Xpeng sieht die Zukunft mit KI-Robotern und fliegenden Autos
Neben der Premiere seines neuen Elektrofahrzeugs zeigte Xpeng auch weitere Innovationen
Kurze Zusammenfassung
Xpeng stellte auf der IAA Mobility Show in München seine Pläne für Elektrofahrzeuge, fliegende Autos und humanoide Roboter vor. Mit eigenen KI-Chips und interner Forschung will das Unternehmen schon nächstes Jahr Produkte der nächsten Generation auf den Markt bringen.
Im Mittelpunkt von Xpengs Keynote auf der IAA Mobility in München stand das Next P7. Das Elektrofahrzeug zählt zu den spannendsten Modellen des Jahres und bietet 593 PS sowie eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,7 Sekunden. Einzig die limettengrüne Lackierung dürfte polarisieren.
Das Elektrofahrzeug war jedoch nur ein Teil der Show: Neben dem P7 präsentierte Xpeng seinen humanoiden Roboter Iron AI, während das fliegende Auto über der Bühne schwebte. Das Unternehmen zeigt damit, dass es weit über klassischen Automobiltransport hinausdenkt.
Xpeng verfolgt ein starkes Interesse an KI und gehört zu den wenigen Unternehmen, die dafür sogar eigene Chips entwickeln. Sie bilden die Basis für die Fahrassistenzsysteme, die 2026 mit Level-4-Funktionen bis hin zum fahrerlosen Betrieb erweitert werden sollen.
Die Level-4-Fahrzeuge sollen in China als Robotaxis eingesetzt werden, erste Testläufe starten schon im nächsten Jahr. Weil Xpeng alles intern entwickelt, kann das Unternehmen neue Technologien schneller umsetzen – von Fahrassistenz über smarte Kabinen bis hin zum Schnellladeantrieb.
Xpeng hat außerdem Chinas erstes und größtes eigenes Ladenetz aufgebaut und bietet damit ein komplettes Ökosystem für Elektrofahrzeuge. Die gleiche KI treibt auch seine Projekte mit fliegenden Autos und Robotern an.
Alle drei Bereiche setzen auf dieselbe KI-Technologie. Beim Roboter bedeutet das menschliche Geschicklichkeit. Xpengs Iron-Roboter ist 178 cm groß, 70 kg schwer und kann sogar eine Tasse Kaffee zubereiten. Der Roboter wird bereits für den Einsatz in Fabriken trainiert, eine nächste Generation soll 2026 in Massenproduktion gehen.
Seit acht Jahren arbeitet Xpeng an humanoiden Robotern, mittlerweile in der sechsten Generation. Ihr Einsatz reicht von der Produktion bis zum Wäschefalten. Manche Fähigkeiten wirken fast unheimlich. Doch CEO He Xiaopeng ist überzeugt: In 5 bis 15 Jahren könnten Roboter so alltäglich sein wie Autos.
Xpeng rechnet in den kommenden 20 Jahren mit einer starken Entwicklung unbemannter Luftfahrzeuge. Bisher wurden bereits 12 Jahre und über 600 Millionen Dollar in das Projekt investiert. Das neue Flugauto der siebten Generation soll im Oktober in Dubai seinen Jungfernflug absolvieren und ab der zweiten Hälfte 2026 in Serie gehen.
Während frühere Versionen sowohl fahren als auch fliegen konnten, ist dieses neue Modell ausschließlich fürs Fliegen konzipiert. Es passt in die Garage oder sogar auf den Rücken des Xpeng-Transporters. Wie Doc Brown in „Zurück in die Zukunft“ sagte: „Wo wir hingehen, brauchen wir keine Straßen.“
As T3's Editor-in-Chief, Mat Gallagher has his finger on the pulse for the latest advances in technology. He has written about technology since 2003 and after stints in Beijing, Hong Kong and Chicago is now based in the UK. He’s a true lover of gadgets, but especially anything that involves cameras, Apple, electric cars, musical instruments or travel.
