Apple MacBook Pro 14 mit M5 im Test: Das Beste ist jetzt noch besser

Das Einstiegsmodell des MacBook Pro ist eine erstaunlich gute Maschine und macht schnell klar, wie gut ein Laptop inzwischen sein kann

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Apple MacBook Pro M5
(Bildnachweis: Future)
T3 Fazit

Das MacBook Pro M5 legt dank eines sehr leistungsstarken neuen Chips spürbar zu. Aufwendige Rechenaufgaben, 3D-Rendering und anspruchsvolles Gaming sind auf diesem Arbeitstier problemlos möglich. Abseits davon hat sich im Vergleich zum M4-Modell wenig geändert, was kein Nachteil ist. Das Gerät ist hervorragend verarbeitet, bietet ein starkes Display (besonders mit der Nano-Texture-Option) und überzeugt mit einer sehr langen Akkulaufzeit.

Pro
  • +

    Extrem leistungsstark

  • +

    Hervorragendes Display

  • +

    Sehr lange Akkulaufzeit

Kontra
  • -

    Kein Netzteil im Lieferumfang (UK und Europa)

  • -

    Nur ein kleines Upgrade gegenüber dem M4-Modell

  • -

    Immer noch kein Touchscreen

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Das MacBook Pro ist Apples Flaggschiff unter den Laptops und deckt eine Preis- und Leistungsspanne ab, die Profis aller Art anspricht. Den Einstieg bildet das neue 14-Zoll-MacBook-Pro mit dem brandneuen M5-Chip. Leistungsstärkere Varianten des 14-Zoll-Modells und das größere 16-Zoll-Modell setzen auf M4-Pro- oder M4-Max-Chips, die trotz der M4-Bezeichnung weiterhin zu den schnellsten am Markt gehören.

Apple hat begonnen, die Einführung seiner neuen Silizium-Chips zu staffeln. Zuerst erscheint das Standardmodell der M-Serie, danach folgen die Pro- und Max-Versionen und oft erst ein Jahr später die Ultra-Variante. Kurz gesagt: Ein M5 ist schneller als ein M4, und ein M4 Pro schlägt einen M3 Pro. Es kann aber mehrere Generationen dauern, bis ein Standard- oder Pro-Chip schneller ist als ein Max. Ein M2 Max ist zum Beispiel in vielen Fällen noch immer flotter als ein M4.

Es gibt Gerüchte, dass nächstes Jahr eine größere Überarbeitung des MacBook Pro ansteht. Das könnte mit der Einführung von M5-Pro- und M5-Max-Versionen zusammenfallen. Möglich wären endlich Touchscreens im MacBook oder zumindest das Tandem-OLED-Display, das man bereits vom aktuellen iPad Pro mit M5 kennt.

Im Vergleich zum MacBook Pro M4 hat sich bei dieser neuen 14-Zoll-Version mit M5-Chip nur wenig getan, abgesehen vom neuen Chip. Bildschirm, Gehäuse und sogar der Akku sind gleich geblieben. Da das Vorgängermodell aber zu den besten Laptops gehört, die wir je getestet haben, ist das kein Nachteil. Warum etwas ändern, wenn es nicht nötig ist?

Ich habe das MacBook Pro mit M4 einen großen Teil des letzten Jahres genutzt, bevor ich auf das größere 15-Zoll-MacBook Air M4 gewechselt bin. Beim erneuten Arbeiten mit dem MacBook Pro wird schnell klar, was für ein echtes Arbeitspferd es ist und warum es für kreative Profis weltweit weiterhin erste Wahl bleibt. Ob du jetzt schon ein Upgrade brauchst, hängt ganz von deiner Situation ab.

Apple MacBook Pro M5

(Image credit: Future)

Wie teuer ist das MacBook Pro M5?

Das neue MacBook Pro mit M5 startet in Europa bei 1.799 Euro. Es gibt drei Standardkonfigurationen: 16 GB Arbeitsspeicher mit 512 GB SSD, 16 GB mit 1 TB SSD oder 24 GB Arbeitsspeicher mit 1 TB Speicher. Alle Varianten lassen sich weiter anpassen, mit bis zu 32 GB Arbeitsspeicher und bis zu 4 TB SSD.

Weitere Optionen erlauben den Wechsel auf ein Nano-Texture-Display sowie ein 70W- oder 96W-USB-C-Netzteil. In UK und Europa liegt inzwischen nämlich nur noch das Kabel im Karton. Voll ausgestattet und mit 70W-Netzteil kann die Maschine bis zu 4054 Euro kosten.

Ein ähnlich ausgestattetes 13-Zoll-MacBook Air ist rund 400 Euro günstiger als das MacBook Pro. Das größere 15-Zoll-MacBook Air liegt etwa 200 Euro darunter. Interessant ist außerdem, dass das MacBook Pro mit M5 günstiger ist als ein 13-Zoll-iPad Pro, sobald du das Magic Keyboard dazurechnest. Ohne Tastatur liegt das iPad Pro nur etwa 100 Euro unter dem Preis des MacBook Pro.

Das neue Modell wurde erstmals am 15. Oktober 2025 angekündigt und ging am 22. Oktober 2025 in den Verkauf. Die von mir getestete Version kam mit 32 GB Arbeitsspeicher, 1 TB SSD, Nano-Texture-Display und einem 70W-Ladegerät. Der Preis lag bei umgerechnet rund 2.800 Euro.

Apple MacBook Pro M5

(Image credit: Future)

Was ist neu am MacBook Pro M5?

Das MacBook Pro in 14 Zoll ist in den Farben Space Black und Silber erhältlich. Space Black war früher nur bestimmten Konfigurationen vorbehalten, steht jetzt aber für die gesamte MacBook-Pro-Reihe zur Wahl. Das ist eine gute Entscheidung, denn die Farbe sieht wirklich stylisch aus. So sehr ich das klassische Silber mag, wirkt Schwarz einfach moderner.

Was mich an diesem Gerät immer wieder beeindruckt, ist der 14-Zoll-Bildschirm in einem Gehäuse, das nicht größer ist als die frühere 13-Zoll-Version, die es bis 2022 mit dem M2 gab. Wie schon beim M4 misst auch dieses Modell 31,26 × 22,12 × 1,55 cm und wiegt 1,55 kg.

Im Gegensatz zum Air behält das MacBook Pro eine breite Auswahl an Anschlüssen. Dazu gehören HDMI und ein SDXC-Kartensteckplatz, zusätzlich zur 3,5-mm-Audiobuchse, MagSafe und drei USB-C-Ports mit Thunderbolt 4. Die Rückkehr zu MagSafe ist umstritten, aber ich mag das Feature sehr. Ich bin früher oft über das Stromkabel gestolpert und habe es dabei herausgezogen. Praktisch ist auch, dass der Laptop weiterhin lädt, wenn du stattdessen ein USB-C-Kabel anschließt.

Apple MacBook Pro M5

(Image credit: Future)

MacBook Pro M5 Display

Das Display bleibt einer der Hauptgründe, warum Nutzer:innen zum MacBook Pro statt zum Air greifen. Das 14,2 Zoll große Liquid-Retina-XDR-Panel ist ein Mini-LED-Display mit 3024 × 1964 Pixeln und bis zu 1600 Nits Spitzenhelligkeit bei HDR. Dazu kommen ProMotion mit adaptiven Bildwiederholraten bis 120 Hz sowie True Tone für möglichst akkurate Farben.

Ein weiteres starkes Merkmal des aktuellen MacBook Pro ist die optionale Nano-Texture-Oberfläche. Das matte Display reduziert Blendungen und Spiegelungen bei hellem Licht sehr effektiv. Der Unterschied zur Standardversion ist deutlich sichtbar. Selbst ohne direktes Licht darauf fällt er schon im Innenraum auf.

Auch wenn das Display im Vergleich zum M4-Modell unverändert ist, bleibt es ein exzellenter Bildschirm, der Inhalte großartig aussehen lässt. Ich habe Apple TVs neue Serie Pluribus darauf geschaut, und sie sieht besser aus als auf den meisten Fernsehern. Die Farben wirken eher wie bei OLED statt wie die oft überhellten Bilder, die man von Mini-LED erwarten würde.

Auch beim Gaming macht das Display richtig Eindruck. Ich habe die neueste Version von Cyberpunk 2077 ausprobiert, die jetzt über Steam auf dem MacBook Pro läuft. Besonders das optionale Ray Tracing profitiert davon und lässt die Szenen realistischer wirken als je zuvor.

Wie schon beim M4-Modell gibt es oben im Display weiterhin die Kerbe. Darin sitzt die 12-MP-Centre-Stage-Kamera, die 1080p-Video und solide Videokonferenz-Qualität liefert. Schade ist, dass Face ID noch nicht auf dem Mac angekommen ist. Ich gehe aber davon aus, dass das in einer kommenden Generation nachgereicht wird.

Apple MacBook Pro M5

(Image credit: Apple)

Leistung und Akkulaufzeit

Im Kern dreht sich das Upgrade dieses MacBook Pro um den Prozessor. Der bisherige M4 wird durch den neuen M5 ersetzt. Die meisten weiteren Verbesserungen ergeben sich direkt aus diesem leistungsstärkeren und effizienteren Chip.

Der M5 bietet wie der M4 eine 10-Kern-CPU und eine 10-Kern-GPU. Der große Unterschied liegt in den Neural Accelerators innerhalb der GPU. Sie sind darauf ausgelegt, KI-Workloads deutlich zu beschleunigen. Davon profitieren große Sprachmodelle wie ChatGPT ebenso wie KI-gestützte Bild- und Videobearbeitung.

Ein weiterer Pluspunkt ist das 3D-Rendering. Laut Apple liegt der Leistungszuwachs hier bei bis zu 6,8-fach gegenüber dem M4. Das sorgt für spürbar bessere Ray-Tracing-Fähigkeiten und macht sich klar in der Gaming-Performance bemerkbar. In Cyberpunk 2077 waren die zusätzlichen Details deutlich zu sehen.

Was den Arbeitsspeicher betrifft, startet das MacBook Pro mit M5 standardmäßig bei 16 oder 24 GB. Beim Kauf kannst du auf 24 oder 32 GB aufrüsten. Mein Testgerät war mit den maximalen 32 GB ausgestattet.

Im Alltag fühlt sich die Leistung extrem schnell an. Programme öffnen sich nahezu sofort, und selbst speicherintensive Aufgaben wie Videoexporte oder generative Bearbeitungen sind in wenigen Sekunden erledigt. Um das greifbarer zu machen, habe ich Geekbench 6 genutzt, dasselbe Benchmark-Tool wie beim Test des MacBook Pro mit M4. Geekbench führt außerdem eine Rangliste aller getesteten Macs.

In den CPU-Tests erreichte das getestete M5-Modell 4.311 Punkte im Single-Core- und 17.815 Punkte im Multi-Core-Test. Das entspricht einem Plus von rund 15 Prozent im Single-Core- und etwa 19 Prozent im Multi-Core-Bereich gegenüber dem M4. Damit liegt die Multi-Core-Leistung in etwa auf dem Niveau eines M3 Max.

Bei der Grafikleistung erreicht das MacBook Pro mit M5 im Metal-Test 75.555 Punkte. Das entspricht einem Plus von rund 30 Prozent gegenüber der M4-Version und bringt es in ähnliche Regionen wie Modelle mit M2 Pro. Die M4-Pro-Variante lag zuvor bei 112.033 Punkten und bleibt damit bei klassischen Grafikaufgaben im Vorteil. Bei speziellen Workloads wie KI-Berechnungen dürfte der neuere M5 aber mindestens gleichziehen oder sogar besser abschneiden.

Bei der Akkulaufzeit gibt es keine Veränderung gegenüber dem M4. Das MacBook Pro gehört weiterhin zu den ausdauerndsten Laptops am Markt, mit bis zu 24 Stunden Videowiedergabe und rund 16 Stunden Webnutzung über WLAN. Das merkt man im Alltag deutlich. Ich musste kaum darüber nachdenken, ein Ladegerät mitzunehmen, und habe es oft erst nach mehreren Tagen wieder angeschlossen.

Für Modelle in der EU ist das 70W-USB-C-Netzteil optional und kostet zusätzlich etwa 65 Euro. Alternativ gibt es ein 96W-USB-C-Netzteil für schnelleres Laden. Geladen wird über MagSafe, das sich löst, wenn man am Kabel hängen bleibt und so Schäden verhindert. Das MacBook Pro lädt aber genauso problemlos über USB-C, solange das Netzteil mindestens 70 Watt liefert.

Apple MacBook Pro M5

(Image credit: Apple)

MacOS Tahoe 26

Das aktuelle Betriebssystem auf dem MacBook Pro heißt macOS Tahoe 26. Apple bleibt damit seiner Namensgebung treu und greift diesmal den bekannten See an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada auf. Tahoe bringt das neue Liquid-Glass-Design auf den Mac und bindet Apple Intelligence deutlich tiefer ins System ein.

Egal ob du eigene Bilder mit Image Playground oder Genmoji erstellst, Texte mit den Schreibwerkzeugen überarbeitest oder Live-Übersetzungen nutzt. Die KI-Funktionen sind gut integriert und wirken nie aufdringlich. Live-Aktivitäten tauchen jetzt in der Menüleiste auf, ähnlich wie bei der Dynamic Island auf dem iPhone. Gaming bekommt außerdem eine eigene App.

Mein persönliches Highlight ist die nahtlose Zusammenarbeit mit anderen Geräten. Stelle ich das MacBook Pro auf den Schreibtisch, kann ich Dateien problemlos per Drag & Drop zwischen Mac, Mac Studio und iPad verschieben. Das iPad lässt sich dabei direkt als zweiter Bildschirm nutzen.

Sehr praktisch ist auch die iPhone-Synchronisation. Du kannst dein iPhone komplett auf dem Mac spiegeln und alle Funktionen nutzen, ohne es in die Hand zu nehmen. Gerade unterwegs ist das hilfreich, weil das Telefon nicht offen auf dem Tisch liegen muss.

Apple MacBook Pro M5

(Image credit: Future)

Sollte ich das MacBook Pro M5 kaufen?

Das MacBook Pro ist eine äußerst beeindruckende Maschine, und für viele dürfte diese 14-Zoll-Version mit M5 der Sweet Spot sein. Es ist sehr leistungsfähig und gleichzeitig kompakt und unauffällig. Die größeren 16-Zoll-Modelle bieten zwar die schnelleren Chips, was für manche Kreative sinnvoll sein kann. Wenn du aber etwas suchst, das problemlos in die Tasche passt, ist das 14-Zoll-Modell meine klare Empfehlung.

Auch wenn es sich klar um ein iteratives Upgrade gegenüber dem M4 handelt, bringt der neue M5-Chip einen spürbaren Leistungsschub bei Prozessor und Grafik. Wenn du ernsthafte Leistung brauchst, besonders für KI-Aufgaben, überzeugt der M5 auf ganzer Linie.

Es gibt Gerüchte über ein größeres MacBook-Pro-Update im Jahr 2026, das vermutlich vor allem die höher ausgestatteten Modelle betrifft. Touchscreens im MacBook Pro würde ich persönlich begrüßen, auch wenn das wohl noch etwas auf sich warten lässt. Für den Moment ist das MacBook Pro 14 Zoll mit M5 aber ganz klar das Modell, das man kaufen sollte.

Apple MacBook Pro M5

(Image credit: Future)
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Mat Gallagher

As T3's Editor-in-Chief, Mat Gallagher has his finger on the pulse for the latest advances in technology. He has written about technology since 2003 and after stints in Beijing, Hong Kong and Chicago is now based in the UK. He’s a true lover of gadgets, but especially anything that involves cameras, Apple, electric cars, musical instruments or travel.

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