iOS 26 bringt große Datenschutz-Updates – aber wusstest du, dass dein iPhone schon jetzt jede Menge versteckte Features hat?

Fast 50% der iPhone-Nutzer*innen verzichten auf eine simple Datenschutzfunktion – dabei solltest du sie unbedingt aktivieren

FaceID-Einstellungsseite auf einem iPhone 16 Pro Max
(Bildnachweis: Rik Henderson / Future)
Kurze Zusammenfassung

Mit iOS 26 bringt Apple einige praktische neue Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen – doch viele Features, die dein iPhone jetzt schon schützt, haben viele Nutzer*innen noch gar nicht aktiviert.

Ein schneller Check lohnt sich: Ist zum Beispiel der Diebstahlschutz oder die Aktivierungssperre bei dir eingeschaltet?

Wenn iOS 26 im September für alle aktuellen iPhones erscheint, bringt es nicht nur ein frisches Design im neuen Liquid-Glass-Look, sondern auch jede Menge neue Features.

Dazu gehören auch erweiterte Datenschutz- und Sicherheitsfeatures, die dein iPhone und deine Daten besser schützen sollen. Mit dabei ist unter anderem Call Screening – eine Art digitale Empfangskraft, die Anrufe von unbekannten Nummern entgegennimmt und dir dann die Wahl lässt, ob du drangehen willst oder nicht.

iOS 26 Anrufabschirmung

(Image credit: Apple)

Auch in der Nachrichten-App wird es neue Filterfunktionen geben: Spam und Nachrichten von unbekannten Absendern landen automatisch in separaten Bereichen – du entscheidest dann, was damit passiert.

Aber obwohl all diese Features (und noch viele mehr) mit iOS 26 auf dein iPhone kommen, gibt es schon jetzt eine ganze Reihe an Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen, die du vielleicht gar nicht nutzt.

Einige davon kannst du sofort aktivieren – und sie könnten im Ernstfall verhindern, dass ein Diebstahl zur Katastrophe wird. Andere sind clevere, gut versteckte Tricks, bei denen du dich fragst, warum du sie nicht längst entdeckt hast.

iOS 26 Nachrichten-App

(Image credit: Apple)

Diebstahlschutz

Eingeführt mit dem iOS 17.3-Update vor ein paar Jahren, ist der Diebstahlschutz eigentlich ein absolutes No-Brainer-Feature – trotzdem hat Apple gegenüber T3 bestätigt, dass fast 50% der Nutzer*innen ihn nicht aktiviert haben.

Der Schutz sorgt dafür, dass dein iPhone für andere unbrauchbar wird, selbst wenn jemand deinen Code errät oder herausfindet. Sobald das iPhone außerhalb vertrauter Orte wie Zuhause oder am Arbeitsplatz verwendet wird, greift der Schutz.

Dann reagiert das Gerät nur noch auf Face ID – nur du selbst kannst es also entsperren. Das gilt auch für kritische Funktionen wie das Ändern des Apple-ID-Passworts oder des Gerätecodes.

Wenn du den Diebstahlschutz noch nicht aktiviert hast, geh einfach zu Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit > Diebstahlschutz und aktiviere das Feature. Du kannst auch einstellen, dass der Schutz immer aktiv ist – nicht nur an vertrauten Orten.

Aktivierungssperre

Es ist möglich, dass du die Aktivierungssperre bereits aktiviert hast, denn sie wird standardmäßig beim Einrichten von „Mein iPhone suchen“ eingeschaltet. Was sie genau bewirkt, ist dir vielleicht aber nicht ganz klar.

Im Grunde verlangt sie die Apple-ID und das Passwort des ursprünglichen Besitzers, um ein verlorenes oder gestohlenes iPhone zu entsperren oder nach dem Löschen wieder zu aktivieren.

Apps sperren und verstecken

Wusstest du, dass du die meisten Apps auf dem Bildschirm deines iPhones entweder sperren oder verstecken kannst, sodass andere sie weder öffnen noch sehen können?

Um eine App mit Face ID zu sichern, musst du einfach das Symbol lange gedrückt halten und im erscheinenden Menü „Face ID erforderlich“ auswählen.

Anschließend kannst du entscheiden, ob die App nur per Face ID entsperrt werden soll oder ob sie zusätzlich versteckt wird. Versteckte Apps landen dann in einem verborgenen Ordner in deiner App-Mediathek.

Ein praktisches Beispiel: Du nutzt Job-Recruitment-Apps für deine Karriereplanung, möchtest aber nicht, dass dein aktueller Chef sie auf deinem Startbildschirm sieht.

Meine E-Mail verbergen

Eine weitere großartige Funktion, die iCloud+-Abonnent*innen zur Verfügung steht, ist die Möglichkeit, für jede Website, bei der du dich anmeldest, eine völlig neue iCloud-E-Mail-Adresse zu erstellen. Alle E-Mails werden dann an dein Hauptkonto weitergeleitet.

So können digitale Marketing-Tools oder Datenlecks deine registrierte Adresse nicht nutzen, um dich online zu identifizieren – deine persönliche E-Mail-Adresse bleibt privat.

Wenn du iCloud+ nutzt und Safari zum Surfen auf deinem iPhone verwendest, siehst du auf den meisten Websites die Option, eine solche zufällige E-Mail-Adresse bei der Registrierung einzusetzen.

Außerdem erstellt Safari einen Datenschutzbericht, der dir zeigt, wie viele Tracker auf Webseiten blockiert wurden. Mit iOS 26 wird es für alle Safari-Nutzer*innen einen erweiterten Fingerabdruckschutz geben, der verhindert, dass Websites verschiedene Identifikatoren kombinieren, um ein Nutzerprofil von dir zu erstellen.

Grundsätzlich sind die meisten der genannten Funktionen bereits jetzt für dich verfügbar, auch ohne iOS 26. Wenn du also zu den 50% gehörst, die den Diebstahlschutz oder andere Apple-Schutzmaßnahmen noch nicht aktiviert haben, lohnt sich ein kurzer Blick in deine Einstellungen.

Es kann sich definitiv auszahlen.

Rik Henderson
News Editor

Rik is T3’s news editor, which means he looks after the news team and the up-to-the-minute coverage of all the hottest gadgets and products you’ll definitely want to read about. And, with more than 35 years of experience in tech and entertainment journalism, including editing and writing for numerous websites, magazines, and newspapers, he’s always got an eye on the next big thing.

Rik also has extensive knowledge of AV, TV streaming and smart home kit, plus just about everything to do with games since the late 80s. Prior to T3, he spent 13 years at Pocket-lint heading up its news team, and was a TV producer and presenter on such shows as Channel 4's GamesMaster, plus Sky's Games World, Game Over, and Virtual World of Sport.

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