Luna Smart Ring Gen 2 im Test: Diese Oura-Ring-Alternative punktet mit langer Akkulaufzeit und Schlafanalyse
Kann Luna im Smart-Ring-Rennen Oura abhängen?
Wenn du nach einer Oura-Ring-Alternative suchst, ist der Luna Smart Ring Gen 2 auf jeden Fall eine passende Wahl. Er ist zwar etwas klobig, und der Luna AI-Coach wirkt nicht zwingend nötig, doch in den meisten Bereichen überzeugt er: Schlafanalyse, Schrittzähler, Zyklustracking, Kalorientracking und vieles mehr. Auch die Akkulaufzeit ist extrem beeindruckend, und die App macht Spaß und ist sehr praktisch – das ist ein Smart Ring, der mein Leben definitiv deutlich einfacher gemacht hat.
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Einfach zu bedienende, reaktionsschnelle und informative App, die wirklich alles trackt
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Fantastische Schlafanalyse
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Bequeme Passform und schlichtes Design
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Tolle Akkulaufzeit für Ring und Ladecase
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Kein Abo nötig
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Relativ groß und dick für kleinere Finger
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Sensorlicht kann nachts etwas hell sein
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AI-Coach wirkte nicht wirklich notwendig
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Kerstin Findeisen
Ich hatte bisher nicht die besten Erfahrungen mit den „Top“-Smart-Ringen. Der erste, den ich ausprobiert habe, hielt kaum die Ladungsdauer aus und synchronisierte schlecht mit der App, sodass ein Großteil meiner Daten gar nicht erfasst wurde. Deshalb war ich zunächst skeptisch, einen weiteren Smart Ring zu testen – umso glücklicher bin ich, dass ich dem Luna Smart Ring Gen 2 eine Chance gegeben habe.
Wie angekündigt auf der IFA 2025, ist der Luna Smart Ring Gen 2 die zweite Generation des Rings, der deine Biomarker trackt und dir hilft, sie besser zu verstehen und zu verbessern. Besonders neugierig gemacht haben mich die Funktionen für Schlaf- und Fruchtbarkeits-Tracking, da es selten ist, ein Wearable zu finden, das speziell auf Frauen zugeschnitten ist.
Ich habe den Luna Smart Ring Gen 2 über mehr als einen Monat getragen, um zu sehen, wie gut er funktioniert und ob er mir hilft, meine Fitness- und Wellness-Ziele für 2026 zu starten. Hier sind meine Erfahrungen:
Luna Smart Ring Gen 2 im Test: Preis und Verfügbarkeit
Der Luna Smart Ring Gen 2 kam Mitte 2025 auf den Markt und kostet 329 Euro. Er ist in fünf Farben erhältlich: Midnight Black, Lunar Black, Stardust Silver, Rose Gold und Sunlit Gold.
Für die Nutzung des Luna Smart Ring Gen 2 muss man sich die Luna-App herunterladen. Sie ist kostenlos und man benötigt kein Abo.
Luna Smart Ring Gen 2 im Test: Auspacken, Einrichten und erster Eindruck
Der Luna Smart Ring Gen 2 kam in einer kleinen Box und beinhaltet den Ring, ein Ladekabel und den Surge Charger, eine edle Ringbox im passenden Farbton. Für das Setup habe ich die Box mit eingelegtem Ring vollständig geladen, was bis zu 120 Minuten dauerte, und anschließend die Luna-App heruntergeladen.
In der App habe ich ein Konto erstellt und den Smart Ring per Bluetooth verbunden. Danach galt es, ein paar persönliche Daten einzugeben, darunter Alter, Geschlecht, Größe und Gewicht. Damit mich die App besser versteht, fragte sie auch, was ich mir vom Luna Smart Ring Gen 2 erhoffe. Ich habe alles ausgewählt: Schlaf, Aktivität, Ernährung, Wohlbefinden und Fruchtbarkeit.
Nachdem ich alle Antworten hinzugefügt hatte, spielte die App noch schnell ein Firmware-Update ein und dann ging’s los. Abgesehen vom Laden dauerte das App-Setup keine fünf Minuten.
Luna Smart Ring Gen 2 im Test: Design und Features
Die wichtigsten Neuerungen von der ersten zur zweiten Generation sind ein schlankeres Design, aufgerüstete Hardware, ein Ladecase und ein neuer Luna-AI-Coach in der App. Na dann schauen wir uns Design und Features mal an.
Voll geladen hält der Luna Smart Ring Gen 2 etwa vier bis sieben Tage durch. Die Surge-Charger-Box speichert Energie für bis zu 30 Tage, sodass du den Ring unterwegs immer wieder schnell nachladen kannst. Die Akkulaufzeit hat mich extrem beeindruckt, und der zusätzliche Surge Charger war super für schnelle Top-ups.
Das Design des Luna Smart Ring Gen 2 ist schlicht. Er ist 8 mm breit und 2,9 mm dick. Je nach Ringgröße wiegt er drei bis fünf Gramm und besteht aus Titan. Vorne gibt es eine dezente, diagonale Streifenstruktur, ansonsten ist er glatt. An kleineren Fingern wirkt er etwas wuchtig, sitzt aber bequem und bleibt selten hängen.
Wie die meisten Smart Rings trackt der Luna Smart Ring Gen 2 zahlreiche Gesundheits-, Fitness- und Wellness-Werte, darunter Schlaf, Aktivität, Stress, Kalorien, Erholungszeiten und mehr. Innen sitzen die Sensoren: optischer Herzfrequenzsensor, Blutsauerstoffsensor, PPG-Sensor und Hauttemperatursensor.
Die Herzfrequenz- und Blutsauerstoffmessung blinkt beim Erfassen in unterschiedlichen Farben. Der Herzfrequenzsensor nutzt grüne LEDs, der SpO2-Sensor leuchtet rot. Der Luna Smart Ring Gen 2 ist bis 50 Meter wasserresistent. Händewaschen oder Regen sind kein Problem, vom Schwimmbecken sollte er aber fernbleiben.
Zu den wichtigsten Tracking-Features zählen Schlafphasen, Zyklus-Tracking, tägliche Belastung und Stress. Beim Schlaf analysiert der Ring deine Schlafphasen, die Schlaflänge und gibt dir für jede Nacht passende Empfehlungen. Das Zyklus-Tracking ist etwas manueller, da Symptome selbst eingetragen werden müssen. Im Gegenzug hält die App den gesamten Zyklus mit seinen Phasen nach – hilfreich für den Überblick über die Fruchtbarkeit.
Weitere Werte sind Stress- und Aktivitätslevel, inklusive Herzfrequenz, Schritte, Hauttemperatur, SpO2 und mehr. Neu in der App ist Luna AI, das dir personalisierte Wellness-Tipps gibt. Du kannst Fragen zu spezifischen Themen oder Metriken stellen, und Luna AI hilft bei der Einordnung.


Luna Smart Ring Gen 2 im Test: Leistung und App
Ich habe den Luna Smart Ring Gen 2 Anfang Dezember angelegt, aber vor allem im Januar genutzt – mit strengen, gesundheitsfokussierten Vorsätzen fürs neue Jahr. Nach über einem Monat Testzeit musste ich mir um den Akku praktisch keine Gedanken machen, was bei Smart Ringen sonst mein größtes Thema ist.
Im Test hielt der Luna Smart Ring Gen 2 beim ersten Tragen eine gute Woche, teilweise länger. Die Laufzeit blieb über die anderthalb Monate Testdauer konstant stark, und auch der Surge Charger überzeugte. Den musste ich in der Zeit nur einmal laden. Insgesamt ist die Akkuleistung des Luna Smart Rings Gen 2 sehr stark.
Der Ring war angenehm zu tragen, auch wenn er relativ dick und wuchtig ist. Meine Finger sind recht schmal, dadurch nimmt er etwas Platz ein, ohne jedoch zu stören. Die Sensoren blinken innen nachts recht hell – das war gelegentlich etwas störend, im Alltag habe ich sie aber kaum bemerkt.
Kommen wir zu dem, was der Luna Smart Ring Gen 2 tatsächlich erfasst, denn da spielt er seine Stärken aus. In der App habe ich zuerst Bereiche definiert, die ich tracken wollte, etwa Fruchtbarkeit und Tagesziele. Für die Fruchtbarkeit habe ich Dauer und Datum meiner letzten Periode sowie Verhütungsdetails eingetragen. Bei den Tageszielen habe ich Wasserzufuhr und Schrittziel angepasst.
Die Luna-App war leicht zu bedienen und einzurichten. Sind persönliche Daten und Anpassungen einmal drin, speichert der Ring alles zuverlässig und ständiges Nachpflegen war nicht nötig. Die Synchronisierung ist schnell und stabil. Bei Aktivitäten wie Laufen, Gehen oder einem Nickerchen reagierte das System sehr zuverlässig.
Einige Dinge musst du manuell eintragen, zum Beispiel Essen, Getränke, Wasserzufuhr, Periodensymptome und Schlaf, falls du den Ring nachts nicht getragen hast. Bestimmte Workouts wurden nicht immer erkannt – eine erhöhte Herzfrequenz sah die App zwar, HIIT- oder Yoga-Einheiten musste ich aber nachtragen. Das fand ich nicht schlimm, sollte man aber wissen.



Am besten gefiel mir das Schlaf-Tracking. Ich liebe guten Schlaf und war überrascht, wie klar die unterschiedlichen Schlafphasen jede Nacht dargestellt wurden. Der Ring erfasst auch Dauer und Qualität des Schlafes und zeigt, woran ich arbeiten sollte – also sehr hilfreich.
Insgesamt war meine Erfahrung mit dem Ring und der App sehr positiv, auch wenn ich den Luna-AI-Coach selten genutzt habe. Ich habe ihn nur gefragt, wenn ich eine Metrik nicht verstanden habe. Zwingend nötig fand ich ihn nicht, weil die App selbst schon sehr gute Einblicke liefert.
Luna Smart Ring Gen 2 im Test: Mein Testurteil
Der Luna Smart Ring Gen 2 bekommt von mir Bestnoten – ich werde ihn definitiv weiter nutzen, um meine Fitness- und Gesundheitsziele zu unterstützen. Frauen werden den Ring wegen der starken Insights zu Fruchtbarkeit und Zyklus besonders mögen. Dank der vielen hilfreichen Analysen und Tracking-Infos ist er aber für alle spannend.
Die App ist abo-frei, reaktionsschnell und extrem aufschlussreich, auch wenn der Luna-AI-Coach für mich keinen großen Unterschied gemacht hat. Die Schlaffunktionen sind klar das Highlight von Ring und App, aber es wird so ziemlich jede Aktivität und Gesundheitsinfo erfasst, die man tracken möchte.
Der Luna Smart Ring Gen 2 trägt sich angenehm, und das Laden ist das beste, das ich bislang erlebt habe. Es ist schwer, ihn nicht zu mögen! Mir fallen kaum Nachteile ein, und der Preis ist ebenfalls in Ordnung. Dass es kein laufendes Abo gibt, macht das Ganze zusätzlich attraktiver.
Luna Smart Ring Gen 2 im Test: Alternativen, die du dir ansehen solltest
Der Oura Ring Gen 4 ist der beste Smart Ring, den wir getestet haben, und steht nicht ohne Grund an der Spitze unserer Guides zu den besten Smart Rings. Wenn du etwas mehr investieren möchtest, ist der Oura Ring Gen 4 eine Top-Wahl. Der Luna Smart Ring Gen 2 ist die günstigere Alternative.
Wenn du vor allem Schlaf tracken willst, bietet der Ultrahuman Ring Air einige der besten Schlaf-Features. Er betrachtet acht verschiedene Metriken und liefert mit der Circadian Phase Alignment-Analyse Insights, die unsere Reviewer*innen extrem hilfreich fanden. Auch hier gilt: Man braucht kein Abo.

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