Die DJI Osmo Nano ist da – die ultrakompakte Wearable-Kamera, die dir die Hände freihält
Sie kommt mit großem neuen Sensor, freihändigem Mounting und einem cleveren Dock, das mehr kann, als nur laden
Kerstin Findeisen
Seit Wochen tauchte sie in Social-Media-Posts und Leaks auf, deshalb kommt die Ankündigung nicht wirklich überraschend: Die DJI Osmo Nano ist jetzt offiziell da.
Die Leaks versprachen bereits eine echte Wearable-Kamera an, die man einfach anclippt und dann vergisst – und genau das bestätigt die heutige Vorstellung. Zum Glück steckt aber mehr dahinter als nur ein niedlicher kleiner Magnetwürfel.
Tragen und vergessen, dass sie da ist
DJIs neue Osmo Nano kommt als ultraleichte Clip-On-Kamera, die man ansteckt und dann einfach vergisst. Sie wiegt nur 52 g, misst 57 × 29 × 28 mm und lässt sich dank doppelseitiger Magnet-Halterung fast überall befestigen – an Hüten, Helmen, Riemen oder sogar am Halsband des Haustiers.
Trotz der Winzigkeit ist sie robust gebaut: Bis zu 10 Meter Tiefe wasserdicht ohne Gehäuse und spritzwassergeschützt nach IPX4 in Kombination mit dem Multifunctional Vision Dock.
Dieses Dock ist weit mehr als nur ein Ladegerät – es bringt ein kleines OLED-Touchdisplay für die Fernsteuerung mit, lädt die Kamera laut DJI in rund 20 Minuten auf 80 % auf und dient zugleich als Übertragungsstation mit microSD-Slot und USB-C.
Beim Akku gibt DJI bis zu 200 Minuten Aufnahmezeit in 1080p/24 an, wenn die Kamera im Dock vollgeladen ist, oder rund 60 Minuten in 4K/30 mit dem Nano-Endurance-Mode.
Großkamera-Look von einem Clip-on
Laut DJI ist das große Highlight der Osmo Nano die Bildqualität. Zum Einsatz kommt ein moderner 1/1,3-Zoll-Sensor mit leistungsstarker Bildverarbeitung, der bis zu 13,5 Blendenstufen Dynamikumfang ermöglicht – mit 4K/60 Video (und 4K/120 in Zeitlupe) über ein 143-Grad-Ultraweitwinkelobjektiv.
Du bekommst 10-Bit-Farben und D-Log M, falls du deine Aufnahmen nachbearbeiten möchtest, SuperNight für Low-Light-Szenen, RockSteady 3.0 zur Bildstabilisierung und HorizonBalancing, was den Horizont innerhalb von ±30 Grad gerade hält.
Auch beim Sound ist die Nano gut aufgestellt– zwei integrierte Mikrofone sowie OsmoAudio Direct, das die Kamera direkt mit zwei DJI-Mic-Sendern koppelt (die erste Mic-Generation wird allerdings nicht unterstützt).
Die Bedienung bleibt unkompliziert: Zwischen Hoch- und Querformat umschalten, Auto-Recording-Intervalle setzen, per Kopfbewegung über Gestensteuerung starten oder mit Pre-Rec sicherstellen, dass du keine wichtigen Momente vor dem eigentlichen Aufnahmestart verpasst.
Ab sofort erhältlich
Die Osmo Nano ist ab sofort auf store.dji.de und bei autorisierten Händlern erhältlich.
Das Standard Combo (64GB) kostet 279 Euro, das Standard Combo (128GB) startet bei 309 Euro. Beide Bundles enthalten die Kamera, das Multifunctional Vision Dock, einen magnetischen Hut-Clip, ein magnetisches Umhängeband, ein Schutzetui, ein USB-C-PD-Kabel sowie eine magnetische Kugelgelenk-Halterung.
Zusätzlich gibt es Zubehör wie Stirnband, Quick-Release-Halterung, ND-Filter oder Glasobjektivabdeckung. Auch DJI Care Refresh ist verfügbar und deckt Unfallschäden ab.
Wenn du auf eine freihändige Kamera gewartet hast, die winzig ist und trotzdem auf dem großen Bildschirm eine gute Figur macht, ist das hier deine beste Wahl.

Lee Bell is a freelance journalist and copywriter specialising in all things technology, be it smart home innovation, fit-tech and grooming gadgets. From national newspapers to specialist-interest titles, Lee has written for some of the world’s most respected publications during his 15 years as a tech writer. Nowadays, he lives in Manchester, where - if he's not bashing at a keyboard - you'll probably find him doing yoga, building something out of wood or digging in the garden.