Getestet: Honor Magic 8 Pro – auf wahre Größe müssen wir noch warten
Alles, was wir am Magic 7 Pro geliebt haben – nur ein bisschen besser
Mara Mainka
Kurzfazit
Das Honor Magic 8 Pro schließt seinen globalen Rollout ab und kommt endlich in Europa an.
Mit dem neuesten Snapdragon 8 Elite Gen 5 Prozessor, einem riesigen 200-Megapixel-Telefoto-Sensor für Low-Light und 100W-Schnellladen – doch bis es seine Versprechen voll einlöst, wird man sich noch gedulden müssen.
Nach dem Debüt in China im Oktober letzten Jahres und dem Start auf internationalen Märkten wie den VAE im Dezember läutet Honor das Jahr 2026 damit ein, sein neues Flaggschiff – das Magic 8 Pro – endlich nach Europa zu bringen.
Ich teste das Smartphone tatsächlich seit November. Für meinen vollständigen Test zum Magic 8 Pro bin ich zwar noch nicht bereit (dranbleiben), aber eines steht fest: Im Vergleich zu den anderen besten Smartphones ist das ein äußerst starkes Gerät.
Für Honor-Fans ist es der neue Champion der Marke. Mit Qualcomms neuestem und bestem Snapdragon 8 Elite Gen 5 Chipsatz, einem verbesserten Triple-Kamera-Setup hinten – inklusive eines riesigen 200-Megapixel-3,7x-Telefoto-Sensors, optimiert für Low-Light-Fotografie – und einem deutlich größeren Akku (wie viel größer, hängt von der Region ab).
Es ist perfekt positioniert, um gegen frisch erschienene Rivalen wie das OnePlus 15 und die iPhone 17 Pro Serie anzutreten – sowie gegen kommende Konkurrenz von Samsung; das Galaxy S26 Ultra wird im Februar erwartet.
Warten auf Größe
Dieses Upgrade ist theoretisch alles, was man von einem Android-Top-Smartphone wollen oder brauchen könnte. In der Praxis gibt es jedoch vorerst ein paar Einschränkungen zu bedenken.
Das Hauptproblem ist die Kamera-Performance. In meinen Tests mit den verschiedenen Sensoren des Magic 8 Pro gelingen durchweg hervorragende Aufnahmen – insbesondere Makros und Selfies. Die Leistung ist jedoch inkonsistent, und im direkten Vergleich mit großen Namen hinken Bildqualität und Verarbeitung bei Honor aktuell hinterher.
Ähnlich war es beim Magic 7 Pro vom letzten Jahr, das sich ebenfalls zu stark auf Honors KI-Bildverarbeitung und Upscaling-Tricks stützte; das führte zu künstlich wirkenden Ergebnissen, die oft unter Artefakten litten.


Auch wenn das weder ein exklusives Problem noch eine exklusive Lösung von Honor ist, brauchte es rund sechs Monate an Software-Updates, bis die Meinung zur Kamera-Performance des 7 Pro positiver wurde. Es sei denn, das Unternehmen ändert dieses Jahr den Kurs, ist ein ähnlich langsamer Fortschritt bei den Sensoren auf der Rückseite des Honor Magic 8 Pro im Laufe von 2026 zu erwarten.
Wenn du jetzt (am 8. Januar) einsteigen möchtest: Das Magic 8 Pro ist in Deutschland in den Verkauf gegangen und kostet – wie die Vorgänger – 1299 € für 12 GB RAM und 512 GB Speicher.
