- T3 Top-Auswahl
- 1. Beste Gesamtbewertung
- 2. Bestes Premium-Handy
- 3. Am besten fürs Budget
- 4. Bestes Cover-Display
- 5. Beste Option Preis-Leistungs-Verhältnis
- 6. Bestes großes Display
- 7. Bestes schlankes Design
- Wie du das beste Klapphandy für dich auswählst
- Wie wir die besten faltbaren Handys testen
- Expertenteam
Die besten faltbaren Handys 2025
Die Liste in Kürze↴
01. Beste Option für die meisten: Samsung Galaxy Z Flip 5
02. Beste Premium Option: OnePlus Open
03. Beste erschwingliche Option: Samsung Galaxy Z Flip 3
04. Bestes Cover-Display: Motorola Razr 40 Ultra
05. Beste Option Preis/Leistung: Samsung Galaxy Z Fold 5
06. Beste Option mit großem Display: Google Pixel Fold
07. Beste Option mit schlankem Design: Honor Magic VS
08. Die Auswahlkriterien
09. So testen wir
In letzter Zeit haben sich die besten faltbaren Handys von unzuverlässig und teuer zu zuverlässig und erschwinglicher entwickelt (naja, in einigen Fällen jedenfalls!). Die Technologie hat sich dank Forschungs- und Entwicklungsbemühungen rasant verbessert – und jetzt können viel mehr Menschen tatsächlich in Betracht ziehen, ein faltbares Handy als eine praktikable Alternative zu den typischen besten Handys von heute zu kaufen.
Du hast verschiedene Formfaktoren zur Auswahl: buchähnliche Handys, die sich aufklappen und so einen großen, tabletartigen Bildschirm offenbaren; sowie muschelförmige Modelle (Clamshell), die ein praktisches Cover-Display bieten und sich bei Bedarf aufklappen lassen – daher der Begriff „Klapphandys“. Letztere zeigen dann einen Bildschirm in voller Smartphone-Größe in einem vertrauten, handlichen Design. Zwei ganz unterschiedliche Konzepte, auf die wir in diesem Guide genauer eingehen werden.
Wenn du auf der Suche nach einem der besten faltbaren Handys der Welt bist, dann bist du hier genau richtig. Hier sind die Handys, die es wirklich wert sind, in Betracht gezogen zu werden, getestet und bewertet. So kannst du das beste faltbare Handy für dich finden – und das in einem breiten Budgetspektrum von wirklich erschwinglich bis hin zu luxuriöser Spitzenklasse!
T3 Top-Auswahl
Bestes Klapphandy insgesamt
Samsungs Flaggschiff unter den Klapphandys von 2023 überzeugt mit dem besten Design seiner Klasse und setzt dank eines größeren Cover-Displays im Vergleich zum Vorgänger Z Flip 4 neue Maßstäbe. Der Hauptkonkurrent von Motorola (siehe unten) bietet zwar ein noch größeres und vielseitigeres Cover-Display, kann bei der Verarbeitungsqualität aber nicht ganz mithalten.
Bestes Premium-Foldable
Anstelle des vorherigen Samsung Z Fold 5 nimmt das OnePlus Open den Spitzenplatz ein und ist ein faltbares Gerät, das keine Wünsche offenlässt. Es hat unglaubliche Kameras, den besten Faltmechanismus mit der geringsten Falte und sieht besonders beeindruckend aus. Der im Vergleich mit vielen Konkurrenten größere Frontbildschirm wird ebenfalls viele Käufer:innen ansprechen.
Bestes erschwingliches Klapphandy
Es mag ein viel kleineres Cover-Display haben als seine beiden Nachfolgemodelle (Z Flip 4 & Flip 5), aber dafür hat es auch einen viel kleineren Preis. Das interne Display ist bei allen drei Modellen gleich, also keine Kompromisse, wenn das für dich am wichtigsten ist.
Bestes Cover-Display
Als starker Konkurrent des Samsung Z Flip 5 (oben) hat dieses Razr das größte Cover-Display aller derzeitigen Klapphandys. Es ist auch das funktionalste aller Klapphandys – mit vollem App-Zugriff nach Belieben –, was es zu einer äußerst vielseitigen faltbaren Option macht.
Am besten, wenn der Preis stimmt
Samsungs Flaggschiff-Foldable wird von vielen als das beste aller faltbaren Geräte angesehen, dank seiner benutzerfreundlichen Software. Sein bewährtes Design sorgt für noch hellere Displays als bei seinem Vorgänger Z Fold 4. Der Preis ist natürlich höher, also falls Geld keine Rolle spielt, wird dir das OnePlus oder sein Vorgänger vorerst gute Dienste leisten.
Bestes großes Display
Wenn das schmale Frontdisplay der Samsung Z Fold-Serie dir nicht ausreicht, dann bietet Googles Ansatz mit seinem ersten faltbaren Gerät ein viel größeres, traditionelleres Display – was viele Nutzer:innen bevorzugen könnten. Es ist nicht billig, und die Panels sind nicht so hell, aber es ist ein großartiger erster Versuch.
Beste Gesamtbewertung








Spezifikationen
Pro
Kontra
Für wen sich das Galaxy Z Flip 5 wirklich lohnt
✅ Du willst das beste Klapphandy-Design: Die Verarbeitungsqualität setzt neue Maßstäbe – kein anderes faltbares Klapphandy fühlt sich so hochwertig an. Das merkst du sofort im Alltag, besonders im Vergleich zur Konkurrenz von Motorola oder Oppo.
✅ Ein großes Außendisplay ist dir wichtig: Statt des kleinen 1,9-Zoll-Displays vom Z Flip 4 bekommst du jetzt 3,4 Zoll – das verändert alles. Du kannst Benachrichtigungen und Inhalte deutlich besser auf einen Blick checken und direkter damit interagieren.
✅ Größere Foldables sind dir zu unhandlich: Klar, das Z Fold (nicht Flip) 5 sieht beeindruckend aus – aber es kostet fast doppelt so viel und ist wesentlich größer. Für viele Taschen (und Handtaschen) einfach zu viel des Guten!
Für wen sich das Galaxy Z Flip 5 eher nicht lohnt
❌ Du willst mehr auf dem Außendisplay machen: Das Cover-Display des Motorola Razr 40 Ultra bietet mehr App-Verfügbarkeit und -Interaktivität als dieses Samsung, was eine größere Vielseitigkeit bedeutet.
❌ Du benötigst kein großes Cover-Display: Klar, 3,4 Zoll sind nett – aber wenn dir ein kleineres Display völlig reicht, kannst du viel Geld sparen und stattdessen zum Z Flip 3 oder 4 greifen.
❌ Fotografie ist dir besonders wichtig: Die Kameras hier erledigen ihren Job, aber mit den Top-Linsen aktueller Top-Modelle (die sich nicht falten lassen) können sie nicht mithalten.
Das Fazit
🔎 Das Samsung Galaxy Z Flip 5 ist das beste Allround-Klapphandy mit einer großartigen Verarbeitung, einem größeren Cover-Display als bei seinem Vorgänger, hervorragender Software und einer überraschend guten Akkulaufzeit, wenn man die Größe berücksichtigt. Es ist teurer als seine Vorgänger Z Flip 3 & 4, aber das neue Cover-Display macht es lohnenswert. ★★★★
Das Samsung Galaxy Z Flip 5 hat sicherlich viel Konkurrenz durch das Motorola Razr 40 Ultra (ebenfalls in diesem Guide), aber das ist eine etwas andere Angelegenheit.
Das Z Flip 5 zeichnet sich durch eine bessere Verarbeitungsqualität aus als sein Hauptkonkurrent. Außerdem hat Samsung das Cover-Display im Vergleich zum Vorgänger Z Flip 4 deutlich vergrößert (von 1,9 auf 3,4 Zoll).
Design: Wie in unserem Testbericht (vollständiger Link unten) erwähnt, fühlt sich der Scharniermechanismus des Z Flip 5 viel besser an als der jedes anderen Klapphandys. Das mag unbedeutend klingen, aber bei einem Gerät, das man dutzende Male am Tag auf- und zuklappen wird (und es ist irgendwie befriedigend), ist es ein wesentlicher Bestandteil dieses Designs. Zusammen mit den vielen dunklen, aber eleganten Farbvarianten kann sich dieses Samsung auch optisch sehen lassen.
Displays: Das 3,4-Zoll-Cover-Display ist deutlich größer als das 1,9-Zoll-Display seines Vorgängers, des Z Flip 4, was für die Nutzung von Benachrichtigungen und Interaktivität auf einen Blick viel besser ist. Die Bedienung ist angenehm schnell, auch wenn Samsung den App-Zugriff etwas restriktiver handhabt als Motorola – du kannst also (noch) nicht ganz so viele Features nutzen. Das 6,7 Zoll große Innendisplay ist klasse, hat aber wie bei allen Foldables mit Spiegelungen und der sichtbaren Display-Falte in der Mitte zu kämpfen.
Leistung: Mit einem erstklassigen Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2 Prozessor im Herzen, der für Samsung-Geräte optimiert ist (d. h. er ist übertaktet), ist die Leistung hier unübertroffen. Egal, ob du das Cover-Display verwendest oder es aufklappst, damit die Apps auf dem größeren Display im Inneren fortgesetzt werden, alles läuft super flüssig.
Akku: Mit seinem eher kleinen 3.700-mAh-Akku – das sind rund 1.300 mAh weniger als bei vielen Top-Handys – solltest du keine Wunder in Sachen Laufzeit erwarten. In unserem Test waren nach 14 Stunden rund 80 % verbraucht. Weil du das kompakte Außendisplay aber häufiger nutzen wirst, kommt der Akku trotzdem gut über den Tag. Das 25-Watt-Laden ist zwar nicht superschnell, aber reicht aus, um in 30 Minuten rund 50 % aufzuladen.
Mehr dazu hier: Samsung Galaxy Z Flip 5 Testbericht
Bestes Premium-Handy








Spezifikationen
Pro
Kontra
Für wen sich das OnePlus Open wirklich lohnt
✅ Du legst Wert auf starke Kameras: Das Triple-Kamera-Setup auf der Rückseite (48 MP Haupt- und Ultraweitwinkel, 64 MP mit 3x Zoom) gehört zum Besten, was aktuell verfügbar ist – gestochen scharfe Bilder inklusive.
✅ Du willst längere Akkulaufzeit: Mehr Kapazität und schnelleres Laden als bei vielen anderen Foldables sorgen für spürbar mehr Ausdauer und kürzere Ladepausen.
✅ Du suchst das beste Klappgefühl: Das Scharnier des Open ist besonders geschmeidig und zugleich angenehm straff – das sorgt für ein sattes Klapperlebnis und reduziert gleichzeitig die sichtbare Displayfalte.
Für wen sich das OnePlus Open eher nicht lohnt
❌ Du magst keine massiven Kamerahöcker: Das Kameramodul auf der Rückseite ist – sagen wir es ehrlich – ziemlich wuchtig. Das macht das Gerät weniger hosentaschentauglich.
❌ Du bist von Top-Software verwöhnt: Auch wenn Android die Basis bildet, fühlt sich OxygenOS nicht ganz so geschliffen an – selbst wenn es mehr Individualisierungsoptionen bietet als etwa das Pixel Fold.
❌ Du wirst den großen Bildschirm kaum nutzen: Klingt offensichtlich, aber das äußere Display ist so gut und so nah am klassischen Smartphone-Format, dass sich der Kauf kaum lohnt, wenn du das Gerät selten aufklappst.
Das Fazit
🔎 Das OnePlus Open ist ein überraschender Gewinner, der seine offensichtlichsten Konkurrenten mit einem besseren Gleichgewicht der Bildschirmgrößen, dem zufriedenstellendsten Scharniermechanismus, der am wenigsten sichtbaren Falte und auch einer großartigen Akkulaufzeit übertrifft. Es ist immer noch teuer, und der Kamerahöcker ist riesig, aber es ist ein beeindruckendes Gesamtpaket. ★★★★
Wenn du nach einem Foldable im Buchstil suchst, dann ist dies derzeit die beste Option. Es ist eine kleine Überraschung, vor allem wenn man bedenkt, dass Samsungs Z Fold-Konkurrenten schon länger auf dem Markt sind, aber der erste Beitrag von OnePlus ist ein tolles Produkt, das sogar den T3 Award 2024 für das beste Klapphandy gewonnen hat.
Design: Du wirst das OnePlus Open mit keinem anderen Gerät auf dem Markt verwechseln: Der massive Kamerhöcker auf der Rückseite ist einer der Gründe dafür. Trotzdem sieht es gut aus und es fühlt sich vor allem auch gut an, es zu benutzen.
Displays: Ein Hauptargument für das Open sind seine großen Dual-Displays: Das äußere fühlt sich wie ein „normales“ High-End-Smartphone an, während das 7,82-Zoll-Innendisplay größer ist als das der meisten Konkurrenten. Möglicherweise ertappst du dich sogar dabei, es seltener aufzuklappen – einfach, weil es im geschlossenen Zustand so praktisch ist. Dennoch wirkt der Ansatz durchdachter als das besonders breite Frontdisplay des Google Pixel Fold.
Leistung: Mit dem Snapdragon 8 Gen 2 von Qualcomm und satten 16 GB RAM bietet das Open mehr als genug Power. Es bewältigt Multitasking mühelos – und auch wenn die OnePlus-Software nicht jeden Geschmack trifft, ist sie bei Split-Screen-Anwendungen besonders stark.
Akku: Wie unser Test zeigt, mag der 4805-mAh-Akku nicht der größte sein, aber im Vergleich zu anderen Foldables mit großem Display liegt er über dem Durchschnitt. Und mit 67W Schnellladen ist er auch fix wieder voll. Rund 18 Stunden Laufzeit pro Ladung bringen dich locker durch den Tag.
Mehr dazu hier: OnePlus Open Testbericht
Am besten fürs Budget






Spezifikationen
Pro
Kontra
Für wen sich das Samsung Galaxy Z Flip 3 wirklich lohnt
✅ Du möchtest sparen: Das Z Flip 3 ist deutlich günstiger als seine Nachfolger – und bietet damit ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis, auch wenn es technisch nicht ganz mithalten kann.
✅ Ein kleines Cover-Display reicht dir: Klar, das 1,9-Zoll-Display außen ist kompakt, aber es zeigt dir trotzdem alles Wichtige auf einen Blick – perfekt für schnelle Checks.
✅ Du willst Flip-Feeling zum Einstieg: Noch nie ein Klapphandy gehabt? Das Z Flip 3 ist eine erschwingliche Möglichkeit, in die faltbare Welt einzutauchen, ohne gleich tief in die Tasche zu greifen.
Für wen sich das Samsung Galaxy Z Flip 3 eher nicht lohnt
❌ Du brauchst ein größeres Cover-Display: Mit nur 1,9 Zoll wirkt das Außendisplay im Vergleich zu den 3,4 Zoll des Z Flip 5 recht winzig – zu klein, wenn du mehr als nur schnelle Benachrichtigungen willst.
❌ Du nutzt dein Handy intensiv: Der kleinere Akku sorgt dafür, dass das Z Flip 3 nicht mit der Laufzeit der Nachfolger mithalten kann – für Heavy-User also eher ungeeignet.
❌ Top-Kameras sind dir wichtig: Die Kameras sind okay, aber kein Vergleich zur Galaxy-S-Serie – wenn dir Fotografie wichtig ist, wirst du hier Kompromisse eingehen müssen.
Das Fazit
🔎 Das Samsung Galaxy Z Flip 3 ist genau das Richtige für dich, wenn du das beste und gleichzeitig günstigste Flip-Phone auf dem Markt suchst. Das bedeutet zwar, dass du mit einem kleinen Cover-Display zurechtkommen musst, aber für Benachrichtigungen auf einen Blick ist das immer noch gut – und vielleicht ist das sogar deine bevorzugte Lösung. ★★★★
Jeder muss irgendwo anfangen, und für viele Menschen ist die Idee eines Klapphandys sehr verlockend – aber der Preis ist vielleicht eine zu große Hürde. Hier füllt das Z Flip 3, das mittlerweile zwei Generationen ältere Flip-Phone von Samsung, eine perfekte Lücke. Wenn du schon immer mal ein solches Gerät ausprobieren wolltest, ist dies der perfekte Einstieg – und das für wenig Geld.
Design: Optisch sieht das Z Flip 3 den neueren Modellen Z Flip 4 und 5 sehr ähnlich, außer dass es ein kleineres Cover-Display auf der Vorderseite hat. Was das Clamshell-Design und die hohe Taschenfreundlichkeit angeht, gibt es hier kein Drama – es passt perfekt in Taschen und Handtaschen und schützt dabei das innere Display vor Kratzern.
Displays: Im Inneren des Z Flip 3 befindet sich ein 6,7-Zoll-Display, das weitgehend auf Top-Niveau ist, wenn auch mit reflektierenden Eigenschaften und der „Falte“ an der Stelle, wo die Faltung ist – ein Problem, das derzeit bei jedem faltbaren Smartphone besteht. Wenn dich das aber nicht stört, dann ist das Z Flip 3 eine echte Alternative zu vielen aktuellen Flaggschiffen. Das Cover-Display ist mit 1,9 Zoll viel kleiner, aber ein großer Teil seiner Existenzberechtigung besteht darin, dass du dein Handy nicht benutzen musst – du kannst einfach einen Blick auf die Benachrichtigungen werfen, ähnlich wie bei einer Smartwatch, und von dort aus nach Bedarf handeln.
Leistung: Nur weil es ein paar Jahre alt ist, bedeutet das nicht viel in Bezug auf die Leistungsfähigkeit – was ein Beweis dafür ist, wie weit die Chipsätze von Qualcomm gekommen sind, wenn man bedenkt, dass sie Jahr für Jahr langsam aufgerüstet werden. Der Snapdragon 888-Chip wird hier zwar etwas heiß, wie in unserem Testbericht festgestellt, aber er kann problemlos größere Apps und Spiele bewältigen.
Akku: Das Samsung Galaxy Z Flip 3 verfügt über einen 3300mAh-Akku, der viel kleiner ist als bei den meisten Smartphones heutzutage – aber er hält tatsächlich gut durch, mit über 14 Stunden pro Ladung. Das ist allerdings eine Überlegung wert, wenn du ein Power-User bist: Die Z Flip 4 und 5 haben größere Akkukapazitäten und eine längere Lebensdauer pro Ladung, kosten aber auch etwas mehr Geld.
Mehr dazu hier: Samsung Galaxy Z Flip 3 Testbericht
Bestes Cover-Display






Spezifikationen
Pro
Kontra
Für wen sich das Motorola Razr 40 Ultra / Razr+ wirklich lohnt
✅ Du möchtest das größte Cover-Display: Der wichtigste Grund, das Motorola zu kaufen, ist, dass sein Display größer und besser ist als das jedes anderen Klapphandys, das derzeit auf dem Markt ist.
✅ Und die meisten Funktionen: Anders als Samsung erlaubt Motorolas Software vollen Zugriff auf Apps, so dass du mit dem Cover-Display viel mehr nach Belieben machen kannst.
✅ Du magst einen Farbtupfer: Neben der schwarzen Ausführung gibt es auch eine einzigartige Viva Magenta-Option, die Teil eines exklusiven Pantone-Deals ist und Motorola einen visuellen Vorteil verschafft.
Für wen sich das Motorola Razr 40 Ultra / Razr+ eher nicht lohnt
❌ Du hast dir Samsung nicht angesehen: Das Z Flip 5 überzeugt mit einem durchdachteren Design und einem Scharniermechanismus, der sich hochwertiger anfühlt als der von Motorola.
❌ Dein Budget ist begrenzt: Mit einem Preis im vierstelligen Bereich gehört dieses Klapphandy nicht zu den günstigeren Optionen – es liegt eher auf dem Niveau der Samsung-Modelle.
❌ Du liebst lange Gaming-Sessions: Bei längeren Spielzeiten zeigt sich eine deutliche Drosselung der Leistung, sodass Power-User hier weniger auf ihre Kosten kommen als bei anderen Geräten.
Das Fazit
🔎 Das Motorola Razr 40 Ultra ist das Klapphandy, das du kaufen solltest, wenn du das größte und funktionalste Cover-Display auf dem Markt willst. Es ist jedoch nicht so gut verarbeitet wie das von Samsung, und die Stromverteilung bedeutet, dass es zu heiß laufen kann, was es für Power-User weniger ideal macht. ★★★★
Wenn Samsung dich nicht überzeugt, dann bietet Motorola mit dem Razr 40 Ultra – in den USA auch als Razr+ bekannt – das Klapphandy mit dem aktuell größten Cover-Display. Genau das macht den besonderen Reiz dieses Modells aus: Es punktet nicht nur mit dem größten Außendisplay, sondern auch mit einer fortschrittlichen Ausstattung und einer benutzerfreundlicheren Software dank zahlreicher zusätzlicher Apps.
Design: Die Razr-Reihe von Motorola ist ein echter Klassiker, oder? Schon 2020 hat das Unternehmen mit der Neuauflage des Razr einen starken Neustart hingelegt. Seitdem hat sich das Modell rasant weiterentwickelt: Das Design wirkt heute deutlich moderner, erinnert in mancher Hinsicht an Samsungs Z-Flip-Reihe – und bleibt dabei ein schlankes, kompaktes Klapphandy.
Displays: Wo sich dieses Razr von seiner Konkurrenz abhebt, ist im Bereich der Displays: Das äußere ist mit 3,6 Zoll größer als jedes andere auf dem Markt in diesem Designformat; das innere ist mit 6,9 Zoll ebenfalls groß. Und nicht nur das: Mit ihren hohen Bildwiederholraten sind diese Panels sehr fortschrittlich. Sicher, es gibt immer noch die „Probleme“ mit den Reflexionen und der „Falz“ in der Mitte des aufgeklappten Displays, aber das gehört zum Leben mit einem Klapphandy einfach dazu.
Leistung: Mit dem Qualcomm Snapdragon 8+ Gen 1 unter der Haube verfügt das Razr über jede Menge Leistung, auf die es zurückgreifen kann. Und das tut es auch – manchmal zum Nachteil, denn es kann ein bisschen zu heiß werden. Um dies zu vermeiden, drosselt Motorola auch die Nutzung bei längerem Gebrauch. Wenn du also lieber eine lange Spielesession machst, als nur gelegentlich zu spielen, dann ist dieses Flip-Phone wahrscheinlich nicht das Richtige für dich.
Akku: Wie im T3-Testbericht zum Moto Razr 40 Ultra erwähnt, hielt die Akkulaufzeit des eingebauten 3800mAh-Akkus – was nach heutigen Maßstäben wirklich nicht viel ist – pro Ladung überraschend lange. Nach 14–15 Betriebsstunden liegt er im Bereich von 15–20 %, und das ohne Einschränkungen im normalen Gebrauch. Der Akku hält also gut für diese beiden großen Displays.
Mehr dazu hier: Motorola Razr 40 Ultra Testbericht
Beste Option Preis-Leistungs-Verhältnis






Spezifikationen
Pro
Kontra
Für wen sich das Samsung Galaxy Z Fold 5 wirklich lohnt
✅ Du wirst es oft aufgeklappt verwenden: Das Frontdisplay ist zwar fast so groß wie bei einem „normalen“ Smartphone, aber etwas schmaler. Wenn du jedoch hauptsächlich das große Innendisplay nutzt, wird dich das kaum stören – eine gelungene Balance.
✅ Du liebst Samsung-Software: Samsung überzeugt mit durchdachter Software, vor allem beim Multitasking. Die Möglichkeit, mehrere Apps gleichzeitig flüssig zu nutzen, ist hier besser umgesetzt als etwa beim Google Pixel Fold.
✅ Du möchtest vielleicht den S Pen nutzen: Die Z Fold-Serie ist die einzige Foldable-Reihe mit Stift-Support. Zwar ist der S Pen nicht im Lieferumfang enthalten, kann aber separat gekauft und verwendet werden.
Für wen sich das Samsung Galaxy Z Fold 5 eher nicht lohnt
❌ Der Preis ist hoch: Das ältere Z Fold 4 bietet eine sehr ähnliche Ausstattung und kann daher das bessere Angebot sein – auch wenn dessen Displays nicht ganz so hell sind.
❌ Ein schmales Frontdisplay stört dich: Samsungs schlanker Ansatz beim Außendisplay fühlt sich ungewohnt schmal und hoch an. Wer ein klassisches Flaggschiff-Format bevorzugt, wird mit dem OnePlus Open oder Pixel Fold glücklicher.
❌ Du willst die besten Kameras: Die Kameraqualität ist solide, reicht aber nicht an die des Galaxy S24 Ultra heran. In Sachen Vielseitigkeit und Leistung liegen das Google Pixel Fold und das OnePlus Open vorn.
Das Fazit
🔎 Das Samsung Galaxy Z Fold 5 wird, wenn der Preis stimmt, das beste Foldable im Buchstil für die meisten Menschen sein. Nicht alle werden das schlanke Frontdisplay lieben, aber mit einer Software, die der Konkurrenz voraus ist, ist es eine hervorragende Option, wenn das OnePlus Open dir nicht zusagt. ★★★★
Design: Man kann das Z Fold 5 nicht mit einem Samsung Galaxy S24 Ultra verwechseln, denn es handelt sich um ein Gerät mit zwei Displays, das sich schön zusammenklappen lässt – und, was besonders wichtig ist, mit einem Scharniermechanismus, der sich einfach gut anfühlt. Es gibt auch viele coole Farboptionen, um dem Ganzen etwas Pep zu verleihen.
Displays: Der Clou des Z Fold 5 sind seine zwei Displays: Das vordere ist hoch und schmal, was dazu führen kann, dass du eher dazu neigst, das riesige 7,6-Zoll-Display im Inneren zu öffnen und zu nutzen. Das ist bei einem faltbaren Handy aber nur logisch, denn sonst würdest du es nur selten aufklappen. Wenn dir ein größeres Display besser gefällt, sind das OnePlus Open oder sogar das Google Pixel Fold sinnvollere Optionen.
Leistung: Mit dem Snapdragon 8 Gen 2 Prozessor von Qualcomm unter der Haube und satten 12 GB RAM ist Multitasking ein Kinderspiel. Und da die Software von Samsung wirklich herausragend ist und die Konkurrenz übertrifft, macht das die OneUI-Oberfläche für Fans der Marke noch attraktiver.
Akku: Wie in unserem Testbericht erwähnt, waren wir zwar skeptisch, ob ein 4400mAh-Akku für ein solches Gerät ausreichend ist, aber er hält sich gut – und liefert fast 20 Stunden Nutzung pro Ladung. Das ist eine solide Leistung von einem großartigen Gerät.
Mehr dazu hier: Samsung Galaxy Z Fold 5 Testbericht
Bestes großes Display






Spezifikationen
Pro
Kontra
Für wen sich das Google Pixel Fold wirklich lohnt
✅ Du willst ein großes Frontdisplay: Der entscheidende Grund, das Pixel Fold anderen vorzuziehen, ist, dass sein Frontdisplay größer ist, was ihm die Breite und Benutzerfreundlichkeit eines herkömmlichen Flaggschiff-Smartphones verleiht.
✅ Kameras stehen ganz oben auf deiner Liste: Im Vergleich zu fast der gesamten Konkurrenz sind auch die Kameras von Google eine Klasse besser. Nicht ganz auf dem Niveau des Google Pixel 8 Pro, aber nahe dran an dieser Großartigkeit – und es gibt hier auch einen echten optischen Zoom.
✅ Du vertraust auf Android: Etwas, auf das du dich in Zukunft freuen kannst, ist die Softwareversion Android 14, die das Pixel Fold noch funktionaler machen und weiter verbessern dürfte. Der einzige Weg führt nach oben.
Für wen sich das Google Pixel Fold eher nicht lohnt
❌ Du willst ein flaches Innendisplay: Das interne Panel lässt sich nicht wirklich flach zusammenfalten, was die zentrale Falte betont und auch Fragen zur Haltbarkeit aufwirft …
❌ Du hast das Samsung oder OnePlus nicht gesehen: Wirf einen Blick auf das Samsung Galaxy Z Fold 5 und das OnePlus Open, denn sie sind ähnlich teuer, haben hellere Bildschirme, bessere Software für Multitasking und Displays, die sich auch flach zusammenfalten lassen.
❌ Du liebst deinen Kontostand: Ja, es ist ein Klapphandy, also wird es zwangsläufig teuer sein. Aber da es sich um die erste Generation handelt, gibt es kein älteres Modell, mit dem du Geld sparen kannst – es sei denn, du ziehst die älteren Modelle von Samsung in Betracht.
Das Fazit
🔎 Das Google Pixel Fold ist das erste faltbare Handy von Google und bringt einige großartige Alleinstellungsmerkmale mit sich, wie z. B. den größeren Bildschirm auf der Vorderseite. Aber es fühlt sich an wie ein erster Versuch, denn die Software nutzt das faltbare Format noch nicht voll aus. ★★★
Das erste Foldable von Google könnte die Meinungen spalten: Ja, es hat das größte Frontdisplay, sodass es in dieser Hinsicht eher einem traditionellen Flaggschiff ähnelt. Aber ein größeres Frontdisplay macht das Aufklappen weitgehend überflüssig – und wenn man es doch aufklappt, lässt sich das interne Display nicht flach auffalten (während das Panel des Samsung Z Fold dies tut und das des OnePlus Open sogar noch besser ist, da es nur eine minimal sichtbarer Falte aufweist). Da es sich um Google handelt, kannst du natürlich davon ausgehen, dass es bald großartige Software-Updates geben wird, sodass dieses Gerät theoretisch mit der Zeit immer leistungsfähiger wird.
Design: Das Fold spiegelt die Pixel-Linie von Google weder vorn noch innen wider, da die Displayränder insgesamt ziemlich groß sind, aber auf der Rückseite gibt es das klassische „Kameraleisten“-Design, das ein Unterscheidungsmerkmal ist und es sehr deutlich als „Google“ erkennbar macht. Es ist zwangsläufig ein großes und schweres Klapphandy, aber es ist trotzdem bequem zu bedienen.
Displays: Der Grund, warum die meisten Leute das Pixel Fold als das bevorzugte Foldable im Buchstil betrachten werden, liegt in der Anordnung der Displays – das Frontpanel ist mit 5,8 Zoll breiter und weniger hoch als bei der Konkurrenz, wodurch es sich oft mehr wie ein „normales“ Smartphone anfühlt. Das bedeutet zwar oft, dass du das 7,6-Zoll-Panel nicht öffnest, um es zu nutzen. Aber wenn du es tust und es mit großartigen Inhalten bestückt ist, sieht es wirklich fantastisch aus – außer bei viel Umgebungslicht, denn das Panel lässt sich nicht flach zusammenklappen und das Licht fängt diese Falte ein (wie bei allen Foldables).
Leistung: Anders als der Qualcomm-Standard geht Google seinen eigenen Weg und setzt beim Fold auf den Tensor G2-Prozessor. Im Allgemeinen macht es auch einen großartigen Job, obwohl wir in unserem Testbericht einige Ruckler und App-Abstürze festgestellt haben, die uns überraschten - insbesondere bei Google, dem Erfinder von Android. Die Software sollte sich aber mit der Zeit verbessern, und darauf hoffen wir – denn im Moment ist Samsung viel besser im Umgang mit Multitasking und bietet außerdem S Pen Stylus-Unterstützung, für die es bei Google keine Entsprechung gibt.
Akku: Der 4820-mAh-Akku im Pixel Fold klingt ausreichend und hält oft gut durch, aber wie im T3-Testbericht über das Handy erwähnt, ist er oft unterdurchschnittlich, weil er zu oft zu heiß wird, was die Akkulaufzeit verkürzt. Wenn du ein Power-User bist, wirst du noch vor Ende des Tages zum Ladegerät greifen müssen, aber wenn du das Gerät eher im Leerlauf benutzt, wirst du einen 14-Stunden-Tag problemlos überstehen.
Mehr dazu hier: Google Pixel Fold Testbericht
Bestes schlankes Design






Spezifikationen
Pro
Kontra
Für wen sich das Honor Magic VS wirklich lohnt
✅ Günstiger als die Hauptkonkurrenten: Das auffälligste Verkaufsargument von Honor ist, dass das Magic VS zum Verkaufsstart einige Hundert Euro weniger kostete als die wichtigsten Rivalen – und wir glauben, dass der Preis noch weiter sinken wird!
✅ Großer Akku: Mit einer Kapazität von 5000 mAh gehört dieses Gerät zu den Modellen mit der größten Akkulaufzeit auf dem Markt für Foldables.
✅ Viel Leistung: Es ist günstiger, aber bei der Leistung wird nicht gespart – du findest einen vertrauten Snapdragon-Chipsatz und viel RAM für einen reibungslosen Betrieb.
Für wen sich das Honor Magic VS eher nicht lohnt
❌ Du möchtest ein komplett flaches Display: Wie beim Google Pixel Fold lässt sich auch das Display des VS nicht ganz flach aufklappen, wodurch die Falte in der Mitte stärker auffällt.
❌ Wasserbeständigkeit ist für dich ein Muss: Es gibt keine IP-Zertifizierung, daher fehlt der Schutz gegen Staub, Spritzwasser und Untertauchen, den viele andere Modelle bieten.
❌ Honor-Software sagt dir nicht zu: Die Magic UI von Honor unterscheidet sich zwar nicht grundlegend von Google Android, ist aber anders – und nicht jeder wird damit zufrieden sein.
Das Fazit
🔎 Das Honor Magic VS ist das ideale, schlankere Klapphandy, komplett mit Google Play Store und allen Vorzügen, die du von einem solchen Gerät erwartest. Es ist definitiv eine Antwort auf Samsung und Google und ist ein Gerät, das man im Auge behalten sollte.
Könnte es jetzt das Magic sein? Wenn du auf der Suche nach einem wegweisenden Design bist, könnte das Honor Magic VS genau das Richtige für dich sein – es ist schlanker als die meisten Konkurrenzmodelle.
Design: Mit einem seitlich ausgerichteten Kamerahhöcker auf der Rückseite sieht das Honor aus wie viele andere Flaggschiff-Handys – außer natürlich, dass es sich dank seines faltbaren Designs öffnen und schließen lässt. Das Scharnier sorgt für einen dichten Verschluss, auch wenn es keine IP-Schutzklasse gibt, wie bei einigen Konkurrenten.
Displays: Das Frontdisplay des Honor hat ein Seitenverhältnis von 21:9, ist also im Vergleich zum Google Pixel Fold hoch und schmal, aber nicht so superschlank wie die Samsung Galaxy Z Fold-Serie. Es hat einen schönen Mittelplatz. Das interne Display ist unterdessen ein gut spezifiziertes und großes Panel – aber, ähnlich wie bei Google, lässt es sich nicht vollständig flach falten, sodass die Falte sichtbar ist.
Leistung: Die Hardware entspricht weitgehend dem, was du in vergleichbaren Geräten von Samsung aus dem Jahr 2022 findest, dank Qualcomms Snapdragon 8+ Gen 1 und einer ordentlichen Portion RAM, die das Multitasking erleichtert. Die Software, die Magic UI von Honor über Android 13, wird nicht von allen geliebt werden – aber sie ist durchaus anpassungsfähig.
Akku: Mit einem 5.000 mAh-Akku hat das Honor eine ähnliche Akkukapazität wie ein typisches Flaggschiff-Handy – und eine größere als die der meisten Konkurrenten mit kleinen Akkus. T3 hat das Gerät noch nicht vollständig getestet, so dass wir keine genauen Zahlen nennen können, aber wir haben das Handy in der Hand gehabt, wie du im unten verlinkten Artikel sehen kannst …
Mehr dazu hier: Honor Magic VS Testbericht
Wie du das beste Klapphandy für dich auswählst
Wenn du dich für ein Klapphandy entscheidest, gibt es viele Fragen zu klären – besonders, wenn du zum ersten Mal von einem herkömmlichen Handy auf ein faltbares Modell wechselst. Hier sind die wichtigsten Fragen, die du dir stellen solltest:
Falt-Handy oder Klapp-Handy? Wie schon gesagt, gibt es zwei Haupttypen faltbarer Smartphones. Suchst du ein kleines Gerät für die Hosentasche und findest ein kleineres Cover-Display als praktische Vorschau nützlich, damit du das Handy nicht ständig nutzen musst, ist ein Klapp-Handy (Flip-Handy) wahrscheinlich die beste Wahl. Bist du aber oft unzufrieden mit einem herkömmlichen Smartphone, ist ein faltbares Handy im Buchformat die bessere Option. Es lässt sich zu einem Tablet aufklappen, mit dem du produktiver arbeiten oder das große Display für Medien genießen kannst.
Ist der Markenname wichtig? Derzeit basieren alle faltbaren Handy auf Googles Android-System, es gibt kein faltbares iPhone von Apple. Daher sind die grundlegenden Betriebssysteme hinter den Kulissen in der Regel ein und dasselbe, so dass du dich mit Android auskennen musst oder, wenn du von Apples iOS kommst, zumindest darauf vorbereitet sein solltest, dich daran zu gewöhnen. Die Hersteller versehen Android meist mit eigenen Benutzeroberflächen, die unterschiedliche Zusatzfunktionen und Komfortmerkmale bieten. Welche Oberfläche dir am besten gefällt, lässt sich ohne eigenes Ausprobieren schwer sagen. Samsung gilt oft als besonders ausgereift. Motorola orientiert sich am nächsten am reinen Android von Google (abgesehen von Google selbst) und bietet viele frei zugängliche Funktionen. Oppo gestaltet seine Oberfläche insgesamt etwas iPhone-ähnlicher. Eine Ausnahme bildet Huawei: Hier gibt es keinen Zugang zum Google Play Store, was die App-Auswahl stark einschränkt und das Gerät im Westen eher zu einer Nischenlösung macht.
Displaygrößen: Die andere offensichtliche Frage, wenn es um faltbare Geräte geht, ist, welche Displaygröße du suchst. Ein Clamshell ist offensichtlich taschenfreundlicher, aber der Bildschirm ist im aufgeklappten Zustand nicht größer als bei einem herkömmlichen Handy. Größere Foldables im Buchstil bieten offensichtlich viel größere interne Displays, aber überlege dir, ob du das wirklich brauchst oder nicht. Achte auch auf das Seitenverhältnis des Displays, vor allem auf der Außenseite: Samsung wählt die schlankere Variante, während Google mit einem breiteren Panel etwas traditioneller vorgeht. Egal, wofür du dich entscheidest, bedenke, dass beide Varianten im zusammengeklappten Zustand etwa doppelt so dick sind wie ein herkömmliches Handy, was nicht jedem gefallen wird.
Weitere Merkmale: Neben der Software gibt es noch weitere wichtige Merkmale, die du beachten solltest. Ist es wasserdicht? Bietet das Betriebssystem, was du brauchst? Kannst du mit der geringeren Akkulaufzeit eines faltbaren Handys im Vergleich zu einem herkömmlichen Smartphone zurechtkommen? Und bei Samsung ist die Z Fold-Serie das einzige Mainstream-Foldable, das über den separat erhältlichen S Pen Unterstützung für einen Eingabestift bietet, was es für einige Nutzer*innen zu einem ganz anderen Angebot macht – und das sollte man unbedingt im Hinterkopf behalten.
Kostenpunkt: Dann ist da natürlich noch der Preis. Bist du bereit, den Sprung zu wagen und mehr Geld auszugeben, um in die Welt der Foldables einzutauchen? Kannst du es erstmal im Laden ansehen, um einen Eindruck davon zu bekommen, ob es sich für dich richtig anfühlt, so viel Geld auszugeben? Ein Clamshell-Handy wird dich wahrscheinlich insgesamt weniger kosten, aber Klapphandys haben immer noch einen Premiumpreis, der gut überlegt sein will.
Kompromisse: Schließlich gibt es einige Punkte zu beachten: Bei allen Klapphandys müssen andere Materialien und Displayabdeckungen verwendet werden als bei herkömmlichen Geräten. Deshalb sind die Fingerabdrücke oft sichtbarer und stören mehr. Außerdem weisen Faltdisplays zwangsläufig einen gewissen Grad an „Falten“ entlang des Falzes auf, von denen einige stärker ausgeprägt sind als andere. Das sollte man auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, denn manche Menschen empfinden diese Probleme als zu lästig, um damit zu leben, während andere sie kaum bemerken.
Wie wir die besten faltbaren Handys testen
Es gibt viel zu beachten, wenn man eines der besten faltbaren Handys von heute bewertet. Aber ein entscheidender Aspekt bei T3-Testberichten ist, dass unsere Tester*innen das Gerät so nutzen, als ob es ihr eigenes wäre, um ein vollständiges Verständnis des täglichen Lebens mit diesen Produkten zu erlangen.
Darüber hinaus gibt es Schlüsselbereiche, die wir testen. Zunächst beurteilen wir das Handy aus der Perspektive der Verarbeitungsqualität. Wie fühlt es sich an, hat es sich von Generation zu Generation verbessert, ist es wasserdicht und so weiter? Die Art von Features, über die du Bescheid wissen willst, insbesondere im Zusammenhang mit „Was ist neu?“, wenn es sich um ein aktualisiertes Produkt in einer bestimmten Reihe handelt.
Als Nächstes überprüfen wir das Display, oder im Fall von faltbaren Handys, die Displays im Plural. Wie sehen sie aus? Lassen sie sich flach zusammenklappen? Gibt es auffällige Falten? Gibt es noch andere Schwachstellen, die du nach längerem Gebrauch innen und außen beachten solltest? Wie schneidet es im Vergleich zu anderen Klapphandys auf dem Markt ab, wenn es um die Besten der Besten geht?
Dann testen wir die Hardware. Neben dem Benchmarking kommt es darauf an, wie die Dinge in der Realität funktionieren. Von der Benutzererfahrung über Akkutests bis hin zu den Höhen und Tiefen der Software und wie sich das alles in das Gesamtpaket einfügt, verglichen mit dem, was es sonst noch auf dem Markt gibt.
Der letzte Teil des Puzzles sind normalerweise die Kameras des Produkts. Dies wird für die Nutzer*innen immer wichtiger. Deshalb leben wir mit diesen Handys, als wären es unsere eigenen, und machen Aufnahmen unter verschiedenen Bedingungen, um die Funktionen und die Gesamtergebnisse zu testen. Wenn es Bereiche gibt, die verbessert werden müssen, werden wir es sagen.
Erst wenn wir jedes Gerät über einige Tage oder sogar Wochen hinweg einem echten Praxistest unterzogen haben, vergeben wir eine Punktzahl für ein Handy, wobei die schwer erreichbaren 5 Sterne die höchste Bewertung sind, die ein Produkt erhalten kann.
Expertenteam

Ich teste faltbare Handys seit ihrer Einführung und es gibt kein einziges in dieser Best-of-Liste, das ich nicht selbst in der Hand gehabt habe. Die meisten habe ich eine Zeit lang als mein eigenes benutzt und dann getestet. Ich weiß also genau, was gut ist und was nicht und welche du kaufen solltest (oder auch nicht).

Mike is T3's Tech Editor. He's been writing about consumer technology for 15 years and his beat covers phones – of which he's seen hundreds of handsets over the years – laptops, gaming, TV & audio, and more. There's little consumer tech he's not had a hand at trying, and with extensive commissioning and editing experience, he knows the industry inside out. As the former Reviews Editor at Pocket-lint for 10 years where he furthered his knowledge and expertise, whilst writing about literally thousands of products, he's also provided work for publications such as Wired, The Guardian, Metro, and more.