Toppings neuer Referenzklasse-DAC/Preamp ist ein schick aussehendes technisches Meisterwerk
Laut Topping kann man in dieser Preisklasse keinen besseren 1-Bit-DAC bekommen
Kerstin Findeisen
Kurze Zusammenfassung
Der neue D900 von Topping ist ein Preamp (Vorverstärker)- und DAC-System (Digital-Analog-Converter), das Toppings eigenen 1-Bit-DAC, ein maßgeschneidertes Netzteil und die neueste Generation der PSRM-Architektur des Herstellers kombiniert.
Laut Topping gehört es zu den besten Geräten, die du für einen Preis von 2.000 Euro bekommst.
Topping hat ein neues Mitglied seiner Referenzklasse A-Serie vorgestellt: Den D900, einen brandneuen DAC und Preamp. Es wird behauptet, er setze neue Maßstäbe im Bereich um die 2.000 Euro und sei der beste DAC, den das Unternehmen jemals entwickelt hat.
Der D900 nutzt Toppings eigenen DAC und kann in jedem Audiosystem als reiner DAC mit digitalen Quellen verwendet werden. Das Gerät hat keinen eigenen Kopfhörerverstärker, dafür aber eine „richtige“ analoge Vorstufen-Sektion.
Topping sagt außerdem, dass der D900 mit dedizierten High-End-Vorverstärkern mithalten kann, sodass in selbst sehr hochwertigen Systemen keine separate Vorstufe nötig ist.
Topping D900: Hauptmerkmale und Preise
Toppings DAC geht einen eigenen Weg. Statt seinen Digital-Analog-Converter mit zugekauften Chips zu bauen, Delta-Sigma-Oversampling zu nutzen, Widerstandsleitern einzusetzen oder programmierbare FPGA-Chips zu verwenden, setzt das Unternehmen auf eine hauseigene Umsetzung mit einer diskreten 1-Bit-Decodierarchitektur.
Er arbeitet mit einer ultraschnellen Schaltlogik und verspricht hohe Audio-Genauigkeit bei niedrigem Rauschen und exzellenter Signalqualität.
Die PSRM-Architektur von Topping ist nicht neu – sie kam schon beim D90 III Discrete zum Einsatz. Für den D900 wurde die Technologie aber weiter verfeinert, mit doppelt so vielen Elementen für noch schnellere Reaktionen, ohne die Signalqualität zu beeinträchtigen.
Dazu kommt ein ausgeklügeltes, maßgeschneidertes Netzteil, das laut Topping „den D900 in die Lage versetzt, das Original-Audiosignal mit erstaunlicher Treue wiederzugeben“.
Der D900 ist gut ausgestattet: Er hat acht Kabel-Eingänge, darunter USB-C, USB-B, zwei optische und zwei koaxiale Eingänge.
Außerdem gibt es einen AES/EBU-Eingang über XLR sowie einen IIS-LVDS (I2S)-Eingang über HDMI, der laut Hersteller eine bessere Performance liefern soll als USB oder S/PDIF – vor allem bei längeren Kabelstrecken.
USB-Ports und IIS-LVDS (I2S)-Eingang unterstützen PCM bis zu 32 Bit/768 kHz sowie DSD512 (native) / DSD256 (DoP). Andere Kabel-Eingänge liefern PCM bis zu 24 Bit/192 kHz und DSD64 (DoP). Damit bist du für alle aktuellen und kommenden Hi-Res-Formate bestens gerüstet.
Dazu kommt Bluetooth mit LDAC und aptX adaptive (bis 24 Bit/96 kHz), aptX HD (bis 24 Bit/48 kHz) sowie die Standard-Codecs aptX, AAC und SBC für maximale Kompatibilität.
Der Preis des D900 liegt offiziell bei 2040 Euro.
Writer, musician and broadcaster Carrie Marshall has been covering technology since 1998 and is particularly interested in how tech can help us live our best lives. Her CV is a who’s who of magazines, newspapers, websites and radio programmes ranging from T3, Techradar and MacFormat to the BBC, Sunday Post and People’s Friend. Carrie has written more than a dozen books, ghost-wrote two more and co-wrote seven more books and a Radio 2 documentary series; her memoir, Carrie Kills A Man, was shortlisted for the British Book Awards. When she’s not scribbling, Carrie is the singer in Glaswegian rock band Unquiet Mind (unquietmindmusic).
