iPhone 16 Pro im Test: Das ultimative Goldlöckchen-Handy

Während viele zum Pro Max greifen, könnte das iPhone 16 Pro für dich die beste Wahl in der Reihe sein

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Apple iPhone 16 Pro
(Bildnachweis: Future)
T3 Fazit

Das kleinere der beiden Pro-Modelle von Apple kommt nun mit der gleichen Kameraausstattung wie das Max. Es bietet also alles, was das Max kann – nur in kompakterer Form, was für viele Nutzer:innen sogar praktischer sein dürfte. Der neue, größere 6,3-Zoll-Bildschirm sieht beeindruckend aus und liefert alle Leistung, die du brauchst. Außerdem unterstützt es die neuen Apple-Intelligence-Funktionen.

Pro
  • +

    Größeres Display

  • +

    5-fach-Zoom bei der Kamera

  • +

    Längere Akkulaufzeit

Kontra
  • -

    Akkulaufzeit immer noch geringer als beim Pro Max

  • -

    Kamerasteuerung nicht für jede:n ideal

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Während die iPhone 16-Reihe vier Modelle umfasst, ist die Wahl in diesem Jahr mehr denn je eine klare Entscheidung zwischen zwei Versionen in zwei Größen. War das Pro Max-Modell früher oft die beste Wahl, würde ich jetzt sagen, dass für viele das Standard-16-Pro die bessere Option ist.

Das liegt daran, dass es in diesem Jahr keine deutlichen Spezifikationsunterschiede zwischen dem 16 Pro und dem Pro Max gibt – ebenso wenig wie zwischen dem 16 und dem 16 Plus. Das bedeutet, die Entscheidung fällt letztlich auf die bevorzugte Bildschirmgröße. Ja, die größeren Modelle bieten etwas mehr Akkulaufzeit, aber wenn man sie einmal täglich auflädt, macht das kaum einen großen Unterschied.

Das größte Versprechen der diesjährigen Produktreihe ist zweifellos die Einführung von Apple Intelligence, Apples eigener KI-Lösung. Diese wird jedoch erst nächsten Monat in den USA verfügbar sein und im Vereinigten Königreich erst im Dezember.

Das bleibt also unterm Strich: Trotz des sehr ähnlichen Designs gibt es noch einiges zu besprechen, vor allem beim 16 Pro-Modell. Ich habe das Handy in den letzten Wochen getestet und tendiere mittlerweile dazu, es dem Pro Max vorzuziehen. Das ist der Grund dafür …

Wie viel kostet das iPhone 16 Pro?

Das iPhone 16 Pro startet bei 999 £ / 999 $ für das Basismodell mit 128 GB Speicher. Weitere Optionen sind 256 GB, 512 GB und 1 TB, wobei das Topmodell bei 1.499 £ / 1.499 $ liegt.

Damit ist es 200 £ / 200 $ günstiger als das iPhone 16 Pro Max – das übrigens keine 128 GB-Variante bietet – und 100 £ / 100 $ günstiger bei gleicher Speicherkapazität. Wer also 256 GB oder mehr wählt, spart nicht viel im Vergleich zum Pro Max.

Interessant ist auch der Abstand zum regulären iPhone 16: Nur 200 £ / 200 $ trennen die beiden Basismodelle. Für diesen Aufpreis bekommt man beim Pro aber deutlich mehr Funktionen, während der Aufpreis zum Pro Max im Wesentlichen für einen größeren Bildschirm und eine größere Batterie gezahlt wird.

Das iPhone 16 Pro ging am 20. September in den Verkauf, sowohl online als auch im Handel, während die Vorbestellungen eine Woche früher starteten.

Für das Titan-Gehäuse stehen vier Oberflächen zur Auswahl: Schwarz, Weiß, Natur und Wüste. „Desert“ – ein bronzefarbenes Finish – ist wohl die auffälligste Variante, aber alle wirken sehr hochwertig.

Ich habe das schwarze Titanmodell mit 512 GB Speicher getestet, das für 1.299 £ / 1.299 $ erhältlich ist.

Apple iPhone 16 Pro

(Image credit: Future)

Was ist beim iPhone 16 Pro neu?

Es gibt einige Gründe, warum das diesjährige Pro-Modell besonders attraktiv ist, und der wichtigste ist ganz klar die Bildschirmgröße. Statt des bisherigen 6,1-Zoll-Displays bietet das iPhone 16 Pro jetzt ein größeres 6,3-Zoll-Display, das dir mehr Platz zum Arbeiten gibt.

Das wurde erreicht, ohne das Gehäuse deutlich zu vergrößern, denn die Ränder sind jetzt schlanker, besonders oben. So bekommst du ein großzügiges Display, das trotzdem gut in deine Tasche passt.

Wie erwartet handelt es sich weiterhin um ein Super Retina XDR-Display mit ProMotion-Technologie, das eine adaptive Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz und bis zu 1 Hz unterstützt. Diese niedrige Bildwiederholrate ermöglicht den Always-On-Lockscreen. Das ProMotion-Display ist eines der Hauptmerkmale, das die Pro-Modelle von den Nicht-Pro-Modellen unterscheidet, gerade jetzt, wo Dynamic Island und der Action Button bei allen Modellen verfügbar sind.

Ein weiterer großer Pluspunkt beim 16 Pro ist die 5-fach-Telekamera. Wie ich schon eingangs erwähnte, sind die Kamerasysteme beim 16 Pro und 16 Pro Max jetzt identisch, abgesehen von der Bildschirmgröße und dem Akku. Das war bei den iPhone 15-Modellen noch anders, dort hatten Pro und Pro Max unterschiedliche Brennweiten.

Abgesehen von den neuen Apple-Intelligence-Funktionen, die wir später noch genauer betrachten, ist der Camera Control Button ein spannendes Feature. Dieser haptische Knopf an der unteren rechten Seite des Smartphones ist bei allen vier neuen Modellen vorhanden und dient zur Bedienung der Kamera.

Im Grunde funktioniert er wie ein Auslöser: Einmal drücken öffnet die Kamera-App, ein zweites Mal drücken macht ein Foto, und gedrückt halten startet die Videoaufnahme.

Das Besondere ist der halbe Druck: Damit öffnet sich eine Steuerung, die du durch Wischen nach oben oder unten bedienst – ähnlich wie einen Drehregler.

Ein doppeltes leichtes Drücken öffnet weitere Kameraeinstellungen wie Belichtungskorrektur, Schärfentiefe, Zoom, Kamerawechsel, Styles und Klang. Zwischen diesen Optionen kannst du entweder über die Taste oder direkt über den Bildschirm wischen.

Einzig der Fokus fehlt als Option – hier wäre es super, wenn man eine manuelle Fokuseinstellung hätte oder per Halbdrücker einen vorher gewählten Punkt auf dem Bildschirm fokussieren könnte, ähnlich wie bei einer DSLR.

Apple iPhone 16 Pro

(Image credit: Future)

Wie sieht es aus?

Das Design und die Haptik des iPhone 16 Pro ähneln stark dem Vorgänger iPhone 15 Pro. Legt man die beiden Geräte nebeneinander, fällt jedoch auf, dass das neue Modell etwas höher ist, um Platz für das größere Display zu schaffen. In den übrigen Abmessungen sind die Handys nahezu identisch: Die Höhe ist um 3 mm (0,12 Zoll) gewachsen, die Breite um 0,9 mm (0,03 Zoll) größer, während die Tiefe mit 8,25 mm (0,32 Zoll) unverändert bleibt.

Das Titangehäuse ist mit etwa 12 g (0,43 Unzen) etwas schwerer, was sich in der Hand aber kaum bemerkbar macht – vermutlich aufgrund der leicht größeren Abmessungen. Der Wasser- und Staubschutz bleibt unverändert: Das Gerät ist nach IP68 zertifiziert und kann bis zu 6 Meter tief für bis zu 30 Minuten ins Wasser getaucht werden.

An der Unterseite des Smartphones befinden sich die Öffnungen für Mikrofone, Lautsprecher sowie der USB-C-Anschluss zum Laden. Abgesehen vom SIM-Kartenfach – das in Märkten außerhalb der USA, wie etwa Großbritannien, weiterhin genutzt wird – gibt es keine weiteren Öffnungen.

Ich habe festgestellt, dass das Titan-Finish anfällig für Kratzer sein kann, vor allem wenn das Handy zusammen mit Schlüsseln oder Münzen in der Tasche liegt. Daher empfiehlt es sich, eine Hülle für das iPhone 16 Pro in Betracht zu ziehen. Letztes Jahr habe ich jedoch auf eine Hülle verzichtet und mochte das Design und die Haptik des Geräts sehr – es hat dabei auch unversehrt überlebt.

iPhone 15 Pro vs iPhone 16 Pro

iPhone 15 Pro (links), iPhone 16 Pro (rechts)

(Image credit: Future)

Das 6,3-Zoll-Display

Mit 6,3 Zoll hat das iPhone 16 Pro jetzt ein größeres Display – der größte Zuwachs seit dem iPhone 12 Pro, das erstmals auf 6,1 Zoll kam. Die Auflösung beträgt nun 2622 x 1206 Pixel, was bei 460 Pixel pro Zoll bleibt.

Als Pro-Modell verfügt das Display über die ProMotion-Technologie mit adaptiven Bildwiederholraten von bis zu 120 Hz. Das heißt, die Bildwiederholrate passt sich an: Wenn keine schnellen 120 Hz nötig sind, wird sie reduziert, um Akku zu sparen. Für den Always-On-Bildschirm kann sie sogar auf nur 1 Hz sinken.

Die maximale Helligkeit liegt bei 2.000 Nits, genauso hoch wie bei den Vorgängermodellen und ideal für die Nutzung im Freien. Neu ist, dass die minimale Helligkeit auf bis zu 1 Nit reduziert werden kann, was gerade bei Dunkelheit angenehm ist und zusätzlich Energie spart.

Das Display ist durch das neueste Ceramic Shield geschützt, das zusammen mit dem Gehäuse aus Titan der Güteklasse 5 und der Glasrückseite für eine besonders hohe Robustheit sorgt – das iPhone 16 Pro soll so das langlebigste Smartphone aller Zeiten werden.

Egal, ob Videos, Games oder einfach Surfen: das Display sieht großartig aus. Besonders gefällt mir, dass es dir eine sehr präzise Ansicht deiner Fotos und Videos ermöglicht, sodass die Bearbeitung direkt auf dem Handy richtig gut gelingt.

Apple iPhone 16 Pro

(Image credit: Future)

Fotos und Videos aufnehmen

Obwohl das Kameramodul auf der Rückseite auf den ersten Blick unverändert wirkt, steckt hier tatsächlich einiges an Technik drin. Das iPhone 16 Pro besitzt drei Kameras, jede mit eigenem Objektiv. Die Hauptkamera ist eine 48-Megapixel-Fusion-Kamera, die 24-MP-Bilder mit Brennweiten von 24 mm (1x), 28 mm (1,2x) oder 35 mm (1,5x) aufnehmen kann. Außerdem sind 48-MP-Aufnahmen bei 1x oder 12-MP-Bilder mit 2x Zoom möglich.

Das „Fusion“-Prinzip bedeutet, dass die Kamera ein 48-MP-Bild mit einem 12-MP-Bild kombiniert, um Details und Farbtöne zu optimieren – das gilt allerdings nur für die 24-MP-Bilder. Die 48-MP-Dateien sind reine RAW-Bilder.

Die zweite Kamera ist die Ultraweitwinkel-Kamera mit einem 0,5-fachen Zoom bzw. einem 13-mm-Äquivalent. Hier wurde die Auflösung im Vergleich zum iPhone 15 Pro von 12 auf 48 MP erhöht. Außerdem kann diese Linse für Makrofotografie bis zu einem Abstand von 2 cm zum Objektiv genutzt werden.

Im letzten Jahr gab es einen deutlichen Unterschied zwischen den Pro- und Pro-Max-Modellen: Das Pro bot nur einen 3-fachen Zoom, während das Pro Max einen 5-fachen Zoom hatte. Nun sind die Kamerasysteme bei beiden Modellen identisch. Das macht das 16 Pro für viele sicher attraktiver. Denn einer meiner Gründe, zum 15 Pro Max zu greifen, war genau der längere Zoom, den das 16 Pro jetzt ebenfalls bietet.

Die Bilder von allen drei Kameras sehen sowohl auf dem Handy als auch nach dem Herunterladen auf den Computer und auf einem großen Bildschirm großartig aus. Das iPhone 16 Pro ist besonders gut darin, Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen aufzunehmen, indem es mehrere Aufnahmen kombiniert, um Belichtung und Details zu verbessern.

JPEG- und HEIF-Dateien zeigen bei 100 % Ansicht manchmal Kompressionsartefakte, besonders bei wenig Licht, was bei so kleinen Handy-Kamerasensoren aber normal ist. Wenn du die Rohdateien im DNG-Format in einem Bildbearbeitungsprogramm wie Adobe Lightroom nutzt, kannst du bessere Ergebnisse erzielen. Für die meisten reicht es jedoch, die JPEG- oder HEIF-Dateien direkt aus der Kamera zu verwenden.

Ich mag besonders die Funktion im Porträtmodus, den Fokuspunkt nach der Aufnahme zu ändern. Bei Fotos von meinem Hund hat die Kamera oft auf die Nase fokussiert, aber mit dieser Funktion konnte ich den Fokus aufs Auge legen – das macht das Bild viel ansprechender.

Der Camera Control Button lädt dazu ein, das Handy quer zu halten. Als Linkshänder habe ich aber gemerkt, dass ich es nicht immer so drehen würde, wie es dafür gedacht ist. Außerdem ist mir aufgefallen, dass ich die Kamera-App oft aus Versehen mit dieser Taste geöffnet habe, zum Beispiel beim Aufheben oder Herausnehmen aus der Tasche. Du kannst die Empfindlichkeit der Taste in den Bedienungshilfen anpassen oder sie komplett ausschalten. Ich hätte mir allerdings gewünscht, sie einfach deaktivieren zu können, wenn das Handy gesperrt ist.

Bei Videos gibt es jetzt die Möglichkeit, 3D-Audio aufzunehmen, dank des neuen Vier-Mikrofon-Arrays. Beim Bearbeiten kannst du dann zwischen verschiedenen Audiomischungen wechseln: Zum Beispiel auf das Audio im Bild fokussieren, eine Studio-Mischung nutzen oder eine kinoreife Mischung mit mehr Hintergrundgeräuschen wählen. Der Unterschied ist deutlich hörbar und macht deine Kameraaufnahmen klanglich besser. Du kannst so auch Windgeräusche entfernen, was ziemlich gut funktioniert.

Außerdem kannst du jetzt 4K-Videos mit 120 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Das ermöglicht hochwertige Zeitlupenaufnahmen. Das macht Spaß und bietet viele kreative Möglichkeiten, vor allem wenn du das 16 Pro für professionelle Videos nutzt.

Apple Intelligence

Das große Verkaufsargument der iPhone 16-Reihe ist, dass alle vier Modelle mit den neuen Apple-Intelligence-Funktionen in iOS 18 kompatibel sind. Die einzigen anderen Modelle, die das können, sind das iPhone 15 Pro und Pro Max. Wenn du ein iPhone 14 Pro oder ein iPhone 15 Basismodell hast, ist das ein guter Grund für ein Upgrade.

Die Funktionen sind aktuell noch nicht in der finalen Softwareversion drin, sollen aber voraussichtlich später diesen Monat in den USA und im Dezember im UK verfügbar sein. Deshalb kann ich noch nicht sagen, wie gut sie wirklich sind, sondern nur, was sie theoretisch können.

Apple-Intelligence, also KI, wird vor allem in den Schreib-Tools wichtig sein. Die KI hilft dir dabei, E-Mails, Dokumente oder Notizen umzuformulieren und die Ausdrucksweise zu verbessern. Auf Wunsch kann sie auch Korrektur lesen oder Änderungsvorschläge machen. Besonders praktisch ist die Funktion, lange Texte zusammenzufassen – egal ob Artikel, Dokumente oder E-Mails.

Siri bekommt auch ein KI-Update und wird dadurch kontextbewusster. Du kannst Fragen stellen, die sich auf das beziehen, was du gerade auf dem Handy machst. Außerdem kannst du mit mehreren Apps gleichzeitig arbeiten und Infos zwischen E-Mails, Kalender oder Maps teilen, um deinen Alltag besser zu organisieren.

Die Mail-App bekommt eine Zusammenfassungsfunktion und intelligente Antworten, die das Schreiben von E-Mails schneller und prägnanter machen. Außerdem gibt es einen neuen Prioritäts-Tab, der deine Nachrichten automatisch nach Wichtigkeit sortiert. Darauf freue ich mich richtig, weil ich sowas in anderen Mail-Apps ständig nutze.

Ich werde diesen Abschnitt aktualisieren, sobald diese Funktionen verfügbar sind.

Apple iPhone 16 Pro

(Image credit: Future)

Leistung und Akkulaufzeit

Die Akkuleistung des iPhone 16 Pro hat sich bei diesem Modell deutlich verbessert. Die Videowiedergabe hält jetzt 27 Stunden durch, im Vergleich zu 23 Stunden beim 15 Pro, und bei der Audiowiedergabe sind es sogar 85 statt 75 Stunden. Theoretisch musst du also seltener laden, selbst wenn im Hintergrund viele Apps laufen.

In der Praxis hat mein Handy problemlos einen ganzen Tag geschafft, nachdem alle meine Apps geupdated waren. Es war zwar nicht ganz so gut wie mein iPhone 15 Pro Max – was zu den Specs passt – aber es hatte immer noch genug Akku, als ich es nachts zum Aufladen angesteckt habe.

Beim Laden geht es jetzt schneller, wenn du einen 30-W-USB-C-Adapter oder das neue MagSafe-Ladegerät benutzt. So kannst du etwa 50 % Akku in 30 Minuten aufladen, egal ob kabelgebunden oder kabellos.

Im iPhone 16 Pro steckt ein neuer Chip, der das Handy insgesamt schneller macht und auf die neuen Apple-Intelligence-Funktionen ausgelegt ist. Der A18 Pro der zweiten Generation mit 3-Nanometer-Technologie hat sechs CPU- und sechs GPU-Kerne plus eine 16-Kern-Neural-Engine.

Das bedeutet schnelleres Raytracing in Games und bessere Video- und Bildbearbeitung dank des neuen Bildsignalprozessors und Videoencoders. Außerdem macht das den Akku effizienter, was die Laufzeit verbessert hat.

Ich habe die Geekbench 6 Benchmark-App auf dem iPhone 16 Pro laufen lassen und war beeindruckt, wie stark der A18 Pro ist. Mit 8879 Punkten im Multi-Core-Test liegt er über allen M1-Chips, die in iPads und Macs stecken, und nicht weit unter den M2-Modellen. Zum Vergleich: Der A17 Pro im iPhone 15 Pro kommt nicht an die M1-Leistung ran.

iPhone 16 Pro in der Mujjo Volllederhülle

(Image credit: Future)

Sollte ich das iPhone 16 Pro kaufen?

Ohne die Apple-Intelligence-Funktionen wären die Verbesserungen des iPhone 16 Pro im Vergleich zu früheren Modellen eher gering. Doch die Kombination aller Neuerungen macht das Gerät deutlich besser.

Wenn du dein aktuelles Handy schon zwei Jahre oder länger hast, lohnt sich das Upgrade auf das 16 Pro auf jeden Fall. Außerdem hat Apple-Intelligence ein riesiges Potenzial, und nach dem Start willst du kein Handy mehr, das keine KI unterstützt.

Ein Upgrade vom Modell vom letzten Jahr wirkt vielleicht nicht mehr wie ein großer Sprung, aber es gibt immer noch schrittweise Verbesserungen, die alle ansprechen, die gerne einen Schritt voraus sind. Für mich sind der etwas größere Bildschirm und die 5-fach-Kamera die wichtigsten Punkte. Die Kamera-Steuerung ist clever, aber kein Muss. Natürlich freue ich mich, dass sie dabei ist, aber allein deswegen würde ich nicht upgraden.

Meine größte Erkenntnis dieses Jahr ist, dass ich das iPhone 16 Pro den meisten Leuten eher als das 16 Pro Max empfehlen würde. Wenn du den riesigen Bildschirm und die starke Batterie nicht unbedingt brauchst, ist das 16 Pro viel angenehmer zum Tippen – und es passt besser in deine Tasche.

Ebenfalls eine Überlegung wert

Wenn du das iPhone 16 Pro im Blick hast, ist das iPhone 16 Pro Max die naheliegende Alternative. Der Max hat natürlich Vorteile, zum Beispiel den größeren Bildschirm und den längeren Akku. Wenn du ein Modell mit mehr Speicher willst, kostet das nur etwa 100 £/100 $ mehr.

Wenn du auf Apple-Features stehst, aber der stärkere 5-fach-Zoom für dich nicht wichtig ist, lohnt sich auch ein Blick auf Angebote fürs iPhone 15 Pro. Das hat immer noch tolle Funktionen und ist für die kommenden KI-Updates fit.

Mat Gallagher

As T3's Editor-in-Chief, Mat Gallagher has his finger on the pulse for the latest advances in technology. He has written about technology since 2003 and after stints in Beijing, Hong Kong and Chicago is now based in the UK. He’s a true lover of gadgets, but especially anything that involves cameras, Apple, electric cars, musical instruments or travel.

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