HoverAirs wasserdichte Aqua-Drohne ist noch leistungsfähiger als wir dachten – und Vorbestellungen sind jetzt live.
Die wasserdichte Drohne, die wie eine Action-Kamera denkt
Mara Mainka
Nur wenige Wochen nachdem wir die Aqua erstmals auf HoverAirs Website entdeckt haben, hat das Unternehmen die selbstfliegende Kamera nun offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt.
Wir wussten bereits, dass die leichte Drohne wasserdicht ist und eine Windbeständigkeit der Stufe 7 hat, aber beim Blick auf die vollständige Funktionsliste kann die Aqua mehr als erwartet.
Es stellt sich heraus, dass die Drohne nicht nur schwimmt, sondern dir über offenes Wasser folgt, sie verfolgt und filmt, ohne jemals manuelles Fliegen zu benötigen.
Für das Wasser gebaut, nicht nur wasserdicht.
Mit ihrer IP67-Wasserdichtigkeit, neutralem Auftrieb und einem federleichten Gewicht von unter 249 g (keine FAA-Registrierung erforderlich) kann die AQUA direkt auf Wasser (inkl. Salzwasser) starten und landen, ohne zu sinken.
„Dies ist unser bisher metallreichstes Design“, sagt MQ Wang, Gründer und CEO von Zero Zero Robotics. „Es umfasst einen Kühlkörper aus Magnesiumlegierung, ein Motorgehäuse aus Edelstahl und sogar Titanschrauben zur Korrosionsvermeidung.“
Noch besser, sie kann sich selbst umdrehen (!), dies bedeutet, dass du sie buchstäblich aufs Wasser werfen kannst, wie du willst und sie wird trotzdem starten.
Ihre 12-MP-Kamera unterstützt eine 4K-Auflösung bei 100 fps für ultraweiche Zeitlupenaufnahmen und erfasst lebendige, stabilisierte Aufnahmen dank ihres 1/1,3" CMOS-Sensors, H-LOG-Formats und HDR-Unterstützung.
Das Objektiv selbst verfügt über eine selbstheizende, anti-Nebel Behandlung und eine hydrophobe Nanobeschichtung, die Klarheit in spritzwasserreichen Umgebungen gewährleistet.
Ein 2x digitaler Zoom bietet Flexibilität und Aufnahmen werden direkt an Bord mit bis zu 128 GB UFS 2.2 internem Speicher gespeichert.
Am Seil
Die Drohne arbeitet ohne einen traditionellen Controller; stattdessen verwendet sie das neue Lighthouse-Zubehör, das am Handgelenk getragen wird, um den Start auszulösen, die Aufnahme zu starten, Modi zu wechseln oder die Drohne über das virtuelle Seil zurückzurufen.
„Das Lighthouse bietet dir grundlegende Steuerungen wie Start, Landung und Aufnahme, ermöglicht aber auch eine präzise Positionsverfolgung mit dem, was wir als virtuelles Seil bezeichnen“, erklärt Herr Wang. „Stell es dir wie eine unsichtbare Leine zwischen der Drohne und der Benutzer*in vor.“
Diese „unsichtbare Leine“ kann auf 10 oder sogar 20 Meter eingestellt werden und verhindert, dass die Drohne durch Wind oder Wellen abdriftet. Sobald sie außer Reichweite gerät, kommt sie automatisch zu dir zurück.
Leistung und Steuerung, neu gedacht
Die Stabilisierung erfolgt über das brandneue SmoothCapture 3.0-System und mit Windbeständigkeit der Stufe 7 (bis zu 33 Knoten) und einer maximalen Verfolgungsgeschwindigkeit von 55 km/h kann die Drohne windige Küsten und actionsreiche Szenarien bewältigen.
Eine volle Ladung liefert bis zu 23 Minuten Flugzeit, beeindruckend für eine wasserdichte Drohne dieser Größe.
Die AQUA wird mit mehr als 15 automatisierten Flugmodi ausgeliefert, darunter Snorkel-Modus (für Filmaufnahmen in niedriger Höhe in Wassernähe) und Gimbal-Modus für feststehende, kinoreife Aufnahmen.
Du benötigst nicht einmal dein Telefon. Die AQUA verfügt über ein integriertes 1,6" AMOLED-Display, das es dir ermöglicht, Aufnahmen direkt auf dem Gerät anzusehen und abzuspielen, ideal, wenn du abseits des Netzes oder mitten auf dem Meer sind.
Jetzt für Vorbestellungen verfügbar, beginnt die HOVERAir AQUA bei 999 $ für frühe Unterstützer*innen. Sie wird auch auf der IFA Berlin vom 3. bis 9. September (Halle 20, Stand 103) zu sehen sein, was die Möglichkeit bietet, sie persönlich fliegen (und schwimmen) zu sehen.

Matt Kollat is a journalist and content creator for T3.com and T3 Magazine, where he works as Active Editor. His areas of expertise include wearables, drones, action cameras, fitness equipment, nutrition and outdoor gear. He joined T3 in 2019.
His work has also appeared on TechRadar and Fit&Well, and he has collaborated with creators such as Garage Gym Reviews. Matt has served as a judge for multiple industry awards, including the ESSNAwards. When he isn’t running, cycling or testing new kit, he’s usually roaming the countryside with a camera or experimenting with new audio and video gear.