Focals Mu-so Hekla: Der wohl beste Speaker der CES 2026
Focals immersiver Wireless-Speaker erfüllt genau meine Erwartungen – und legt sogar noch eine Schippe drauf
Bilal Fahmi
Die diesjährige CES – die größte Tech-Show der Welt in Las Vegas – war ein echtes Mammut-Event. Wie im T3-Liveblog zur CES 2026 festgehalten, werde ich wohl noch tagelang über all das schreiben, was ich dort gesehen, gehört und erlebt habe.
Die offiziellen Hallen und Flächen der CES 2026 sind zwar riesig, aber auch voll mit Menschen, Lärm und Ablenkungen. Genau deshalb buchen viele High-End-Marken lieber eine Hotelsuite und präsentieren ihr neuestes Equipment dort in privaten Eins-zu-eins-Sessions.
Genau das hat auch Focal gemacht und mir damit die Gelegenheit gegeben, die Mu-so Hekla zum ersten Mal zu hören – ganz ohne Ablenkung. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen, denn die Mu-so-Reihe begleite ich schon seit Jahren. Den ersten Speaker habe ich vor über zehn Jahren getestet, damals noch unter dem Namen Naim.
Als ich im November letzten Jahres erstmals über die Focal Mu‑so Hekla schrieb, war ich vom Konzept dieses Wireless-Speakers sofort angetan. Sie ist ein ganz anderes Biest als ihre Vorgänger – größer, immersiver, Dolby-Atmos-fähig und mit 7.1.2-Kanälen..




Ursprünglich habe ich die Hekla als Soundbar bezeichnet, vor allem wegen des HDMI-eARC-Ports (Focal beschreibt sie in einer offiziellen Mitteilung als „All‑in‑One‑Immersive‑Home‑Cinema‑System“). Nach dem Probehören ist klar: Sie ist weit mehr als das.
Immersiv ist sie allemal: 15 Treiber – sieben vorne, je zwei an den Seiten und vier oben – sind so angeordnet, dass sie dreidimensionalen Dolby-Atmos-Sound richtig zur Geltung bringen. Für den nötigen Nachdruck sorgen 660 W Leistung.
Mit dem Dolby-Atmos-Mix von Rüfüs Du Sols On My Knees (den Stereomix davon besitze ich bereits) eröffnen die zusätzlichen Feinheiten des 3D-Mixes ein völlig anderes Erlebnis. Die Hekla geht damit über eine reine Hörsession hinaus.
Wenn du einen der besten Wireless‑Speaker suchst, hast du aktuell viele Optionen. Die Hekla ist für mich der beste, den ich dieses Jahr getestet habe. Mit fast fünf Jahrzehnten Erfahrung bei Focal kommt das allerdings nicht völlig überraschend.




Aber es geht um mehr als nur Sound. Das Industriedesign und die Präsenz der Mu-so Hekla sind so markant wie eh und je – jetzt mit noch mehr Feinschliff. Das gestrahlte Aluminiumgehäuse ist eine echte Freude fürs Auge, auch wenn meine Fotos wegen der TV‑Beleuchtung im Hintergrund nicht die besten sind.
Das Bedienelement auf der Oberseite ist dagegen fast schon Kunst in Bewegung. Der angenehm schwergängige Drehwiderstand, die feine Beleuchtung rund um das kreisrunde Design, die sich beim Drehen mitbewegt – einfach nur perfekt. Genau solche Feinheiten machen am Ende den Unterschied.
Solche Details treiben allerdings auch den Preis. Als Schwachpunkt würde ich die Preisgestaltung der Mu-so Hekla nicht bezeichnen, für manche dürfte sie preislich dennoch etwas zu hoch sein. Mit 3.000 Pfund / 3.300 Euro / 3.600 US-Dollar ist sie definitiv kein Schnäppchen. Würde ich eine kaufen – Marktstart ist voraussichtlich im März 2026 – wäre sie für Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte, ein geschätztes Objekt an prominenter Stelle.
All das machte die Mu-so Hekla zu einer klaren Wahl für einen der T3 Best of CES 2026 Awards. Nur 21 Produkte erhalten diese Auszeichnung. Dank des privaten Preview‑Settings abseits der Hauptmesse – wo man wirklich erleben und verstehen konnte, was sie draufhat – war ich von diesem immersiven Speaker‑System überzeugt, noch bevor ich den Raum richtig betreten hatte.

Mike is T3's Tech Editor. He's been writing about consumer technology for 15 years and his beat covers phones – of which he's seen hundreds of handsets over the years – laptops, gaming, TV & audio, and more. There's little consumer tech he's not had a hand at trying, and with extensive commissioning and editing experience, he knows the industry inside out. As the former Reviews Editor at Pocket-lint for 10 years where he furthered his knowledge and expertise, whilst writing about literally thousands of products, he's also provided work for publications such as Wired, The Guardian, Metro, and more.