Du schnarchst ständig? Diese drei Alltagsgewohnheiten könnten das Problem sogar noch verschlimmern, sagt ein Schlaf-Experte

Besser schlafen und weniger schnarchen mit diesen einfachen Tipps

Ein Mann liegt auf dem Rücken und schnarcht, während sich eine Frau neben ihm die Ohren zuhält
(Bildnachweis: Kampus Production / Pexels)

Dauer-Schnarcher*in? Vielleicht liegt’s an deinem Lifestyle. Drei ganz normale Alltagsgewohnheiten machen es nachts oft unbewusst noch schlimmer.

Die Hauptursache fürs Schnarchen ist eine Verengung der Atemwege, die Vibrationen in Nase, Mund und Rachen auslöst. Gründe gibt es viele, darunter dein Gewicht, dein Alter oder deine Schlafposition. Anhaltendes Schnarchen kann jedoch zum ernsthaften Problem werden.

Schnarchen kann die Qualität und Quantität deines Schlafs beeinträchtigen und zu Müdigkeit, Konzentrationsproblemen oder Reizbarkeit führen. Wenn du dein Bett teilst, leidet auch dein*e Partner*in – mein Mann hat letztes Jahr damit angefangen und weckt mich seitdem regelmäßig!

Laut Aaron M. Fuhrman, Schlafexperte sowie Gründer und CEO von Sleepay, sabotieren sich Schnarcher*innen oft unbewusst durch ganz normale Alltagsgewohnheiten. Hier sind drei Dinge, die du wahrscheinlich jeden Tag tust und die dein Schnarchen begünstigen.

1. Zu viel Protein kurz vor dem Schlafengehen

Laut Fuhrman rächt es sich, wenn du kurz vor dem Schlafen noch viel Eiweiß isst. Dein Körper ist dann zu sehr mit der Verdauung beschäftigt, was die Nachtruhe stört.

Im Vergleich zu Kohlenhydraten braucht Eiweiß deutlich länger für die Verdauung. Wenn dein Körper nachts noch auf Hochtouren arbeitet, hält dich das nicht nur wach – der Verdauungsprozess kann laut Fuhrman auch Entzündungen fördern und die Halsmuskulatur so weit entspannen, dass die Atemwege vibrieren. Das Ergebnis: Du schnarchst. Sieh dir dazu auch an: 8 Lebensmittel für besseren Schlaf – und 4, die du meiden solltest.

Schnarchen stoppen

(Image credit: Getty)

2. Alkohol als Schlummertrunk

Eine der Grundregeln guter Schlafhygiene: Hände weg von Alkohol und Koffein kurz vor dem Schlafengehen. Beides killt deine Schlafqualität und lässt dich eher schnarchen. Da Alkohol die Muskeln entspannt, mag der Drink am Abend zwar beim Einschlafen helfen. Allerdings lockert er gleichzeitig auch das Gewebe in Rachen, Zunge und Gaumen. Laut Fuhrman rutscht dieses Gewebe dann leichter in die Atemwege und die Geräuschkulisse ist vorprogrammiert.

3. Zu wenig Bewegung am Tag

Bewegung ist der Schlüssel für deinen zirkadianen Rhythmus. Wer sich tagsüber kaum bewegt, zahlt nachts den Preis. Fuhrman erklärt: „Regelmäßige Action stärkt die gesamte Muskulatur – auch die in deinen Atemwegen. Sind diese Muskeln fit, bleiben sie im Schlaf eher offen. Das reduziert das Schnarchen deutlich.“

Solltest du trotzdem nicht zur Ruhe kommen, probiere diese 5 Techniken, um dein Schnarchen endlich zu stoppen.

Bethan Morgan
Home Editor

Beth is Home Editor for T3, looking after style, living and wellness. From the comfiest mattresses to strange things you can cook in an air fryer, Beth covers sleep, smart home, coffee machines, watches, grooming tools, fragrances, gardening and more.

In her spare time, Beth enjoys running, reading, baking and attempting craft projects that will probably end in disaster!

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