Shark FacialPro Glow im Test: beeindruckende Profi-Hautpflege für zu Hause
Hält dieses smarte Skincare-Gadget, was es verspricht? (Spoiler: Ja)
Das Shark FacialPro Glow gehört zu den wenigen Skincare-Devices für zu Hause, die schnell sichtbare Ergebnisse liefern. Das Design ist durchdacht, die Handhabung überraschend einfach, und Details wie die austauschbaren Aufsätze oder die lange Akkulaufzeit machen die Nutzung angenehm unkompliziert. Bei sensibler Haut (meine eingeschlossen) kann es anfangs zu leichter Rötung kommen. Mit einer wöchentlichen Routine bleibt die Haut aber ruhig und fühlt sich trotzdem weich und glatt an. Die Formulas kosten zwar extra, im Vergleich zu einem monatlichen HydraFacial fällt das aber kaum ins Gewicht. Da es aktuell kaum vergleichbare Geräte gibt, ist das FacialPro Glow eine interessante Option für alle, die professionelle Hautpflege zu Hause wollen.
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Schnelle, sichtbar gute Ergebnisse
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Günstig im Vergleich zu einem monatlichen HydraFacial
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Effektive Formulas, die für alle Hauttypen geeignet sind
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Lange Akkulaufzeit
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Laufende Kosten für die Formulas
Warum können Sie T3 vertrauen?
Bilal Fahmi
Beauty-Tech zu testen – ob die besten LED-Gesichtsmasken oder die besten Haartrockner – gehört definitiv zu meinen Lieblingsparts des Jobs. Umso seltener ist es allerdings, dass sich ein Gerät wirklich neu oder einzigartig anfühlt. Genau deshalb hat mich das Shark FacialPro Glow so begeistert.
Erst vor ein paar Monaten gelauncht, verspricht das Skincare-Device für zu Hause, Unreinheiten aus den Poren zu entfernen, die Hautbarriere zu unterstützen und die Sichtbarkeit der Poren schon nach einer Anwendung zu reduzieren. Also genau das, was sich die meisten wünschen. Im Kern bildet es den Ablauf eines HydraFacials nach, das pro Session schnell bis zu 200 Euro kosten kann, und ist damit eine clevere Möglichkeit, ähnliche Ergebnisse zu erzielen und nebenbei etwas Kleingeld zu sparen.
Natürlich konnte ich es kaum erwarten, loszulegen. Nach wöchentlicher Nutzung über die letzten zwei Monate stehen die Ergebnisse jetzt fest.
Shark FacialPro Glow im Test: Preis und Verfügbarkeit
Das Shark FacialPro Glow kostet rund 350 Euro und ist in mehreren Farboptionen erhältlich. Du kannst es im Onlineshop von Shark Beauty kaufen sowie bei Händlern wie Very, John Lewis und Boots.
Zusätzlich gibt es mehrere Bundles: So bekommst du das FacialPro Glow zusammen mit dem Replenishment Set (also der doppelten Menge an Formulas) für etwa 440 Euro, und es lohnt sich besonders, wenn du regelmäßig nachfüllst. Außerdem bieten einige Shops Kombi-Pakete mit zusätzlichen Tools an – die Preise liegen hier meist etwas höher als beim Standardgerät.
Shark FacialPro Glow im Test: Design und Features
Vom Design her ist das FacialPro Glow ein kompaktes Handgerät, das dir in rund zehn Minuten eine komplette Skincare-Behandlung für zu Hause liefert. Über ein simples Klicksystem wechselst du zwischen zwei Hauptaufsätzen: dem exfolierenden Poren-Saugkopf und dem DePuffi-Heiß-Kalt-Sculpting-Kopf. Beide fügen sich optisch nahtlos in die Haupteinheit ein und unterstreichen den cleanen, schlanken Look.


Im Kit enthalten sind zwei Skincare-Formulas aus koreanischen Labs: ein AHA/BHA-Exfoliating-Gel, das du vor der Extraktion aufträgst, und ein hydratisierendes Serum, das direkt im Gerät genutzt wird, um die Haut danach wieder mit Feuchtigkeit zu versorgen.
Das Gerät ist kabellos und kommt mit mehreren austauschbaren Tips, sodass du die Behandlung an verschiedene Hauttypen oder Gesichtsbereiche anpassen kannst. Geladen wird das Gerät per USB-C, dazu gibt es ein kompaktes Etui.
LED-Anzeigen am Griff machen die Bedienung angenehm unkompliziert: Sie zeigen dir jederzeit den gewählten Modus und die Temperatureinstellungen. Alle Teile sind klar beschriftet – ein Detail, das man auch von anderen SharkNinja-Produkten kennt. Zusammen mit den Tutorial-Videos und dem Quick-Start-Guide fühlt sich der Einstieg überraschend easy an.
Shark FacialPro Glow im Test: So funktioniert’s
Weil es so viele Teile gibt, kann das Unboxing des FacialPro Glow anfangs etwas überwältigend wirken. Sobald man aber loslegt, ist es deutlich simpler, als gedacht.
So läuft’s in der Praxis:
Aufwärmen: Vor der Reinigung habe ich den DePuffi-Aufsatz im Warmmodus genutzt, um die Haut zu erwärmen. Das hilft, die Poren zu öffnen und macht das Exfolieren effektiver. Gleichzeitig wird die Haut sanft an die Behandlung herangeführt.
Reinigen: Als Nächstes habe ich eine dünne Schicht des Derm-Detox-Serums aufgetragen, eine exfolierende AHA/BHA-Formel, die Öl und Schmutz auf der Hautoberfläche löst. Das sollte etwa drei Minuten einwirken, damit es seine Wirkung entfalten kann.
Tiefenreinigung: Während dieser drei Minuten habe ich das Gerät vorbereitet, den Extraktionskopf aufgesetzt, das Wasserfach gefüllt und einen passenden Tip gewählt. Am Ende habe ich mehrere für unterschiedliche Bereiche meines Gesichts verwendet. Nach dem Einschalten gleitest du von der Mitte nach außen über die Haut und hörst bei jedem Saugkontakt dieses leise Schmatzen. Der Auffangbehälter sammelt Öl und Ablagerungen. Das trübe Wasser danach zu sehen, ist eklig und gleichzeitig herrlich befriedigend.
Hydratisieren: Nach dem Exfolieren wechselst du zur Hydro-Infuse-Lösung, um die Haut wieder mit Feuchtigkeit zu versorgen. Das ist wichtig, um Trockenheit zu vermeiden. Dafür einfach den Tank mit der hydratisierenden Formel füllen und den gleichen Ablauf wiederholen. Wichtig dabei: Das Gerät beim Wechsel nicht ausschalten, sonst startet die Session von vorn.
Abschwellen lassen: Zum Schluss habe ich den DePuffi-Aufsatz im Kaltmodus genutzt, um die Poren wieder zu schließen und meinem Gesicht ein frisches, leicht geliftetes Finish zu geben. Das fühlt sich nach dem Exfolieren besonders gut an und rundet die Routine mit einem schönen Glow ab.
Shark FacialPro Glow im Test: Performance
Eines der frustrierendsten Dinge an Skincare ist das lange Warten auf Ergebnisse. Wenn du genauso ungeduldig bist wie ich, dürfte dir das FacialPro Glow gefallen. Es gehört zu den wenigen Home-Devices, bei denen ich fast sofort Effekte gesehen habe, was den höheren Preis deutlich leichter verdaulich macht.
Ich habe eine reaktive Haut und war nach der ersten Session ziemlich gerötet. Über die Wochen ist diese Reaktion aber deutlich zurückgegangen, und meine Haut hat die Behandlung jedes Mal besser verkraftet. Ich bin bei der empfohlenen Nutzung von einmal pro Woche geblieben, das fühlte sich für mich genau richtig an. Manche nutzen das Gerät öfter, aber wenn deine Haut sensibel ist oder zu Akne neigt, reicht einmal pro Woche völlig aus. Alles andere kann schnell zu viel werden.
Unter Dermatolog*innen sind Geräte wie dieses nicht unumstritten. Bei maßvoller Anwendung spricht aus meiner Sicht aber nichts dagegen.


Langzeitergebnisse habe ich definitiv gesehen. Schon nach zwei bis drei Anwendungen wirkte meine Haut sichtbar weicher, glatter und deutlich glowiger. Trotz sensibler Haut bin ich mit den Formulas sehr gut zurechtgekommen.
Klar, sie verursachen Folgekosten, aber ein Set hat bei mir jeweils rund zwei Monate gehalten, und das fand ich völlig okay. Das Replenishment Set kostet rund 50 Euro. So viel würde ich auch problemlos für ein einzelnes Serum ausgeben. Alle acht Wochen nachzukaufen fühlt sich daher fair an.
Auch die Akkulaufzeit hat mich überrascht. In zwei Monaten musste ich das Gerät nur zweimal laden, was im Alltag wirklich angenehm ist. Schließlich will man nicht, dass mitten in der Session der Akku schlappmacht.
Wenn ich pingelig sein will, hätte ich mir für alle vier Tips einen festen Platz in der Aufbewahrungsbox gewünscht und nicht nur für zwei. Dann müsste man die übrigen Aufsätze nicht extra weglegen. In der Praxis nutzt man aber meistens ohnehin nur zwei Tips, daher ist es verständlich, warum die Box nur zwei Slots hat.
Shark FacialPro Glow im Test: Unser Testurteil
Das Shark FacialPro Glow gehört zu den wenigen Home-Skincare-Devices, bei denen man schnell sichtbare Ergebnisse erzielt. Das Design ist durchdacht, die Handhabung überraschend unkompliziert, und Details wie die austauschbaren Tips und die lange Akkulaufzeit machen die Nutzung angenehm. Bei sensibler Haut kann es zwar anfangs zu leichter Rötung kommen, mit einer wöchentlichen Routine bleibt die Haut aber ruhig und fühlt sich spürbar weich und glatt an. Die Formulas verursachen laufende Kosten, im Vergleich zu einem monatlichen HydraFacial fällt das jedoch kaum ins Gewicht. Da es derzeit kaum echte Alternativen gibt, ist das FacialPro Glow eine überzeugende Option für alle, die professionelle Skincare-Ergebnisse für zu Hause suchen.
Shark FacialPro Glow im Test: Alternativen
Wirklich vergleichbare Alternativen zum Shark FacialPro Glow gibt es derzeit kaum. Wenn dich vor allem der DePuffi-Aufsatz interessiert, ist der Therabody TheraFace Depuffing Wand eine sinnvolle Alternative.
Er arbeitet ebenfalls mit Heiß-Kalt-Kontrasttherapie, ist aber als schlankes Einzelgerät konzipiert und eignet sich vor allem für die Augenpartie und Lymphdrainage.

Lizzie is T3's Home Living Staff Writer, covering the latest in smart home, lifestyle and beauty tech. From skincare gadgets to vacuum cleaners, she's your go-to for trends and top recommendations.
When not writing, Lizzie enjoys mooching around Bath, spending time with loved ones, or testing her review units – often during an enthusiastic cleaning spree!