Hisense A7G (50A7GQTUK) im Test: Ein beeindruckender QLED-Fernseher für unter 500 £

Der Hisense A7G ist ein 4K-QLED-Fernseher, den du ganz einfach über Amazon Alexa oder Google Assistant steuern kannst

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Hisense A7G Test - Fernseher auf einem Holztisch mit einem Frosch auf dem Bildschirm
(Bildnachweis: Future)
T3 Fazit

Der Hisense A7G ist ein 4K-QLED-Fernseher, der mehr bietet, als man in seiner Preisklasse erwarten würde. Er läuft mit der hauseigenen Vidaa-U-Software von Hisense, die Zugang zu allen gängigen Streaming-Apps ermöglicht. Außerdem lässt er sich bequem per Sprachsteuerung über Google Assistant oder Amazon Alexa bedienen.

Pro
  • +

    Fantastische Bildqualität für den Preis

  • +

    Unterstützung für HDR, Dolby Vision und Dolby Atmos

  • +

    Solide Smart-TV-Funktionen

Kontra
  • -

    Der Sound könnte besser sein

  • -

    HDR-Helligkeit nicht besonders hoch

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In diesem Test zum Hisense A7G erfährst du alles, was du über diesen Mittelklasse-Fernseher wissen musst – vom Preis über die Ausstattung und das Design bis hin zu Bild- und Tonqualität. Kurz gesagt: Der A7G gehört zu den besten Fernsehern unter 500 £.

Man bekommt alle Vorteile eines 4K-QLED-Displays, kombiniert mit einem benutzerfreundlichen System und einigen smarten Zusatzfunktionen, die das Gesamtpaket noch attraktiver machen. Beim Sound darf man allerdings nicht zu viel erwarten – hier lohnt es sich, über die Anschaffung einer der besten Soundbars nachzudenken.

Auch wenn er sicher keine Preise gewinnen wird, ist der Hisense A7G einer der besten 48-, 49- und 50-Zoll-Fernseher für alle, die nicht allzu tief in die Tasche greifen wollen.

Für diesen Test habe ich den Hisense 50A7GQTUK in der 50-Zoll-Variante ausprobiert. Lies weiter, um zu erfahren, wie es sich geschlagen hat.

Hisense A7G im Test: Preis und Funktionen 

Das 50-Zoll-Modell des Hisense A7G ist in Großbritannien derzeit für 448 £ erhältlich. Neben dieser Variante gibt es ihn auch in Größen von 43 bis 63 Zoll. Wo du den Fernseher kaufen kannst, erfährst du über die Widgets auf dieser Seite.

Der Hisense A7G ist ein intelligenter 4K-QLED-Fernseher mit Quantum-Dot-Technologie. Er unterstützt Dolby Vision HDR, Dolby Atmos Surround-Sound und bietet eine Bildwiederholrate von 60 Hz. Mit der integrierten Vidaa-U-Oberfläche erhältst du Zugriff auf zahlreiche Streaming-Apps sowie Sprachsteuerung über Google Assistant, Amazon Alexa oder Vidaa Voice.

Es gibt sogar ein paar spielerfreundliche Features, wie die 60-Hz-Bildwiederholrate, allerdings fehlen HDMI‑2.1-Anschlüsse.

Um deine Set-Top-Box oder Konsole anzuschließen, stehen drei HDMI-Anschlüsse zur Verfügung, einer davon ist HDMI eARC, sodass du auch eine Soundbar anschließen kannst. Außerdem gibt es einen Composite-Eingang, einen USB‑3- und einen USB‑2-Anschluss, einen optischen Ausgang sowie eine 3,5‑mm-Kopfhörerbuchse.

Hisense A7G im Test: Bildqualität 

Hisense A7G Test mit einem Tukan auf einem Fernsehbildschirm

(Image credit: Future)

Der Hisense A7G bietet 4K Ultra HD mit 3840 x 2160 Pixeln und nutzt die QLED-Quantum-Dot-Technologie. Unterstützt wird das Ganze von der Hi-View-Engine, die KI einsetzt, um das Bild zu optimieren, sowie HDR, das den Kontrast verbessert. Das Ergebnis ist ein klarer, scharfer Bildschirm mit lebendigen Farben, strahlendem Weiß und recht dunklen Schwarztönen. Für einen Fernseher dieser Preisklasse übertrifft er die Erwartungen deutlich.

Die Farben wirken präzise und natürlich, egal ob du Naturdokus oder Spielfilme schaust. Zugegeben, die HDR-Helligkeit ist nicht so hoch wie bei manchen anderen Fernsehern, sodass der Kontrast etwas besser sein könnte. Wirklich auffallen wird das nur bei besonders dunklen Filmen oder wenn du den Fernseher an einem sonnigen Tag benutzt. Eine adaptive Helligkeit, die die Anzeige automatisch an das Raumlicht anpasst, gibt es leider nicht. Das beste Seherlebnis hast du also eher an einem trüben Tag oder am Abend.

Bei den Bildmodi hast du mehrere Optionen: HDR Tag, HDR Nacht, HDR Dynamisch, HDR Sport oder Auto. HDR Tag macht das Bild bei Sonneneinstrahlung besser sichtbar, lässt die Farben aber etwas übertrieben wirken, während HDR Nacht die Farben etwas zu stark abdunkelt.

Ich gehe davon aus, dass die meisten bei HDR Standard bleiben werden, da dieser Modus bereits eine solide Leistung liefert. Es gibt auch einen Automatikmodus, der ähnlich gut arbeitet und die Alphonso Video AI nutzt, um das Bild je nach Inhalt zu optimieren. Allerdings werden dabei Daten darüber gesammelt, was du ansiehst, um Werbung gezielter auszuspielen. Davon wird natürlich nicht jede:r begeistert sein.

Hisense A7G im Test: Klangqualität 

Hisense A7G Test mit dem Soundmodus-Menü auf dem Fernsehbildschirm

(Image credit: Future)

Mit 20 W Audioleistung liefert der Hisense A7G einen überraschend lauten Sound – die meiste Zeit habe ich die Lautstärke nur auf etwa 25 % gestellt.

Für die meisten TV-Sendungen reicht der Sound völlig aus. Die Klarheit ist gut, auch wenn sie nicht ganz an eine dedizierte Soundbar herankommt. Es fehlt etwas an Dynamikumfang, außerdem verteilt sich der Klang nicht optimal im Raum. Für Blockbuster-Filme ist er daher nicht ideal.

Die Klangmodi umfassen Standard, Theater, Musik, Sprache, Abend, Sport und Auto. Wie beim Bild werden die meisten wohl bei Standard oder Auto bleiben. Für einen Filmabend kann es sich aber lohnen, auf Theater umzuschalten, da dadurch der Surround-Sound-Effekt etwas verstärkt wird.

Wenn du das Budget und den Platz dafür hast, würde ich dennoch eine separate Soundbar empfehlen, um das Klangerlebnis zu verbessern.

Hisense A7G im Test: Design und Benutzerfreundlichkeit 

Hisense A7G Test - Vidaa U-Menü auf einem Fernseher, der auf einem Holztisch steht

(Image credit: Future)

Das Einrichten des Hisense A7G geht schnell und einfach. Du musst nur die vier Schrauben befestigen, den Standfuß anbringen – und schon kann es losgehen! Sobald der Fernseher startet, wirst du aufgefordert, dich anzumelden oder ein Vidaa-U-Konto zu erstellen.

Mit dem Standfuß misst das 50-Zoll-Modell, das ich getestet habe, 705 × 1.117 × 251 mm und wiegt 11,8 kg. Es ist zwar möglich, ihn alleine aufzustellen, aber mit einer zweiten Person geht es deutlich leichter.

Der Fernseher selbst sieht schlank und modern aus, mit sehr schmalen schwarzen Rahmen um das Display und einem kleinen Hisense-Logo an der silbernen Unterkante. Der Standfuß besteht aus einer Stange, die sich über die Vorderseite des Fernsehers erstreckt. Dadurch benötigt er ziemlich viel Platz und passt nicht unbedingt auf jeden Schrank. Alternativ kannst du den Hisense auch an der Wand montieren. Ein Montageset ist dafür allerdings nicht enthalten.

Für Konsolen, Streaming-Geräte und Audioequipment bietet der A7G zahlreiche Anschlüsse: 3 HDMI-Ports, USB, Composite-Eingang, optischer Ausgang und eine 3,5‑mm-Kopfhörerbuchse. Alle Ports sind unauffällig in einer seitlich ausgerichteten Einheit auf der Rückseite untergebracht.

Hisense A7G Test - eine TV-Fernbedienung auf einer Holzoberfläche

(Image credit: Future)

Zum Steuern des Hisense A7G liegt eine Fernbedienung bei, die sehr einfach zu bedienen ist. Es gibt eine Taste, die dich direkt zur Vidaa U-Startseite bringt, sowie Schnellzugriffe auf Streamingdienste wie Netflix, Prime Video, YouTube oder Freeview Play.

Alternativ kannst du den Fernseher auch per Sprachbefehl steuern – mit Amazon Alexa, Google Assistant oder Vidaa Voice. Einfach die Mikrofontaste auf der Fernbedienung gedrückt halten, und schon kannst du nicht nur den Fernseher bedienen, sondern bekommst auch Antworten auf Fragen wie bei einem Smart Speaker. Außerdem lässt sich das Gerät ins Smart Home einbinden, zum Beispiel zum Steuern von Lichtern oder zum Setzen von Erinnerungen. Freihändig geht es allerdings nicht – du musst die Taste jedes Mal gedrückt halten.

Die Vidaa U-Oberfläche zählt definitiv zu den besseren TV-Betriebssystemen. Da sie von Hisense selbst entwickelt wurde, passt sie sehr gut zum Gerät. Zwar bietet sie nicht unzählige ausgefeilte Funktionen, dafür ist sie intuitiv und leicht zu bedienen. Die Apps sind übersichtlich in Leisten angeordnet, zusätzlich gibt es eine Vorschlagsliste. Du hast Zugang zu allen wichtigen Streamingdiensten wie Netflix, Prime Video, Disney+ und Britbox sowie zu den gängigen Catch-up-Diensten wie BBC iPlayer und ITV Hub.

Hisense A7G im Test: Fazit

Hisense A7G Test - Fernseher auf weißem Hintergrund

(Image credit: Hisense)

Der Hisense A7G ist eine großartige Wahl, wenn du einen 4K-QLED-Fernseher für unter 500 £ suchst.

Du bekommst ein farbenfrohes, scharfes Bild, auch wenn die HDR-Helligkeit etwas höher sein könnte. Das Design ist modern und macht sich stilvoll im Wohnzimmer. Schade ist nur, dass der Klang nicht ganz überzeugt – das lässt sich aber leicht mit einer separaten Soundbar lösen.

Vidaa U verschafft dir Zugriff auf alle wichtigen Streaming- und Catch-up-Dienste und ist dabei sehr benutzerfreundlich. Das Beste: Der Fernseher lässt sich nahtlos ins Smart Home integrieren, mit Steuerung über Google Assistant oder Amazon Alexa direkt über die Fernbedienung.

Hisense A7G im Test: Ebenfalls eine Überlegung wert  

Wenn du bereit bist, für ein noch besseres Gerät etwas tiefer in die Geldbörse zu greifen, ist der Samsung AU9000 (50AU9000) eine Überlegung wert – im T3-Test hat er fünf Sterne bekommen. Zwar unterstützt er kein Dolby Vision, dafür liefert er aber bei den meisten Quellen eine großartige Bildqualität.

Willst du weniger als 450 £ ausgeben? Dann lohnt sich ein Blick auf den Toshiba 50UK3163DB. Bei der Verarbeitungsqualität muss man ein paar Abstriche machen, aber er bietet trotzdem Unterstützung für Dolby Vision und Dolby Atmos.

Yasmine Crossland
Freelance Tech Expert

Yasmine is the former Reviews Writer for T3, so she's been knee-deep in the latest tech products for reviewing and curating into the best buying guides since she started in 2019. She keeps a finger on the pulse when it comes to the most exciting and innovative tech – and since departing has also held a role as Digital Spy's Tech Editor. In her free time, you'll catch her travelling the globe – the perks of being a freelance tech expert – tending to her plants when at home and, but of course, planning her next big trip.

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