iPhone 17 Pro könnte auch den Start einer neuen MacBook-Ära einläuten
Apple könnte die neue iPhone-Hardware nutzen, um das MacBook in eine neue Richtung zu führen
Kerstin Findeisen
Kurze Zusammenfassung
Die A-Serie-Prozessoren treiben Apples beste iPhones an – und würden auch gut in ein preisgünstigeres MacBook-Modell passen.
Insbesondere der A19 Pro im iPhone 17 Pro und in den Air-Modellen könnte das Herzstück neuer MacBooks werden.
Das Apple iPhone 17 Pro ist dank seines A19 Pro-Chips ein extrem leistungsstarkes Smartphone – und diese Recheneinheit könnte bald mehr als nur iPhones antreiben. Möglicherweise steckt sie auch im Herz neuer MacBook-Modelle.
Die aktuellen MacBook Pro und MacBook Air setzen auf M4-Chips, und Apples üblicher Upgrade-Zyklus hätte eigentlich bedeutet, dass sie diesen Herbst die nächste M-Generation bekommen. Mehrere Berichte deuten jedoch darauf hin, dass sich der Launch verschiebt und nun erst 2026 erwartet wird.
Da die nächste Generation von Apple-Laptops voraussichtlich nicht mehr als ein Geschwindigkeits-Upgrade sein wird – die schon lange prognostizierten OLED MacBook Pros sollen frühestens Ende 2026 oder Anfang 2027 kommen – könnte diese Verzögerung darauf hindeuten, dass Apples Laptop-Teams an etwas anderem arbeiten.
Könnte ein preisgünstiges MacBook für Einsteiger sein Comeback feiern?
Das Argument für ein bescheideneres MacBook
Es ist schon eine ganze Weile her, dass Apple ein preislich moderates MacBook angeboten hat. Für Kund*innen außerhalb des Bildungsbereichs (Schüler*innen und Student*innen) startet das aktuelle Einsteiger-MacBook Air bei 1.199 Euro, wobei über Händleraktionen und Rabatte manchmal ein etwas niedrigerer Preis möglich ist.
Eine Ausnahme gibt es in den USA: Das exklusiv bei Walmart erhältliche M1 MacBook Air kostet nur $649. Das wirkt aber eher wie ein Experiment, um die Nachfrage nach einem günstigeren Apple-Laptop zu testen.
Apple macht selten „billig“, aber früher gab es deutlich erschwinglichere Optionen, lange nachdem das Einsteiger-iBook aus dem Programm genommen wurde. Dazu gehörten ein MacBook Air für £749 und gegen Ende seiner Laufzeit ein MacBook für 899 Euro.
Im Jahr 2023 berichtete die Tech-Seite DigiTimes, dass Apple an einem Mac arbeite, der optisch an das MacBook Air erinnert, aber mit kostengünstigeren Materialien ausgestattet ist, um den Preis niedrig zu halten. Der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo erwähnte im August 2025 ebenfalls ein preisgünstiges 13-Zoll-MacBook. Das ist nicht das Walmart-MacBook Air, sondern ein völlig separates Gerät.
Könnte der A-Series-Chip einer dieser günstigeren Bausteine in einem preiswerten Laptop sein? Er würde den M5 nicht ersetzen, sondern auf einer einfacheren Stufe existieren – quasi das Laptop-Äquivalent zum iPhone 16e. Kuo schlug vor, dass das Gerät den A18 Pro aus dem iPhone 16 Pro nutzen würde. Der aktuelle A19 Pro könnte dann in zukünftige Modelle „durchgereicht“ werden.
Die Gewinne mit so einem Laptop wären nicht riesig. Aber Apples Fokus liegt heute genauso auf Abonnements wie auf dem Verkauf von Computern. Ein erschwinglicheres Air-Modell wäre der perfekte Einstieg in Apple Music, Apple TV+, Apple Fitness+ und Apple One.
Wenn Apple nicht zumindest ein A-Series-betriebenes Laptop-Modell in Erwägung zieht, esse ich mein iPad.
Writer, musician and broadcaster Carrie Marshall has been covering technology since 1998 and is particularly interested in how tech can help us live our best lives. Her CV is a who’s who of magazines, newspapers, websites and radio programmes ranging from T3, Techradar and MacFormat to the BBC, Sunday Post and People’s Friend. Carrie has written more than a dozen books, ghost-wrote two more and co-wrote seven more books and a Radio 2 documentary series; her memoir, Carrie Kills A Man, was shortlisted for the British Book Awards. When she’s not scribbling, Carrie is the singer in Glaswegian rock band Unquiet Mind (unquietmindmusic).
