Aiper Scuba X1 Pro Max im Test: der Allround-Star für die Poolreinigung
Eine ordentliche Akkulaufzeit und eine ganze Reihe an Sensoren machen ihn zur Top-Wahl für mittelgroße bis große Pools. Vorausgesetzt, du bist stark genug, ihn nach fertiger Arbeit wieder aus dem Wasser zu heben.
Der Aiper Scuba X1 Pro Max liefert in allen Poolbereichen eine starke Reinigungsleistung. Dank des großen Akkus ist er ideal für mittelgroße bis große Pools. Er ist zwar nicht gerade günstig, schlägt sich im Vergleich mit anderen Allround-Reinigern aber sehr gut und bietet einen echten Mehrwert gegenüber einem separaten Skimmer-Roboter.
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Reinigt Boden, Wände und Wasserlinie und nimmt auch Schmutz von der Oberfläche auf
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Große Sensorenausstattung kartiert den Pool und sorgt für gleichmäßige Abdeckung
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Der Akku reicht für Pools mit bis zu rund 300 Quadratmetern
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Günstiger als einige andere Allround-Poolroboter
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Ziemlich schwer, wenn du ihn aus dem Pool hebst
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Wenn du keinen Skimmer brauchst und einen kleinen Pool hast, gibt es günstigere Alternativen
Warum können Sie T3 vertrauen?
Bilal Fahmi
Der Aiper Scuba X1 Pro Max gehört zu den neueren Poolrobotern, die nicht nur Boden, Wände und Wasserlinie reinigen, sondern sich auch selbst an die Oberfläche begeben und dort Blätter sowie anderen Schmutz abschöpfen.
Ich bin bei Allround-Robotern meist skeptisch, weil sie oft Kompromisse bei der Leistung eingehen. Umso positiver überrascht war ich, wie souverän der Scuba X1 Pro Max jede Reinigungsaufgabe gemeistert hat.
So lief mein Test mit dem Aiper Scuba X1 Pro Max.
Aiper Scuba X1 Pro Max im Test: Preis und Verfügbarkeit
Der Aiper Scuba X1 Pro Max ist mit einer UVP von 2.499 Euro klar im Premiumsegment angesiedelt. Glücklicherweise ist er im deutschen Handel (und direkt bei Aiper) praktisch dauerhaft reduziert und meist für 1.799 bis 1.899 Euro erhältlich. Im Angebot ist er als Allrounder absolut konkurrenzfähig. Wenn du allerdings auf die Oberflächenreinigung verzichten kannst, bekommst du eine ähnlich gute Boden- und Wandreinigung auch deutlich günstiger.


Aiper Scuba X1 Pro Max im Test: Einrichtung
Das Einrichten ist simpel und das Koppeln des Aiper Scuba X1 Pro Max mit der App lief problemlos. Das Firmware-Update war ab und zu etwas nervig (leider eine Never-Ending-Story bei vielen Poolrobotern in meinen Tests), aber frühere Probleme scheinen durch spätere Updates mittlerweile behoben worden zu sein.
Mit dabei ist eine Ladehalterung, die sich leicht zusammenstecken lässt und die Stellfläche beim Laden reduziert. Für mich ein klarer Pluspunkt, denn mit Abmessungen von rund 43 x 50 x 30 cm ist der Aiper Scuba X1 Pro Max kein kleiner Roboter.
Er gehört mit ca. 15 kg auch zu den schwersten Robotern in meinem Test – ohne das restliche Wasser direkt nach der Reinigung, versteht sich. Das gestaltet den Transport entsprechend anstrengend. Beim Herausnehmen solltest du ihn daher langsam aus dem Wasser heben, damit er erst einmal ablaufen kann, bevor du ihn komplett an Land holst.
Sobald er mit der App gekoppelt und der Akku geladen ist, lässt du den Aiper Scuba X1 Pro Max einfach in den Pool gleiten, um die Reinigung zu starten. Standardmäßig kümmert er sich um alle Bereiche. Du kannst den Modus aber auch so anpassen, dass nur eine bestimmte Zone (Boden, Wände, Wasserlinie oder Oberfläche) gereinigt wird. Alternativ kannst du auch einen benutzerdefinierten Modus wählen, der beliebige Kombinationen zulässt.
Aiper Scuba X1 Pro Max im Test: Design und Features
Auf den ersten Blick kommt der Aiper Scuba X1 Pro Max ziemlich schlank daher. Klar, im Fokus steht hier seine Performance und nicht die Optik. Doch sein modernes Design kann sich im Pool durchaus sehen lassen, während er dort seine Runden dreht.
Außen sitzen die Bedienknöpfe für die Reinigungsmodi, sodass du auch ohne App direkt loslegen kannst. Vorne ist zudem ein ordentlich dimensionierter Griff integriert, der für einen sicheren Halt beim Herausnehmen sorgt.



Der Aiper Scuba X1 Pro Max reinigt Boden, Wände, Wasserlinie und sogar die Wasseroberfläche. Dafür bringt er jede Menge Features mit: KI-Navigation samt Mapping für eine lückenlose Abdeckung, neun Motoren für ordentlich Saugleistung und einen großen Akku, der genügend Ausdauer für Pools bis zu 300 Quadratmeter hat.
Mit 40 Sensoren an Bord – darunter Kamera und Ultraschall – kartiert er den Poolbereich präzise. So sorgt er für eine lückenlose Abdeckung, ganz unabhängig von der Poolform.
Der Filterkorb hält Partikel bis zu drei Mikrometer zurück. Damit werden selbst feinster Sand, Schluff oder Algen zuverlässig eingefangen. Dank Kettenantrieb bewegt er sich sicher im Becken, meistert problemlos Treppen und schrubbt sogar bis zu 5 cm über der Wasserlinie.
Aiper Scuba X1 Pro Max im Test: Performance
In meinen Tests hat der Aiper Scuba X1 Pro Max hervorragend gereinigt. Sowohl feine Partikel wie Sand und Schluff wie auch gröbere Brocken wie Eicheln oder kleine Steine entfernte er extrem gründlich. Bei versunkenen Blättern schwankte das Ergebnis zwar leicht, doch auch hier schlug er sich insgesamt genauso gut wie jeder andere der von mir getesteten Roboter.
Bei der Bodenabdeckung zählte er im Test definitiv zu den besten Modellen. Mit dem Trichterboden meines Beckens hatte er zwar etwas zu kämpfen – die Schräge nach unten bringt fast jeden Roboter mal von der Linie ab. Aber genau hier punktet das Mapping: Er merkte meist von selbst, wo er abgedriftet war, und kehrte dann zuverlässig dorthin zurück, um die Lücken zu schließen.
Die Reinigung von Wänden und Wasserlinie war deutlich konstanter. Der Aiper Scuba X1 Pro Max entfernte Ablagerungen auch oberhalb der Wasserlinie sehr gründlich und manövrierte dabei sauber um Hindernisse wie Leitern oder Skimmeröffnungen herum.
Das Abschöpfen der Oberfläche ist ein langsamer Prozess – teilweise sieht es fast so aus, als würde der Roboter nur planlos im Wasser dümpeln. Aber genau das ist der Trick: Während viele Konkurrenten mit so viel Tempo durchs Becken ziehen, dass sie den Schmutz eher aufwirbeln oder vor sich her schieben, sammelt der Aiper alles ganz in Ruhe ein. Man braucht zwar etwas Geduld, aber dafür landen die Partikel am Ende auch wirklich im Korb.
Das Herausheben nach der Reinigung ist bei dem Gewicht zwar ein echtes Workout, doch der Aiper macht es dir so leicht wie möglich: Er parkt von selbst an der Wasseroberfläche direkt am Beckenrand. So bleibt dir das Hantieren mit der Teleskopstange erspart, um ihn erst umständlich vom Poolboden hochzufischen.
Wieder draußen, klappst du einfach die Oberseite auf, nimmst den Filterkorb heraus und kippst den Schmutz aus. Danach kurz unter dem Wasserhahn oder mit dem Gartenschlauch ausspülen. Fertig.


Aiper Scuba X1 Pro Max im Test: Unser Testurteil
Der Aiper Scuba X1 Pro Max ist ein hervorragender Allround-Poolreiniger, der in allen Bereichen starke Ergebnisse liefert. Er deckt den Boden selbst in Becken mit Gefälle zuverlässig ab und bietet genug Akkulaufzeit für Pools bis zu einer Größe von rund 300 Quadratmetern.
Für manche könnte er allerdings zu schwer sein, um ihn bequem zum Pool und zurück zu tragen. Abgesehen davon ist er einfach zu bedienen und eine solide Wahl, wenn du einen Roboter suchst, der dir wirklich die komplette Arbeit abnimmt.
Aiper Scuba X1 Pro Max im Test: Alternativen
Wenn du bereit bist, tiefer in die Tasche zu greifen, könnte der Beatbot Aquasense 2 Ultra eine gute Option sein. Wie der Aiper ist er ein All-in-one-Reiniger, kann aber zusätzlich Klärmittel dosieren und wirkt bei Design und Software noch ein Stück ausgereifter. Trotz des höheren Tempos kommt er bei der Oberflächenreinigung allerdings nicht an den Aiper heran. Wenn dir ein sauberer Wasserspiegel wichtig ist, fährst du mit dem Scuba X1 Pro Max also besser.
Suchst du eine preiswertere Option und kannst auf das Skimmen der Oberfläche verzichten, ist der Dolphin Nautilus CC Plus Wi‑Fi einen Blick wert. Er ist ein klassischer Reiniger ohne Schnickschnack, der aber außergewöhnlich gut putzt – wenn auch nicht kabellos. Dafür ist er jederzeit einsatzbereit, ohne dass du dir Gedanken über den Akkustand machen musst.
Kommt nur ein kabelloses Modell für dich in Frage, ist der Aiper Scuba S1 Pro eine budgetfreundliche Alternative. Auch wenn man hier auf Oberflächenreinigung verzichten muss – und auch seine Bodenabdeckung ist nicht ganz so konstant wie beim großen Bruder –, ist er für kleinere Pools eine Top-Wahl.
Tim Gee has been professionally testing products since 2008 covering robots for cleaning houses, pools and lawns as well as a wide variety of other things from running shoes to mobile phones. He has also written reviews for titles including Which?, Tech Radar and the Daily Mail.
- Bilal FahmiGerman editor
