Die Oakley Meta Vanguard ist genau die Smart-Brille, auf die ich gewartet habe

Besser spät als nie

Oakley Meta Vanguard Smart-Brille mit PRIZM-Gläsern
(Bildnachweis: Rik Henderson / Future)
Kurze Zusammenfassung

Meta und Oakley haben sich erneut zusammengetan – diesmal für eine Smart-Brille, die speziell für sportliche Aktivitäten entwickelt wurde.

Die Oakley Meta Vanguard kommt im Visier-Look mit einer Kamera direkt im Nasensteg. Preislich liegt sie bei $499 / £499 / 549 € und erscheint am 21. Oktober.

Zusammen mit einem aktualisierten Paar Ray-Ban Meta-Smart-Brillen und dem ersten Modell mit Display in der Linse – den Meta Ray-Ban Display – hat Meta ein zweites Modell vorgestellt, das in Kooperation mit Oakley entstanden ist.

Die Oakley Meta Vanguard ist eine Sportbrille, die viel näher an dem liegt, was viele erwartet hatten, bevor die HSTN-Brillen erschienen. Und auch wenn die Oakley Meta HSTN-Brille überzeugt, macht das Vanguard-Modell für den aktiven Einsatz den deutlich besseren Eindruck.

Ich konnte die neuen Oakleys bei einer Vorführung in London vor Meta Connect ausprobieren. Für ein richtiges Abenteuer hat die Zeit zwar nicht gereicht, aber der erste Eindruck war positiv und ich freue mich darauf, wenn auch das Fitness- und Aktiv-Team von T3 sie testen kann.

Optisch erinnert das Vanguard-Paar stark an Oakleys Sphaera, was viele Fans direkt wiedererkennen dürften. Dazu gibt’s austauschbare PRIZM-Gläser, die das komplette Sichtfeld abdecken.

Oakley Meta Vanguard Smart-Brille mit PRIZM-Glas

(Image credit: Rik Henderson / Future)

Wie schon bei den HSTN-Smart-Brillen stecken in jedem Bügel Lautsprecher und ein Mikrofon für Sprachsteuerung. Darüber kannst du den Meta-AI-Assistenten nutzen, um Informationen und Antworten über Audio zu erhalten.

Wo sich das Vanguard-Modell jedoch unterscheidet, ist, dass seine Kamera nicht in der oberen Ecke des Rahmens sitzt, sondern mittig im Nasensteg.

Oakley Meta Vanguard Smart-Brille mit PRIZM-Glas

(Image credit: Rik Henderson / Future)

Das 122-Grad-Weitwinkelobjektiv nimmt das Sichtfeld direkter auf und fängt alles ein, während du zum Beispiel einen Hügel hinunterrast. Die Kamera hat einen 12-Megapixel-Sensor und filmt mit bis zu 3K bei 30 fps oder mit 120 fps in 720p.

Das Ergebnis erinnert an eine Einsteiger:innen-GoPro, die man sich ins Gesicht schnallt, nur fast unsichtbar. Und genau das ist der Reiz: Du merkst kaum zusätzliches Gewicht und kannst trotzdem aufnehmen, während du Ski fährst oder reitest.

Oakley Meta Vanguard Smart-Brille mit PRIZM-Glas

(Image credit: Rik Henderson / Future)

Während meiner kurzen Zeit mit der Vanguard habe ich sogar gefragt, ob es ein Ersatzvisier speziell fürs Golfen geben könnte. Die Form wirkt vielleicht ein bisschen übertrieben, aber ich habe schon versucht, meine Schwünge mit den Ray-Ban Meta-Brillen aufzunehmen. Die seitlich sitzende Kamera liefert dabei allerdings einen ziemlich schrägen Winkel.

Weitere Dinge, die man über die Oakley Meta Vanguard-Brille beachten sollte, ist, dass sie einen Akku hat, der bis zu 9 Stunden durchhält. In der mitgelieferten Ladeschale stecken weitere 36 Stunden. Außerdem ist sie nach IP67 wasser- und staubdicht und damit für so ziemlich jede Aktivität geeignet.

Oakley Meta Vanguard Smart-Brille mit PRIZM-Glas

(Image credit: Rik Henderson / Future)

Wie schon erwähnt, möchte ich sie später noch ausführlicher testen. Im Moment wirkt sie aber wie genau die Oakley-Smartbrille, auf die viele gewartet haben.

Ab dem 21. Oktober kommt die Meta Vanguard in vier Farben: Schwarz mit PRIZM 24K (Gold), Schwarz mit PRIZM Road (Rot/Pink), Weiß mit PRIZM Black und Weiß mit PRIZM Sapphire.

Preislich liegt sie jeweils bei $499 / £499 / 549 €.

Rik Henderson
News Editor

Rik is T3’s news editor, which means he looks after the news team and the up-to-the-minute coverage of all the hottest gadgets and products you’ll definitely want to read about. And, with more than 35 years of experience in tech and entertainment journalism, including editing and writing for numerous websites, magazines, and newspapers, he’s always got an eye on the next big thing.

Rik also has extensive knowledge of AV, TV streaming and smart home kit, plus just about everything to do with games since the late 80s. Prior to T3, he spent 13 years at Pocket-lint heading up its news team, and was a TV producer and presenter on such shows as Channel 4's GamesMaster, plus Sky's Games World, Game Over, and Virtual World of Sport.

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