Samsung Odyssey Neo G7 im Test: Mini-LED-Power für dein Gaming
Der Samsung Odyssey Neo G7 beeindruckt in vielen Bereichen, kann aber mit teuren OLED-Modellen nicht ganz mithalten
Der Samsung Odyssey Neo G7 beeindruckt mit seiner 43-Zoll-Mini-LED-Technologie und ist die ideale Wahl für alle, die einen 4K-Monitor suchen. Er eignet sich nicht nur hervorragend für Gaming, sondern macht auch als Smart-TV oder herkömmlicher Monitor eine hervorragende Figur.
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Tolle Bildqualität fürs Gaming
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Viele Anschlussmöglichkeiten
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Gelungenes Gesamtdesign
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Monitor lässt sich nicht neigen oder schwenken
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Menüführung teils etwas verwirrend
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Eher teuer
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Bilal Fahmi
Mit dem Samsung Odyssey Neo G7 testen wir einen weiteren Anwärter auf einen der besten 4K-Monitore der Welt. In unserem vollständigen Testbericht erfährst du alles, was du wissen musst, um zu entscheiden, ob er die richtige Wahl für dich ist.
Beachte: Wir testen hier die 43-Zoll-Flachbildschirm-Version des Odyssey Neo G7, nicht die gebogene Variante. Das besprochene Modell trägt die Bezeichnung „G70NC“. Frühere Modelle der Serie, zum Beispiel der Samsung Odyssey Neo G8, haben uns bereits in der Vergangenheit beeindruckt.
Wenn dich das Thema Computer- und Gaming-Setups interessiert, lohnt sich auch ein Blick auf unsere Guides zu den besten Gaming-Tastaturen und leichten Laptops.
Samsung Odyssey Neo G7 im Test: Preis & Verfügbarkeit
Der Samsung Odyssey Neo G7 ist jetzt erhältlich – sowohl in Großbritannien als auch in den USA. Für die aktuellen Preise kannst du einen Blick auf die Widgets neben diesem Testbericht werfen.
Samsung Odyssey Neo G7 im Test: Design & Einrichtung
Samsung setzt beim Odyssey Neo G7 auf einen sehr kleinen Standfuß, was die Positionierungsmöglichkeiten des Monitors einschränkt. Dafür nimmt er auf dem Schreibtisch nur wenig Platz ein. Besonders gefallen uns die kleinen blauen Lichter in den unteren Ecken (auch wenn sich die Farbe nicht ändern lässt). Weniger begeistert sind wir von der großen weißen Plastikfläche auf der Rückseite.
Für die Montage werden ein paar Schrauben benötigt; ein Schraubendreher ist daher hilfreich. Insgesamt dauert die Einrichtung jedoch nicht lange, und die meisten Nutzer:innen sollten den Monitor problemlos selbst aufstellen können. Zusammengebaut misst das Gerät mit Ständer 961 × 635 × 254 mm und wiegt 11,7 kg.
In puncto Anschlüsse sammelt der Odyssey Neo G7 viele Pluspunkte: Ein DisplayPort 1.4, zwei HDMI 2.1-Buchsen, eine Ethernet-Buchse, ein Kopfhörerausgang und zwei USB-A-Ports mit USB-3.0-Unterstützung bieten reichlich Möglichkeiten, Peripheriegeräte anzuschließen. Alle Anschlüsse sind nach links ausgerichtet, was den Zugriff erleichtert – im Gegensatz zu vielen Monitoren, bei denen die Anschlüsse nach unten zeigen.
Im Lieferumfang ist außerdem eine kleine Fernbedienung enthalten, die für die Bedienung der zahlreichen Bildschirmmenüs praktisch unerlässlich ist, da es viele Einstellungen und Funktionen gibt, die durchgegangen werden müssen.
Samsung Odyssey Neo G7 im Test: Funktionen & Bild
Dies ist Samsungs erster flacher Gaming-Monitor mit Mini-LED-Technologie. Die kleineren LEDs sollen einen besseren Kontrast und eine klarere Darstellung ermöglichen – unterstützt durch 360 separate Dimmzonen. Eine matte Oberfläche reduziert Blendungen, was wir sehr begrüßen. Weitere wichtige Spezifikationen sind maximale Bildwiederholrate 144 Hz, VESA Display HDR600, AMD FreeSync Premium Pro und eine Reaktionszeit von 1 ms (MPRT).
Im Praxiseinsatz überzeugt der Monitor mit einem hellen, lebendigen Bild, tiefen Schwarztönen und der beeindruckenden Helligkeit, die die Mini-LED-Technologie ermöglicht. Leichtes Blooming tritt nur vereinzelt auf, und die Monitoreinstellungen müssen je nach Anwendungsfall gelegentlich angepasst werden, was normal ist. Insgesamt liefert der Odyssey Neo G7 eine sehr gute Leistung, besonders bei schnellen Games. Unterschiede in Helligkeit und Dunkelheit werden präzise dargestellt, und Geisterbilder oder Nachzieheffekte sind kaum wahrnehmbar, wie wir in Spielen wie Grand Theft Auto V und Red Dead Redemption 2 auf einem Windows-PC getestet haben.
Wir haben den Monitor nicht an einer High-End-Konsole wie der PlayStation 5 oder Xbox Series X getestet, aber die Leistung sollte ähnlich sein. Außerdem verfügt der Odyssey Neo G7, wie mehrere andere Samsung-Monitore, über die Tizen-basierte TV-Plus-Software. Mit Apps wie YouTube, Netflix, Prime Video und Disney+ sowie brauchbaren Lautsprechern lässt sich der Monitor auch als TV-Ersatz nutzen, wobei die Softwareoberfläche etwas gewöhnungsbedürftig sein kann.
Samsung Odyssey Neo G7 im Test: Fazit
Es ist leicht zu erkennen, warum dieser Mini-LED-Monitor für Gamer:innen attraktiv ist: Mit einer Bildwiederholrate von 144 Hz und der speziellen Game Bar können relevante Einstellungen direkt während des Spielens angepasst werden. Egal, ob auf dem PC oder der Konsole gespielt wird, der Neo G7 zählt eindeutig zu den besseren Optionen auf dem Markt. Wer vor allem am Computer arbeitet und weniger spielt, könnte jedoch das Preis-Leistungs-Verhältnis weniger günstig finden.
Das heißt aber nicht, dass der Monitor für die Arbeit ungeeignet ist: Mit seiner 4K-Auflösung (3.840 × 2.160 Pixel), einem dynamischen Kontrastverhältnis von 1.000.000:1 und einer typischen Helligkeit von 400 Nits liefert er auch für Videos, Streaming-Apps oder Dokumentenarbeit ein überzeugendes Bild. Er kann zudem als 43-Zoll-Gaming-TV genutzt werden – eine praktische Lösung für alle, die beides wollen.
Was den Preis betrifft: Mini-LED-Technik gehört derzeit zu den fortschrittlichsten Displays, daher ist der Neo G7 entsprechend teuer. Wer an diesem Monitor interessiert ist, sollte gegebenenfalls auf ein gutes Angebot warten. Alles in allem ist der Neo G7 jedoch ein hochwertiger Vertreter von Samsungs Neo-Serie – besonders für Gamer:innen, die erstklassige Leistung suchen.
Ebenfalls eine Überlegung wert
Wenn du nach 43-Zoll-Alternativen fürs Gaming suchst, könnte ein Fernseher statt eines Monitors die bessere Wahl sein – auch wenn die Grenzen zwischen beiden ohnehin verschwimmen. Der Samsung Q60T bringt Samsungs QLED-Technologie mit und ist in 43 Zoll erhältlich. Er ist deutlich günstiger als der Odyssey Neo G7 und könnte je nach deinen Anforderungen die passendere Option sein, zum Beispiel, weil er nur einen HDMI 2.1-Anschluss unter seinen vier Anschlüssen hat.
In Bezug auf die derzeit besten Gaming-Monitore bietet der BenQ EX3410R eine gekrümmte, ultrabreite Alternative zum Samsung, die ebenfalls günstiger ist. Allerdings erreicht er nicht die Mini-LED-Qualität des Odyssey Neo G7, wenn es darum geht, Games bestmöglich darzustellen.
Dave has over 20 years' experience in the tech journalism industry, covering hardware and software across mobile, computing, smart home, home entertainment, wearables, gaming and the web – you can find his writing online, in print, and even in the occasional scientific paper, across major tech titles like T3, TechRadar, Gizmodo and Wired. Outside of work, he enjoys long walks in the countryside, skiing down mountains, watching football matches (as long as his team is winning) and keeping up with the latest movies.
