Eufy Security EufyCam C35 im Test: günstige, funktionsreiche Sicherheitskamera fürs Zuhause – ganz ohne Abo

Eufy hat es mit der EufyCam C35 wieder geschafft

T3 Recommends Award
EufyCam C35 Kameras und Hub
(Bildnachweis: Future)
T3 Fazit

Bei Eufy-Kameras vergeben wir hier bei t3 in der Regel hohe Bewertungen. Grund dafür sind ihr Funktionsumfang, die einfache Bedienung, lokaler Speicher ohne Cloud-Zwang und ihre Zuverlässigkeit. Beim EufyCam-C35-Bundle ist das nicht anders, auch wenn teurere Alternativen eine bessere Videoqualität bieten.

Pro
  • +

    Kein Cloud-Abo nötig

  • +

    Intuitive App mit vielen Funktionen

  • +

    Sehr einfache Einrichtung

Kontra
  • -

    Kameras bieten nur 1080p-Auflösung

  • -

    Begrenzter Speicher im Hub

  • -

    Keine microSD-Karten enthalten

Warum können Sie T3 vertrauen? Unsere Experten verbringen Stunden damit, Produkte und Dienstleistungen zu testen und zu vergleichen, damit Sie das Beste für sich auswählen können. Erfahren Sie mehr darüber, wie wir testen.

Wenn du dich entschieden hast, in eine der besten Sicherheitskameras für dein Zuhause zu investieren, stellen wir dir hier die Eufy EufyCam C35 vor: eine günstige, unkomplizierte Option, die ich seit mehreren Wochen teste.

Die EufyCam C35 ist eine akkubetriebene Sicherheitskamera, die optional mit einer der HomeBase-Einheiten von Eufy zusammenarbeitet. Mit dem Hub bekommst du eine einfachere Einrichtung für mehrere Kameras, ein paar zusätzliche Features und erweiterte KI-Funktionen – zwingend nötig ist er aber nicht.

Es gibt verschiedene EufyCam-C35-Bundles online. Das Testgerät von Eufy kam inklusive Hub. Wie sich die Kamera im Alltag schlägt, erfährst du in unserem Test – von der Videoqualität bis zu den 24/7-Überwachungsfunktionen.

EufyCam C35 im Test: Preis und Verfügbarkeit

Ich teste hier die EufyCam C35 als 2er-Pack mit HomeBase Mini. Die Kameras lassen sich aber auch einzeln kaufen.

Die Widgets auf dieser Seite führen dich zu den aktuell günstigsten Angeboten im Netz. Zum Zeitpunkt des Schreibens kostet das 2er-Pack mit Hub in Deutschland 199 Euro. Erhältlich ist es unter anderem bei Amazon sowie auf der offiziellen Eufy Website.

EufyCam C35 im Test: Design und Einrichtung

Niemand will ewig ein Smart-Home-Gerät einrichten – zum Glück ist das bei der Eufy EufyCam C35 kein Thema. Es ist der übliche Mix aus App installieren, QR-Codes scannen und auf Firmware-Updates warten. Zwei Kameras plus HomeBase Mini hatte ich in etwa 20 Minuten startklar.

Die HomeBase Mini macht das Verbinden mehrerer Kameras einfacher, da du zum Beispiel nicht bei jeder Kamera erneut das WLAN-Passwort eingeben musst. Außerdem stehen dir 8 GB Speicher zur Verfügung. Sowohl die Kameras als auch die HomeBase Mini lassen sich mit microSD-Karten erweitern, sodass du den lokalen Speicher problemlos vergrößern kannst. Cloud-Speicher für deine Videos ist optional verfügbar und startet bei 3,99 Euro pro Monat und Kamera.

EufyCam C35 Verpackung

(Image credit: Future)

Für meinen Test habe ich den in der HomeBase Mini integrierten Speicher genutzt – das dürfte für die meisten Nutzer*innen ausreichen. Erst wenn du länger unterwegs bist und viele Clips zusammenkommen, lohnt sich die Investition in microSD-Karten oder ein Cloud-Abo.

Die Kameras sind gut gemacht, hochwertig verarbeitet und wirken insgesamt robust. Auch kleine Details wie die Gummiabdeckungen der Ladeports sitzen. Bei Bedarf findest du im Karton des Bundles magnetische Halterungen für die Kameras inklusive Montageplatten und Schrauben. Dazu kommen ein Ladekabel für die Kameras sowie ein Strom- und ein Ethernet-Kabel für die HomeBase Mini.

EufyCam C35 im Test: Video und Features

Heim-Sicherheitskameras unterscheiden sich beim Funktionsumfang heute kaum noch, und die EufyCam C35 macht hier keine Ausnahme. Sie bietet Bewegungserkennung, Zwei-Wege-Audio und farbige Nachtsicht. Dazu kommen Ton- und Lichtalarme, IP67-Schutz für den Außeneinsatz und frei definierbare Aktivitätszonen (damit du nur relevante Benachrichtigungen bekommst).

Im Großen und Ganzen funktioniert das alles tadellos. Die Verbindung zum Live-Feed kann ein bis zwei Sekunden dauern, komplette Verbindungsabbrüche traten nur vereinzelt über mehrere Wochen hinweg auf. Das liegt allerdings eher an meinem WLAN. Die Kameras nutzen 2,4-GHz-Verbindungen, die zwar nicht die schnellsten, dafür aber sehr reichweitenstark sind. In meinem Test liefen sie problemlos zwei Räume und ein Stockwerk vom Router und der HomeBase Mini entfernt.

EufyCam C35 an der Halterung

(Image credit: Future)

Der Videostream war durchgehend stabil, und auch die Bildqualität passt. Klar, 1080p ist heute nicht mehr das Maximum, reicht aber völlig aus, um zu sehen, was im Garten oder im Wohnzimmer passiert.

Beeindruckt hat mich auch die farbige Nachtsicht, die ohne Spotlight oder Infrarotlicht auskommt. Ein mittelgroßer Hinterhof lässt sich damit problemlos erfassen. Gesichter und Objekte wirken dabei etwas verwaschen und unscharf, aber du erkennst zumindest, ob jemand ums Haus schleicht oder ob die Kids ihre Fahrräder draußen stehen lassen haben.

EufyCam C35 Software

(Image credit: Future)

In der mobilen App findest du zahlreiche Einstellungen. So kannst du zum Beispiel die Bewegungsempfindlichkeit anpassen, Aktivitätszonen einrichten und die Akkulaufzeit optimieren. Insgesamt wirkt die App rund und ausgereift.

Du musst die EufyCam C35 nicht zusammen mit der HomeBase Mini kaufen, ich würde sie allerdings empfehlen. Mit dem zusätzlichen Hub bekommst du KI-gestützte Erkennung, sodass die Kameras zwischen Fahrzeugen, Haustieren und Menschen unterscheiden können. Wenn du nicht wegen vorbeifahrender Autos oder überaktiver Hunde benachrichtigt werden willst, ist das sehr praktisch. Die HomeBase Mini kann übrigens sogar Clips mehrerer Kameras zusammenführen.

EufyCam C35 in der Hand

(Image credit: Future)

Dank der HomeBase Mini können die Kameras außerdem zwischen bekannten Gesichtern und Fremden unterscheiden. Das ist hilfreich, wenn du unnötige Benachrichtigungen reduzieren willst. Ich habe das mit meinem eigenen Gesicht getestet, und es funktionierte wie versprochen. Vorausgesetzt natürlich, die Kamera kann dein Gesicht gut erkennen.

Eufy gibt an, dass die Kameras mit einer Ladung bis zu ein Jahr durchhalten. Das hängt allerdings davon ab, wie oft du reinschaust, wie viele Bewegungsevents aufgezeichnet werden und sogar davon, wie warm oder kalt es ist. Da meine Kameras im Hocheffizienzmodus nach knapp drei Wochen nur fünf bis sechs Prozent Ladung verloren haben, solltest du problemlos mehrere Monate zwischen den Ladevorgängen auskommen.

EufyCam C35 im Test: Unser Testurteil

Das EufyCam-C35-Bundle hat mir während der Testzeit richtig gut gefallen. Die Einrichtung ist einfach, die Bedienung unkompliziert und die Benachrichtigungen zuverlässig. Dass du auf lokalen Speicher setzen kannst und kein zusätzliches Abo brauchst, ist ein klarer Pluspunkt.

In den mit der EufyCam C35 aufgenommenen Fotos und Videos ist etwas Körnung zu sehen – die Qualität kommt also nicht an aktuelle Flaggschiff-Smartphones heran. Um zu erkennen, was passiert, reicht sie aber völlig aus (auch bei Nacht). Wenn du sehr feine, klare Details willst, solltest du eher ein teureres 4K-Kameramodell für deine Haussicherheit in Betracht ziehen.

EufyCam C35 auf einem Tisch

(Image credit: Future)

Für die meisten dürfte die 1080p-Auflösung der EufyCam C35 völlig ausreichen. Mir gefällt außerdem die Flexibilität des Setups: Du kannst die Kameras fast überall montieren oder sie einfach flach auf eine Oberfläche stellen. Die HomeBase Mini bietet aus meiner Sicht genug Mehrwert, um den Aufpreis zu rechtfertigen.

Es gibt definitiv günstigere und auch teurere Sicherheitskameras als die EufyCam C35 auf dem Markt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt hier aber. Die Ausstattung deckt alles ab, was man von einer Sicherheitskamera in dieser Klasse erwarten würde.

EufyCam C35 im Test: Alternativen

Es gibt viele Alternativen zur EufyCam C35, einige davon ebenfalls von Eufy. Die EufyCam S4 ist zwar etwas teurer, bietet dafür aber mehr Leistung. Sie setzt ebenfalls auf lokalen Speicher und ergänzt unter anderem 4K-Videoaufzeichnung, motorisierte Schwenk- und Neigefunktionen sowie einen stärkeren Hub. Wenn dir der Eufy-Ansatz gefällt, du aber etwas Hochwertigeres als die EufyCam C35 suchst, könnte sie eine gute Wahl sein.

Wenn du eine einfachere und preiswertere Alternative suchst, lohnt sich auch ein Blick auf die Blink Outdoor 4 von Blink. Diese akkubetriebene Kamera lässt sich fast überall einsetzen – egal ob drinnen oder draußen. Sie bietet zwar weniger Funktionen als die EufyCam C35, ist dafür aber extrem leicht zu bedienen und kostet weniger. Für die Archivierung deiner Videoaufnahmen in der Cloud brauchst du allerdings ein Abo.

Dave has over 20 years' experience in the tech journalism industry, covering hardware and software across mobile, computing, smart home, home entertainment, wearables, gaming and the web – you can find his writing online, in print, and even in the occasional scientific paper, across major tech titles like T3, TechRadar, Gizmodo and Wired. Outside of work, he enjoys long walks in the countryside, skiing down mountains, watching football matches (as long as his team is winning) and keeping up with the latest movies.

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