OnePlus 12 im Test: Der neue König der Android-Handys?

Das OnePlus 12 überzeugt mit einer erstklassigen Kamera, beeindruckender Leistung und einem Design, das fast alle anderen übertrifft

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Das OnePlus 12 neben einem OnePlus-Jubiläums-Maskottchen auf einem rosa und grauen Hintergrund
(Bildnachweis: Future / Sam Cross)
T3 Fazit

Wenn du auf der Suche nach einem Android-Handy bist, gibt es kaum etwas Besseres als OnePlus. Das neue Flaggschiff steckt voller Spitzentechnologie – nicht nur für den Moment, sondern auch für die Zukunft deines Handys.

Pro
  • +

    Einige großartige Kameraoptionen

  • +

    Üppiges Design

  • +

    Leistung auf Gaming-Handy-Niveau

  • +

    Erstaunliche Akkulaufzeit

Kontra
  • -

    Einige Kameras erreichen nicht ganz die Erwartungen

  • -

    Sehr rutschig in der Hand

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Der Kampf um den Titel des besten Android-Handys ist jedes Jahr hart. Zahlreiche Marken bringen ihre neuesten Technologien auf den Markt, um dich zum Kauf zu bewegen.

Selbst so früh im neuen Jahr gibt es schon erste Anzeichen dafür. Die Samsung Galaxy S24-Reihe wurde letzte Woche vorgestellt und ist die erste große Veröffentlichung in diesem Segment. Jetzt ist auch das OnePlus 12 da und konkurriert direkt mit der koreanischen Marke.

Aber hat es das Zeug zum Android-König? Lass es uns genauer anschauen.

OnePlus 12 im Test: Preis und Erscheinungsdatum

Das OnePlus 12 wurde offiziell am 23. Januar 2024 veröffentlicht und ist standardmäßig mit 256 GB oder 512 GB Speicher erhältlich. Die kleinere Version kostet 800 € (849 £/799 $), während das Topmodell auf 900 $ (999 £/899 $) kommt.

Das OnePlus 12 in Flowy Emerald auf einem rosa und grauen Hintergrund

(Image credit: Future / Sam Cross)

OnePlus 12 im Test: Funktionen und Neuheiten

Dieses Jahr feiert OnePlus Jubiläum, daher hatten wir natürlich große Erwartungen. Und die haben sich auf den ersten Blick auch erfüllt.

Im Inneren steckt der gleiche Snapdragon 8 Gen-3-Chipsatz wie bei vielen anderen Top-Modellen dieses Jahres. Zusätzlich hat OnePlus dem Ganzen mit der sogenannten Trinity Engine noch einen extra Schub verpasst. Dahinter steckt ein cleverer Ansatz, der darauf abzielt, die volle Leistung aus der Hardware herauszuholen.

Auch die Kamera bekommt ein neues Design. Sie kombiniert einen 50-MP-Hauptsensor mit einem 64-MP-Teleobjektiv und einem 48-MP-Ultraweitwinkel. Wieder mit dabei: ein Hauch der Hasselblad-Magie – dazu später mehr.

Im Inneren steckt ein 5.400-mAh-Akku – groß genug, um locker einen ganzen Tag durchzuhalten. In Kombination mit 100 W SUPERVOOC (kabelgebunden) und 50 W AIRVOOC (kabellos) gehört das Gerät damit zu den derzeit stärksten auf dem Markt.

Ein weiteres Highlight ist das Display. Auf den ersten Blick wirkt es vielleicht unspektakulär – ein 2k-AMOLED-Panel mit adaptiver Bildwiederholrate von 120 Hz. Bei genauerem Hinsehen überzeugt es aber mit einer Spitzenhelligkeit von satten 4.500 Nits. Damit sind die Lichtverhältnisse wie bei einer zweiten Sonne, die Farben leuchten und alles richtig lebendig wirken lassen.

Das OnePlus 12 auf einem grauen Hintergrund

(Image credit: Future / Sam Cross)

OnePlus 12 im Test: Design

Wenn du mit Geräten wie dem OnePlus 11 vertraut bist, wird dich das wahrscheinlich nicht überraschen. Optisch bleibt alles relativ vertraut, nur die Ränder sind jetzt etwas stärker abgerundet.

Auch der Kamerabuckel auf der Rückseite macht einen richtig guten Eindruck. Die große, runde Notch, die ein bisschen an eine Luxusuhr erinnert, wirkt sehr elegant.

Am meisten beeindruckt hier aber das Flowy-Emerald-Finish. Inspiriert vom Dart River in den Südalpen, wirkt es einfach edel und bleibt definitiv im Gedächtnis – Fotos werden dem nicht gerecht.

Aber Vorsicht: Das schlanke Design hat einen Haken. Mit ziemlicher Sicherheit ist es nämlich das rutschigste Handy, das ich je in der Hand hatte. Ich war noch nie so vorsichtig beim Benutzen eines Geräts – man hat schon fast Sorge, dass es beim Herausziehen aus der Tasche wie eine kleine Hightech-Wurfscheibe abhebt. Eine gute Handyhülle ist hier Pflicht.

Das OnePlus 12 auf einem grauen Hintergrund

(Image credit: Future / Sam Cross)

OnePlus 12 im Test: Leistung

Kommen wir zur Handhabung – da gibt es nämlich einiges zu entdecken.

Ich starte mit dem, was ich leider nicht genau sagen kann: wie lange das Handy wirklich hält. Die Trinity Engine soll dafür sorgen, dass es dank verschiedener Leistungs- und Effizienztricks auch nach langer Nutzung noch rund läuft. In den wenigen Wochen, die ich es hatte, konnte ich das natürlich nicht testen.

Was ich dafür garantiert sagen kann, ist, dass es im Alltag unglaublich leistungsfähig ist. Surfen im Internet oder einfache Aufgaben sind quasi ein Kinderspiel, während Spiele problemlos laufen. Es ist zwar kein reines Gaming-Handy, aber beim Benutzen fühlt es sich definitiv so an.

Dann ist da noch die Akkulaufzeit. Nach einem ganzen Tag Social Media, Surfen im Internet und sogar ein bisschen Gaming hatte ich am Ende noch etwa 35 % übrig, was echt beeindruckend ist. Sorgen, dass der Akku bald leer sein könnte, gehören damit der Vergangenheit an.

Es ist übrigens erwähnenswert, dass ich auf diese Zahl gekommen bin, nachdem ich auch die Helligkeit gründlich getestet hatte. Wahrscheinlich hatte ich den Bildschirm heller eingestellt als die meisten Nutzer:innen, was sich natürlich auch im Akkuverbrauch wiederspiegelt.

Das OnePlus 12 auf einem grauen Hintergrund

(Image credit: Future / Sam Cross)

OnePlus 12 im Test: Kamera

Wenn wir heute über ein OnePlus-Handy sprechen, verdient die Kamera besondere Aufmerksamkeit. OnePlus arbeitet schon lange mit Hasselblad zusammen, was den Fotos eine richtig professionelle Note verleiht.

Die leistungsstarke Dreifach-Kamera sorgt dafür, dass du das komplette Spektrum an Motiven abdecken kannst. Besonders spannend ist das Teleobjektiv: Es bietet einen 3-fachen optischen Zoom und bis zu 6-fachen Zoom über den Sensor. Zusätzlich geht der digitale Zoom sogar bis zu 120-fach. Das ist schon fast lächerlich.

Oben findest du eine Galerie mit Bildern, die dir einen Eindruck davon geben, was das Gerät kann. Dabei gibt es ein paar Highlights, die mir besonders aufgefallen sind und die ich hier hervorheben möchte.

Erstens: Die Kamera ist insgesamt richtig stark. Wenn du ein bisschen aufpasst, gelingen damit echt tolle Bilder. Die Fotos sind klar und die Farben wirken sehr natürlich. Richtig knallige Töne sind allerdings etwas zurückhaltend.

Was mich ein bisschen stört, ist der deutliche Unterschied zwischen den Sensoren. Es geht nicht nur um die leichte Perspektivänderung – die ist völlig unvermeidlich – sondern auch um die Unterschiede in den Farben der einzelnen Sensoren. Dadurch wirkt die Kamera manchmal etwas inkonsistent.

Was ich aber sagen kann, ist, dass es unglaublich Spaß macht, mit dieser Kamera zu arbeiten. Besonders der Nachbau der Hasselblad X-Pan sorgt für richtig Freude beim Fotografieren. Braucht man das unbedingt? Nein. Aber darum geht es hier auch nicht. Es macht einfach Spaß und wird vor allem Kamerafans gefallen.

Das OnePlus 12 auf einem grauen Hintergrund

(Image credit: Future / Sam Cross)

OnePlus 12 im Test: Fazit

Wie bei jeder Generation der OnePlus-Reihe stellt sich wieder die große Frage: Kann es das aktuell beste Samsung-Handy schlagen? Im Moment ist das das Samsung Galaxy S24 Ultra – keine leichte Herausforderung.

Wenn du ein etwas kleineres Budget zur Verfügung hast, ist das OnePlus die klare Wahl. Es kostet ungefähr ein Drittel und bietet dafür eine beeindruckende Menge an Technik. Am Ende kommt es aber vor allem darauf an, welches der beiden Modelle du bevorzugst – das schlanke, unauffällige Kraftpaket von OnePlus oder den bewährten Riesen von Samsung.

Eines ist sicher: Wer sich ein neues Android-Handy zulegen möchte, kann mit dem OnePlus 12 nicht viel falsch machen.

OnePlus 12 im Test: Alternativen

Der größte Konkurrent des OnePlus 12 ist das Samsung Galaxy S24 Ultra. Ein echtes Riesen-Handy, das für die meisten Nutzer:innen mehr als ausreichend ist.

Wenn dir das OnePlus noch etwas zu teuer ist, lohnt sich auch ein Blick aufs Nothing Phone (2). Auch das ist ein stylisches Handy mit starken Specs – und das zu einem richtig attraktiven Preis.

Sam Cross
Senior Staff Writer

Sam is an award-winning journalist with over six years of experience across print and digital media. As T3’s Senior Staff Writer, Sam covers everything from new phones and EVs to luxury watches and fragrances. Working across a range of different social media platforms alongside his written work, Sam is a familiar face for fans of T3. When he’s not reviewing snazzy products or hunting for stellar deals, Sam enjoys football, analog photography and writing music.

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