den hinteren als auch den vorderen Kameras. Natürlich kann man das Handy aufklappen, um die Hauptkamera für Selfies zu nutzen, was tolle Ergebnisse liefert, aber etwas fummelig in der Anwendung sein kann. Dafür bekommt du Zugang zu den Harcourt-Modi, die ein bisschen Abwechslung bieten.

Insgesamt liefert das Honor Magic V5 eine starke Kamera: Alle drei Linsen liefern gute Ergebnisse und bieten viel, was man von einem Flaggschiff-Handy in dieser Preisklasse erwartet. Der Nachteil ist nur, dass der Kamerabuckel ziemlich groß auf der Rückseite ist.

Fazit

Honor Magic V5

(Image credit: Future / Chris Hall)

Das Honor Magic V5 ist ein beeindruckendes Falthandy, das ein schlankes und leichtes Design, viel Leistung, eine starke Kamera und eine hervorragende Akkulaufzeit bietet. Von der Hardware her gibt es wenig zu beanstanden.

Das Design könnte für manche Geschmackssache sein – vor allem das große Kameragehäuse. Im Vergleich dazu wirkt Samsungs Smartphone meiner Meinung nach eleganter. Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

Die Software ist allerdings noch ein laufendes Projekt: Google Pay fehlt, es gibt Bloatware und doppelte Funktionen sowie Anpassungen von Android, die nicht immer rund laufen. Das ist bei Honor-Handys typisch. Wer damit leben kann, erhält mit dem Magic V5 ein wirklich beeindruckendes faltbares Handy.

Alternativen, die ebenfalls eine Überlegung Wert sind

Der offensichtlichste Konkurrent zum Honor Magic V5 ist das Samsung Galaxy Z Fold 7, das bei uns Bestnoten erhalten hat. Samsung ist weiter verbreitet und die Software läuft insgesamt runder, was die tägliche Nutzung angenehmer macht. Honor punktet dagegen mit besserer Akkulaufzeit, schnellerem Laden und einer höheren IP-Zertifizierung.

Ein weiteres interessantes Gerät ist das Google Pixel 10 Pro Fold, das ebenfalls gut geschützt ist (IP68) und die neueste Software von Google bietet. Es kommt allerdings erst am 9. Oktober auf den Markt. Während die Software wahrscheinlich raffinierter sein wird, dürfte Honors Hardware in vielen Bereichen überlegen sein.

Chris Hall

Chris has been writing about consumer tech for over 15 years. Formerly the Editor-in-Chief of Pocket-lint, he's covered just about every product launched, witnessed the birth of Android, the evolution of 5G, and the drive towards electric cars. You name it and Chris has written about it, driven it or reviewed it. Now working as a freelance technology expert, Chris' experience sees him covering all aspects of smartphones, smart homes and anything else connected. Chris has been published in titles as diverse as Computer Active and Autocar, and regularly appears on BBC News, BBC Radio, Sky, Monocle and Times Radio. He was once even on The Apprentice... but we don't talk about that. 

Mit Unterstützung von