Ich habe meine Sonos Beam endlich gegen die Gen 2 ausgetauscht – und hätte nicht gedacht, dass der Unterschied so deutlich ist

Ein echter Sprung zur nächsten Generation

Sonos Beam Gen 1 vs Gen 2
(Bildnachweis: Future)

Seit langem bin ich ein hingebungsvoller Sonos Beam-Fan – einer, der mit der Soundbar der ersten Generation begann! Ich habe sie vor etwa 6 Jahren bei einem Gewinnspiel gewonnen und das war im Grunde der beste Tag meines Lebens, zu einer Zeit, als ich mir eine 500 Euro teure Soundbar absolut nicht leisten konnte. Seitdem hat sie mich durch zahlreiche Wohnortwechsel und Lebensveränderungen begleitet.

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Etwa ein Jahr nach dem Kauf habe ich das System um zwei Surround-Lautsprecher erweitert – natürlich wieder auf die günstigste Weise, mit den Symfonisk-Regallautsprechern aus der Ikea-und-Sonos-Kollaboration, die jeweils nur etwa 100 Eoro kosteten. So entstand ein großartiges Wohnzimmer-Soundsystem, das ich bis heute liebe.

In den letzten Jahren habe ich mich allerdings immer mehr mit Codecs und Audio-Standards beschäftigt (fast schon ein bisschen zu intensiv), und die Beam der ersten Generation wurde manchmal zum Hindernis: Sie unterstützt nicht alle Codecs optimal und Dolby Atmos fehlt. Als sich dann die Gelegenheit ergab, auf die Beam der zweiten Generation upzugraden, habe ich sofort zugeschlagen – und eine der besten Soundbars gegen eine noch bessere eingetauscht.

Sonos Beam Gen 1 vs Gen 2

(Image credit: Future)

Ich nutze die neue Beam jetzt erst seit einer Woche, und obwohl sie schon 2021 erschienen ist, kann ich kaum glauben, wie groß der Unterschied wirklich ist. Beim Start einer Blu-ray, egal ob 4K oder nicht, ist es jetzt fast immer sicher, dass ich richtigen Surround-Sound bekomme.

Das liegt nicht nur an der Atmos-Unterstützung, sondern auch daran, dass die neue Beam HDMI eARC unterstützt und nicht nur ARC – also viel mehr Audio-Bandbreite verarbeiten kann. Der Klang wirkt insgesamt voller, mit reichhaltigerer Soundqualität. Meine alte Soundbar klingt dadurch natürlich nicht schlecht, aber es ist sofort klar, welche besser ist.

Atmos-Unterstützung verspricht theoretisch deutlich besseren simulierten Overhead-Sound, und hier wird der Hype ein bisschen relativiert. Ich höre jetzt tatsächlich mehr Vertikalität in passenden Szenen im Surround-Sound im Vergleich zur Beam der ersten Generation. Es ersetzt zwar keine echten Deckenlautsprecher, und man sollte sich da nichts vormachen – aber das spielt kaum eine Rolle, denn die Gesamtklangbühne ist trotzdem fantastisch.

Sonos Beam Gen 1 vs Gen 2

(Image credit: Future)

Überraschenderweise gefällt mir auch das Design der neuen Beam richtig gut. Das Stoffgitter der alten Version war natürlich schön, aber bei zwei Katzen im Haushalt wurde es schnell zum Fellmagneten. Dass Sonos es nun durch eine einfachere, perforierte Kunststofffront ersetzt hat, ist daher sehr willkommen.

Ich habe mich außerdem für die weiße Version entschieden, zusammen mit ein paar anderen Sonos-Produkten, über die ich in späteren Artikeln sprechen werde – und nicht nur, um sie von der alten Version zu unterscheiden. Weiß sieht einfach clean und modern aus, vor allem, wenn man sie bewusst sichtbar im Raum stehen lässt.

Alles in allem hat sich meine Meinung zur Beam komplett gewandelt. Vor ein paar Wochen hätte ich noch gesagt, dass ein Upgrade für mich keinen Sinn macht – und das ist auch nachvollziehbar: Die meisten Leute würden meine kleinen Codec-Probleme gar nicht bemerken. Aber inzwischen denke ich: Wer jetzt eine Beam kauft, sollte unbedingt zur Gen 2 greifen, selbst wenn die erste Generation gerade günstig zu haben ist.

Die Gen 2 ist deutlich zukunftssicherer und klingt spürbar besser als die erste Generation, ohne die alte Beam zu entwerten. Einziger kleiner Wermutstropfen: Irgendwo muss ja sicher schon an einer Beam Gen 3 gearbeitet werden – nach vier Jahren ist die zweite Generation etabliert, und ein Upgrade wird früher oder später sicher folgen. Ich bin gespannt, was Sonos dann liefert.

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Max Freeman-Mills
Staff Writer, Tech

Max is T3's Staff Writer for the Tech section – with years of experience reporting on tech and entertainment. He's also a gaming expert, both with the games themselves and in testing accessories and consoles, having previously flexed that expertise at Pocket-lint as a features editor.

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