Lenovo Yoga Pro 9 im Test: Stil und Leistung vereint

Das Lenovo Yoga Pro 9 ist ein idealer Laptop für Kreative – außer in ein paar Bereichen, die wir in diesem Test analysieren werden

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Lenovo Yoga Pro 9i im Test
(Bildnachweis: Future)
T3 Fazit

Man nehme einen leistungsstarken Gaming-Laptop und verleihe ihm während der Entwicklung eine stilvolle Laptop-Essenz – herauskommt das Lenovo Yoga Pro 9. Es wird als Content-Creator:in-Laptop bezeichnet, ist aber ein hervorragender Allrounder für alle mit hohen Ansprüchen, kurz gesagt: für fast jede:n. Besonders überzeugend sind der Nutzen und der flüsterleise Betrieb selbst unter hoher Belastung.

Pro
  • +

    Leistungsstarke Lautsprecher

  • +

    Umfangreiche Tastatur

  • +

    Erstaunlich vielseitig

Kontra
  • -

    Einige Software-/Treiberprobleme bei der Implementierung von Mini-LEDs

  • -

    Bemerkbarer Lüfterton

  • -

    Teuer

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Das Lenovo Yoga Pro 9 ist ein Laptop für Content Creator. Wenn du noch nie mit einem solchen Gerät zu tun hattest, lautet die erste Frage wohl: „Was zum Teufel ist das?“

Diese Laptops verbinden die Leistung der besten Gaming-Notebooks mit dem Stil der, nun ja, besten Laptops und Ultraportables auf dem Markt. Schließlich sind Content Creator Influencer – und mit einer langweiligen schwarzen Plastik-Workstation beeindruckt man niemanden.

Doch wie es sich für Lenovo gehört, geht das Yoga Pro 9 mit ernsthafter Konsequenz an eine Idee heran, die vielleicht vage klingt. Es bietet eine fantastische Tastatur, ausgezeichnete Lautsprecher, ein hochwertiges, riesiges Touchpad und ein ultrahelles Mini-LED-Display, das zeigt, dass diese Supernova-Displays nicht nur den besten MacBook-Modellen von Apple vorbehalten sind.

Einige kleine Schwächen verhindern zwar eine perfekte 5-Sterne-Bewertung, doch darauf gehen wir in diesem Testbericht zum Lenovo Yoga Pro 9 ausführlich ein. Insgesamt überwiegen jedoch die positiven Überraschungen – also lies weiter, um alle spannenden Details zu erfahren …

Lenovo Yoga Pro 9 im Test: Preis und Verfügbarkeit

Das Lenovo Yoga Pro 9 startet in Deutschland bei 1.899 €, in Großbritannien bei £1.769 (in den USA oder Australien konnte ich es nicht finden; dort ist allerdings das Modell „9i“ mit AMD ab AU$ 2.599 erhältlich). Für diesen Preis erhältst du eine leistungsstarke Intel Core i7 CPU, eine Nvidia GeForce RTX 4050 GPU, 16 GB RAM und eine 1 TB SSD.

Unser Testgerät sieht äußerlich zwar ähnlich aus, unterscheidet sich aber technisch stark. Dieses Spitzenmodell kostet 2.599 € und bietet einen Intel Core i9, 64 GB RAM, eine RTX 4070 Grafikkarte sowie ein Mini-LED-Display.

Die meisten Unterschiede betreffen reine Spezifikations-Upgrades, aber der Wechsel des Displays ist deutlich gravierender. Das solltest du beim Lesen des Tests berücksichtigen, falls du nicht mehr als 2.000 € ausgeben möchtest.

Lenovo Yoga Pro 9 im Test: Design

Lenovo Yoga Pro 9i im Test

(Image credit: Future)

Das Lenovo Yoga Pro 9 präsentiert sich als XL-Version eines der Spitzenmodelle von Lenovo und zählt zu den besten schlanken und leichten Laptops. Das Gehäuse besteht aus Aluminium, und die Seiten sind fast halbkreisförmig gestaltet, was das Gesamtbild weicher wirken lässt.

Diesen Stil findest du auch bei anderen Yoga-Laptops der 9er-Serie, allerdings ist es kein typisches Design für einen professionellen PC.

Der Laptop verfügt über ein 180-Grad-Scharnier und ist in weiteren Farben als Schwarz oder Silber erhältlich. Diese „Lifestyle“-Elemente heben das Lenovo Yoga 9 Pro von anderen leistungsstarken Laptops ab.

Allerdings ist es etwas schwerer, als man es von vergleichbaren kleineren Laptops gewohnt ist. Das Gewicht für diese Serie beginnt bei etwas über 2 kg – ganz schön ordentlich.

Wir haben das Lenovo Yoga Pro 9 mehrfach unterwegs genutzt. Es liegt gut auf den Knien und funktioniert gut in Cafés oder Bibliotheken. Wenn du das Gerät aber jeden Tag mitnehmen möchtest, solltest du eher ein leichteres Modell in Betracht ziehen.

Wichtige Alternativen in dieser Größenklasse sind das unglaublich leichte LG Gram 16 mit nur 1,2 kg und das Samsung Galaxy Book3 Ultra mit 1,7 kg, das gewichtsmäßig dazwischen liegt.

Lenovo Yoga Pro 9 im Test: Display

Lenovo Yoga Pro 9i im Test

(Image credit: Future)

Das Lenovo Yoga Pro 9 ist mit drei verschiedenen Bildschirmtypen erhältlich – wir haben die interessanteste und teuerste Variante getestet.

Dabei handelt es sich um ein 16-Zoll-Mini-LED-Display mit einer Auflösung von 3.200 x 2.000 Pixeln. Es ist groß, sehr scharf und kombiniert gewissermaßen die Vorteile hochwertiger Standard-LCDs mit denen von OLED-Laptops.

Wie funktioniert das? Ein durchschnittliches LCD-Laptop-Display nutzt eine durchgehende Hintergrundbeleuchtung, wodurch es keine echten Schwarztöne darstellen kann, wenn etwas auf dem Bildschirm angezeigt wird.

Mini-LED dagegen verwendet viele kleine LED-Gruppen hinter dem Bildschirm, die einzeln angesteuert werden können. Das ist zwar nicht ganz so präzise wie die pixelgenaue Beleuchtung bei OLEDs, aber mit einer maximalen Helligkeit von 1.200 Nits übertrifft es alle OLED-Laptops, die wir bisher gesehen haben. Gute OLED-Laptop-Displays schaffen etwa 400 bis 450 Nits.

In der Praxis erreichst du im normalen Gebrauch meist nur rund 600 Nits. Wie beim konkurrierenden MacBook Pro 16 ist die Spitzenhelligkeit hauptsächlich dazu gedacht, HDR-Effekte besonders strahlend darzustellen. Wir haben das Lenovo Yoga Pro 9 oft im Freien genutzt und festgestellt, dass die rund 50 % höhere Helligkeit gegenüber normalen Displays wirklich helfen, die Reflexionen auf dem glänzenden, gläsernen Bildschirmfinish auszugleichen. Das ist typisch für ein „Content Creator“-Gerät: ein glänzender Touchscreen.

Allerdings gibt es ein paar kleinere Probleme bei der Umsetzung dieses Mini-LED-Panels. Die wirkliche Stärke der Mini-LED-Technologie liegt darin, dass Teile des Bildschirms komplett abgeschaltet werden können. Das funktionierte bei uns aber nur, wenn der HDR-Modus in Windows aktiviert war. Ansonsten sieht man beim Abspielen von Videos, egal ob HDR oder nicht, die typischen erhöhten Schwarztöne eines normalen LCDs. Auch auf dem Startbildschirm des Yoga fallen diese aufgehellten schwarzen Bereiche auf, was ein kleiner Wermutstropfen ist, den wir nicht übersehen konnten.

Lenovo Yoga Pro 9i im Test

(Image credit: Future)

Wir haben auch festgestellt, dass das Mini-LED-Panel beim Ansehen einer 4K-HDR-Szene aus dem bekannten Weltraumfilm Gravity einen Effekt zeigte, der wie Makro-Blocking aussah, also eine Art digitale Pixelierung. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass dies durch die verschiedenen Dimmzonen verursacht wurde, die versuchen, den Weltraum so dunkel wie möglich darzustellen, ohne die Sterne zu verdecken. Daher können manche Filme oder zumindest einzelne Szenen besser aussehen, wenn die lokale Dimmfunktion der Mini-LED deaktiviert wird. Mit OLED-Displays treten solche Probleme nicht auf.

Laut unseren Tests verfügt das Display des Lenovo Yoga 9 Pro über etwa 1.188 Dimmzonen – ja, wir haben sie tatsächlich gezählt. Apple gibt an, dass das MacBook Pro 16 über 2.554 Zonen verfügt. Je mehr Zonen zur Verfügung stehen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man in dunklen Szenen seltsame Effekte oder Halo-Erscheinungen sieht. Was wir hingegen absolut lieben: Die schwarzen Balken oben und unten im Bild werden beim Ansehen eines 16:9-Films in einem dunklen Raum nahezu unsichtbar.

Fast alle Kritikpunkte haben wir abgearbeitet – bis auf einen: HDR-Inhalte konnten wir auf dem Lenovo Yoga 9 Pro nicht korrekt wiedergeben. YouTube-HDR war stark überbelichtet, und das HDR von Cyberpunk 2077 wirkte irgendwie ausgewaschen.

Wahrscheinlich liegt das an Windows, das unserer Erfahrung nach keine besonders gute native HDR-Unterstützung bietet – vermutlich auch, weil kaum andere Laptops wirklich eine solide HDR-Darstellung schaffen.

Kommen wir zu den Grundlagen: Die Farbtiefe ist fantastisch, und wie der Aufkleber „3K Kalibriertes Pro Display“ verspricht, ist die Farbgenauigkeit ausgezeichnet. Der Kontrast ist ebenfalls gut, hängt aber davon ab, ob die lokale Dimmung richtig funktioniert.

Lenovo Yoga Pro 9i im Test: Tastatur & Touchpad

Lenovo Yoga Pro 9i im Test

(Image credit: Future)

Ein großer, heller Bildschirm mit einem Seitenverhältnis von 16:10 ist ideal für die Arbeit – ebenso wie die Tastatur des Lenovo Yoga Pro 9. Diese hat einen deutlich größeren Tastenhub von 1,5 mm, als wir es heutzutage gewohnt sind.

Früher lag der Standard bei 1,4 mm, bevor Apple den Trend zu flacheren Tastaturen gesetzt hat, doch Lenovo geht hier noch einen Schritt weiter. Die Tastatur erinnert an die berühmten ThinkPad-Modelle von Lenovo, wirkt dabei aber leichter und bietet ein schnelleres Tippgefühl. Das Tippen darauf macht richtig Spaß. Außerdem verfügt das Modell, wie man sieht, über ein Nummernfeld.

Allerdings bringt das Nummernfeld ein kleines Problem mit sich: Es wirkt wie ein Störfaktor für ein weiteres Highlight des Lenovo Yoga Pro 9: das extragroße Touchpad aus strukturiertem Glas. Warum? Weil das Numpad den linken Klickbereich so weit nach links verschiebt, dass sich die Bedienung einfach ungewohnt und falsch anfühlt.

Lenovo Yoga Pro 9i im Test

(Image credit: Future)

Wir empfehlen, entweder die Belegung der linken und rechten Maustaste zu tauschen (eine Standardfunktion von Windows 11) oder ganz auf diese Bereiche zu verzichten und stattdessen den MacBook-ähnlichen Ansatz zu nutzen, bei dem man mit zwei Fingern auf die rechte Maustaste klickt (ebenfalls eine Standardfunktion von Windows 11).

Das Touchpad selbst? Überwiegend sehr angenehm. Es ist groß, die Oberfläche ist glatt und gleitet leicht. Im Gegensatz zur ThinkPad Z1 Carbon-Serie verwendet das Lenovo Yoga 9 Pro weiterhin einen mechanischen Klick-Mechanismus statt einer haptischen Variante – und das finden wir nicht störend.

Allerdings ist der Klick-Mechanismus nicht der beste oder hochwertigste von Lenovo. Ehrlich gesagt wirkt er wie eines der billigeren Bauteile in diesem ansonsten beeindruckenden Laptop. Eine etwas samtigere Haptik, wie man sie von Lenovos Premium-Modellen kennt, würde dem Gerät gut stehen.

Lenovo Yoga Pro 9i im Test: Leistung

Lenovo Yoga Pro 9i im Test

(Image credit: Future)

Das Lenovo Yoga Pro 9 ist ein leistungsstarker PC, vor allem wenn man die hier getestete High-End-Ausstattung wählt. Unser Laptop verfügt über eine erstklassige Intel Core i9-13905H CPU, beeindruckende 64 GB RAM, eine leistungsstarke Nvidia GeForce RTX 4070 Grafikkarte mit 8 GB Videospeicher und eine 1 TB SSD.

Es kommt nicht oft vor, dass eine 1 TB SSD knapp erscheint, aber wir können uns vorstellen, dass alle, die auf diesem Niveau kaufen, eine Erweiterung in Betracht ziehen würden. Die verbaute SSD ist allerdings hochmodern, mit Lesegeschwindigkeiten von etwa 7000 MB/s und Schreibgeschwindigkeiten von 5960 MB/s. Dieses Tempo ist vergleichbar mit dem extrem schnellen Speicher der Sony PlayStation 5.

Aufgrund seiner enormen CPU- und GPU-Leistung sowie des großen Arbeitsspeichers ist das Lenovo Yoga Pro 9 eine ideale Videobearbeitungsstation. Selbst wenn du dich für das einfachere und günstigere Modell mit Core i7 CPU und 16 GB RAM entscheidest, halten wir es für ein großartiges Gerät für angehende Content-Creator:innen.

Natürlich kannst du auch spielen: Wir erreichten etwa 93 fps in Cyberpunk 2077 bei Ultra-Einstellungen und 1080p-Auflösung. Es überrascht nicht, dass das relativ schlanke Lenovo Yoga Pro 9 nicht mit einer RTX 4070-Version ausgestattet ist, die viel Strom verbraucht. Der Standardwert liegt bei 115 W, wir haben oft Werte um 95 W gesehen. Das ist keine Spitzenleistung fürs Gaming, aber auch nicht peinlich.

Mehr als die Leistung erinnert das Geräusch, das das Yoga Pro 9 macht, daran, dass es kein speziell als Gaming-PC entwickeltes Gerät ist. Die Lüfter arbeiten in einem recht hohen Frequenzbereich, und selbst beim einfachen Abspielen von Videos sind sie gut hörbar. Wenn du mehr als nur Basisaufgaben erledigst, wirst du die Lüfter wahrscheinlich wahrnehmen.

Wir fanden es deutlich schwerer, die Lüfter zu ignorieren als bei einigen der stärkeren Legion-Modelle von Lenovo. Das ist einer der entscheidenden Punkte – neben dem Preis –, der für manche abschreckend sein könnte. Aber wenn du Videos bearbeitest, kannst du dir zumindest eine Tasse Tee machen oder einen Vlog aufnehmen, während die CPU schwitzt und deine finalen YouTube-Dateien codiert.

Lenovo Yoga Pro 9i im Test: Akkulaufzeit

Lenovo Yoga Pro 9i im Test

(Image credit: Future)

Die Idee, dass das Lenovo Yoga Pro 9 die besten Eigenschaften von Workstation- und Gaming-Laptops mit schlanken, leichten Modellen vereint, gerät bei der Akkulaufzeit ins Wanken. Der Laptop ist mit einem 75-Wh-Akku ausgestattet. Das ist zwar groß, aber nicht überragend, wenn man bedenkt, wie viel Energie die verbauten Komponenten benötigen.

Bei leichter Nutzung und einer eher zurückhaltenden Bildschirmhelligkeit, wie sie in Innenräumen üblich ist, hält das Lenovo Yoga Pro 9 etwa 5 Stunden und 50 Minuten durch. Das reicht nicht für einen kompletten Arbeitstag, könnte aber deutlich schlechter sein.

Wird der Laptop dagegen im grellen Sonnenlicht genutzt und nur zum Schreiben eines Dokuments, verlor er innerhalb von nur 90 Minuten 45 % seiner Akkuladung. Die Mini-LED scheint ziemlich viel Strom zu ziehen, wenn sie intensiv genutzt wird.

Mit einer weniger leistungsstarken Version des Geräts wären vielleicht bessere Laufzeiten möglich, aber an die wirklich lange Ausdauer eines Ultraportables kommt das Yoga Pro 9 damit nicht heran.

Lenovo Yoga Pro 9i im Test

(Image credit: Future)

Es gibt noch einige weitere technische Highlights. In den letzten Jahren haben höherwertige Laptops den Standard von 720p-Webcams auf 1080p-Webcams angehoben. Das Lenovo Yoga Pro 9 geht hier sogar einen Schritt weiter: Es besitzt eine 5-MP-Kamera, die in 1440p aufnehmen kann und zudem für die Gesichtserkennung genutzt wird. Das ist eine außergewöhnlich gute Webcam, die für einen Laptop ungewöhnlich ansprechende Aufnahmen liefert.

Besonders beeindruckt waren wir von den Lautsprechern – ein Sechs-Treiber-Array. Sie sind laut, basslastig und insgesamt deutlich besser als das, was man von durchschnittlichen High-End-Gaming-Laptops erwarten würde. Anders als bei einigen anderen Lenovo-Modellen handelt es sich hier nicht um eine offizielle Kooperation mit Bowers & Wilkins, was zeigt, wie wenig solche Markenkooperationen oft wirklich ausmachen. Die Lautsprecher unterstützen Dolby Atmos, was hier allerdings nicht viel bedeutet.

Die EQ-Einstellungen in der Dolby Access App werden als Dolby Atmos bezeichnet, doch so gut sie auch klingen mögen: eine echte kinoreife Klangkulisse bieten sie nicht. Trotzdem reicht die Soundqualität aus, um problemlos ein YouTube-Video anzusehen.

Lenovo Yoga Pro 9i im Test: Fazit

Lenovo Yoga Pro 9i im Test

(Image credit: Future)

Das Lenovo Yoga Pro 9 ist sowohl Gaming-Laptop als auch Content-Creator-Notebook in einem. In den Händen von Lenovo könnte diese scheinbar widersprüchliche Kombination helfen, einige Aspekte hervorzuheben, in denen Gaming-Laptops anderswo noch besser sein könnten.

Hervorragende Lautsprecher, ein Bildschirm auf dem neuesten Stand der Technik (abhängig von den Windows-Einstellungen) und ein erstklassiges Touchpad sorgen für ein tolles Erlebnis – egal, ob du spielst oder nicht. Auch beim Videobearbeiten außerhalb eines Homeoffice-Setups sind diese Features definitiv nützlich.

Diese stilvollen, laptopähnlichen Extras haben jedoch ihren Preis. Durch die Fokussierung auf eine möglichst schlanke Bauweise des Yoga Pro 9 kommt ein Kühlsystem zum Einsatz, dessen surrender Lüfter deutlich hörbar ist – und genau das ist der Hauptgrund, warum es keine volle 5-Sterne-Bewertung erhält, obwohl es in vielen anderen Bereichen sehr nahe dran ist.

Ebenfalls eine Überlegung wert

Das Lenovo Yoga Pro 9 übertrifft alle drei Kernmodelle des MacBook Pro 16, selbst in unserer erweiterten Testkonfiguration. Sehr beeindruckend. Beim Spielen ist dieses Lenovo ebenfalls deutlich besser als jedes MacBook – zumindest bis Apples Game Porting Toolkit vollständig einsatzbereit ist (es wurde im Juni angekündigt und wird das Spielen von Windows-Games auf Macs stark erleichtern).

Der Razer Blade 16 ist ein weiterer starker Konkurrent. Auch hier macht Lenovo eine gute Figur, denn Razer verlangt für nur ein Viertel des Arbeitsspeichers deutlich mehr (basierend auf aktuellen Amazon-Preisen). Wahnsinn.

Wenn du hingegen nach einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis suchst, solltest du das Dell Inspiron 16 Plus nicht komplett ausschließen.Die Ausstattung ist zwar etwas schwächer, aber für die Hälfte des Preises des Yoga Pro bekommt man in allen wichtigen Bereichen – GPU, CPU und RAM – nur eine Stufe weniger. Es bleibt ein attraktiver Laptop mit vergleichbarer Mobilität.

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Andrew Williams
Freelance Technology Journalist

Andrew is a freelance tech and entertainment journalist. He writes for T3, Wired, Forbes, The Guardian, The Standard, TrustedReviews and Shortlist, among others.

Laptop and computing content is his specialism at T3, but he also regularly covers fitness tech, audio and mobile devices.

He began writing about tech full time in 2008, back when the Nintendo Wii was riding high and smartphones were still new.

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