Was ist REM-Schlaf und warum ist er wichtig?
Alles, was du über REM-Schlaf wissen musst und wie viel du davon brauchst
Kerstin Findeisen
Wenn du 2026 den bestmöglichen Schlaf willst, solltest du dich auf deinen REM-Schlaf konzentrieren.
Ich teste seit ein paar Wochen einen Luna Smart Ring, und die Sleep-Features sind meine Favoriten (mehr von meinem Test folgt bald). In der Ring-App werden meine Schlafdaten jede Nacht aufgeschlüsselt und die verschiedenen Schlafphasen pro Stunde analysiert.
Die Analyse zeigt, wann ich wach bin und wie viel Zeit ich im Tief-, Leicht- oder REM-Schlaf verbringe. Nachdem ich den Ring ein paar Tage getragen hatte, fiel mir auf, dass mein REM-Schlaf im Vergleich zu den anderen Schlafphasen oft zu kurz kam. Also habe ich mich näher damit beschäftigt, um dieses Jahr möglichst gut zu schlafen und mich besser zu regenerieren.
Dabei habe ich mir den REM-Schlaf genauer angesehen, also was genau dahintersteckt, wie viel du pro Nacht davon idealerweise bekommen solltest und was du konkret tun kannst, um deinen REM-Schlaf zu verbessern.
Was ist REM-Schlaf?
REM steht für Rapid Eye Movement (schnelle Augenbewegungen) und gilt als die intensivste Phase des Schlafzyklus. Wie der Name bereits sagt, ist der REM-Schlaf durch schnelle Augenbewegungen gekennzeichnet. Gleichzeitig nehmen Gehirnaktivität, Herzfrequenz, Atmung und Durchblutung zu, während die Muskulatur weitgehend entspannt bleibt.
Im REM-Schlaf ist dein Gehirn so aktiv wie in keiner anderen Schlafphase. In dieser Zeit hast du die lebhaftesten und intensivsten Träume. Durch diese hohe Aktivität verarbeitet das Gehirn Emotionen und Erinnerungen und legt die Grundlage für Fokus, Leistungsfähigkeit und emotionale Ausgeglichenheit am nächsten Tag.
Luna 2.0 Smart Ring Schlaf-Tracking
Wann tritt REM-Schlaf auf?
Der REM-Schlaf gilt als letzte Phase des Schlafzyklus. Was viele nicht wissen: Du durchläufst nachts mehrere Schlafzyklen – siehe den Artikel 5 Schlafphasen, die du kennen solltest für mehr Infos.
Die erste REM-Phase beginnt etwa 60–90 Minuten, nachdem du eingeschlafen bist, und dauert rund 10 Minuten. Danach durchläufst du die übrigen Phasen deines Schlafzyklus, was etwa 90–120 Minuten dauert, bevor du in eine zweite REM-Phase zurückkehrst – insgesamt kommst du pro Nacht auf 4–6 Schlafzyklen und kannst den REM-Schlaf somit bis zu sechsmal erleben. Jede REM-Phase wird länger als die vorherige und kann bis zu einer Stunde dauern.
Wie viel REM-Schlaf solltest du pro Nacht bekommen?
Jetzt, wo klar ist, wie REM-Schlaf funktioniert, ist die nächste Frage also: Wie viel solltest du pro Nacht davon bekommen?
Die meisten Erwachsenen brauchen jede Nacht mindestens zwei Stunden REM-Schlaf – das sind etwa 20 % der gesamten Schlafzeit. Babys und Kinder benötigen mehr REM-Schlaf, da sich ihr Gehirn noch entwickelt. Es ist nicht leicht nachzuvollziehen, wie viel REM-Schlaf du bekommst. Daher würde ich einen Sleep-Tracker empfehlen, der das für dich aufschlüsselt.
Grundsätzlich gilt: Wenn du insgesamt zu wenig schläfst, wird auch der REM-Schlaf gekürzt. Weil in der REM-Phase Emotionen, Erinnerungen und Fokus verarbeitet werden, merkst du es, wenn diese Schlafphase zu kurz kommt. Du kannst dich zum Beispiel am nächsten Tag schlechter konzentrieren oder Dinge schwerer behalten – ein typisches Zeichen für zu wenig REM-Schlaf.
Wie verbessere ich meinen REM-Schlaf?
Für besseren REM-Schlaf hilft ein fester Schlafrhythmus mit in etwa gleicher Schlafdauer jede Nacht. Je mehr du schläfst, desto häufiger erreichst du die REM-Phase. Ziel: 7–9 Stunden pro Nacht – oder so lange, wie es für dich gut funktioniert.
Auch die Grundregeln der Schlafhygiene, also tagsüber bewegen, Koffein und Alkohol meiden sowie Bildschirme aus dem Schlafzimmer verbannen, können deinen REM-Schlaf verbessern.

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