Das könnte das einzigartigste Ladegerät sein, das ich dieses Jahr gesehen habe
Twelve South hat sich etwas Neues einfallen lassen
Kerstin Findeisen
Es ist gar nicht so leicht, im Bereich Ladegeräte echte Innovationen zu schaffen – auch wenn ständig versucht wird, sie immer kleiner zu machen, ohne dabei Leistung einzubüßen, sieht man selten wirklich neue Ideen. Deshalb: Hut ab vor Twelve South, die jetzt ein Lade-Gadget vorgestellt haben, wie ich es so noch nie gesehen habe.
Der PowerBug, erhältlich in UK-, EU- und US-Versionen je nach Region, ist auf den ersten Blick ein simples Netzteil mit bis zu 35 W Leistung über einen USB-C-Port an der Unterseite. Der Clou: Es ist gleichzeitig ein MagSafe- und Qi2-Magnetladegerät – alles in einem kleinen Gehäuse.
Das Ladegerät selbst hat außen eine glatte Scheibe mit den entscheidenden Magneten – so kannst du ein kompatibles iPhone oder ein Android-Smartphone mit Qi2 (wie etwa die neuen Google Pixel 10) direkt am Stecker andocken.


Das bedeutet, dass du tatsächlich zwei Geräte gleichzeitig laden kannst – eines über das Magnetladegerät und ein weiteres über den USB-Anschluss (wobei Letzterer allerdings auf 20 W herunterregelt, sobald die Magnetfunktion aktiv ist). Die spannende Frage ist also, wo sich das wirklich als nützlich erweist.
Anhand des Bildmaterials von Twelve South und ein wenig Grübelei meinerseits scheint die Küche die naheliegende Antwort zu sein – dort kannst du dein Smartphone direkt an einer Steckdose auf der Arbeitsplatte befestigen, um Timer zu stellen, Rezepte zu verfolgen und mehr. Auch am Bett könnte es praktisch sein, sofern die Steckdose in der richtigen Höhe sitzt, um den StandBy-Modus von Apple sinnvoll nutzen zu können.
Unterm Strich wirkt das wie eine elegante Lösung für ein eher spezielles Problem – und passt perfekt in das restliche Portfolio von Twelve South, das fast ausschließlich auf edle, stilvolle Lade-Gadgets setzt. Dementsprechend ist der PowerBug allerdings nicht ganz günstig und liegt bei 59,99 Euro.

Max is T3's Staff Writer for the Tech section – with years of experience reporting on tech and entertainment. He's also a gaming expert, both with the games themselves and in testing accessories and consoles, having previously flexed that expertise at Pocket-lint as a features editor.