On launcht seine ersten Strength-Trainers – und sie haben meine Nike Metcons abgelöst

Die Cloudpulse Pro sind genau die Trainingsschuhe, auf die ich gewartet habe

On Cloudpulse Pro im Home Gym
(Bildnachweis: Matt Kollat)

Dank des Hypes um Functional-Fitness wie CrossFit oder HYROX sind Cross-Training-Schuhe seit Jahren total angesagt.

Marken wie Nike und Puma setzen auf Modelle, die sowohl fürs Laufen als auch fürs Heben taugen – perfekt für Athlet*innen, die beides verbinden wollen.

Auch ich bin irgendwann dem Cross-Training-Hype erlegen und habe lange auf die Nike-Metcons gesetzt. Die bieten Grip, ein bisschen Flexibilität und sind dazu noch bequem.

Allerdings war ich nie so richtig ein „Functional Athlete“. Ich laufe, und ich mache Krafttraining – aber beides gleichzeitig? Eher nicht.

Zum Laufen greife ich zu Laufschuhen, und bis vor Kurzem habe ich fürs Krafttraining Cross-Training-Schuhe getragen – einfach, weil mir die klassischen Strength-Training-Schuhe bisher immer zu hardcore waren.

Von CrossFit bis zum Kraftraum

Das hat sich in letzter Zeit geändert. Immer mehr Marken bringen Modelle auf den Markt, die sich nicht nur an Hardcore-Lifter richten, sondern auch stylisher aussehen und trotzdem richtig funktional sind.

Ein gutes Beispiel dafür sind die Adidas Dropset 3: Sie sehen schick aus, liefern aber gleichzeitig unglaublichen Support bei schweren Lifts – perfekt fürs Gym.

Mein einziger Kritikpunkt: In meiner normalen Größe sitzen die Dropset 3 ziemlich eng. Schade, sonst hätte ich sie definitiv öfter getragen.

On Cloudpulse Pro im Home Gym

(Image credit: Matt Kollat)

Die Cloudpulse Pro, Ons erste speziell fürs Krafttraining entwickelte Trainer, erinnern vom Gefühl her an Adidas-Modelle – sitzen aber besser und bieten eine noch stabilere Basis für schwere Lifts.

Ich habe die Schuhe mehrere Wochen getestet und muss sagen: Sie sind mir richtig ans Herz gewachsen. Wie man es von On kennt, vereinen die Cloudpulse Pro ein elegantes Design mit starker Performance für deine Lifts.

Sicherer Stand, schlankes Design

Die Schuhe haben einen moderaten 6 mm Fersenabsatz und sind im Vorfuß mit CloudTec-Dämpfung ausgestattet, die Stöße abfedert, ohne das Bodengefühl zu beeinträchtigen.

Hinten sorgt das Focusboard für seitliche Stabilität, während die Fersenpartie den Fuß fixiert – ideal für Deadlifts und Squats.

Mein Testpaar in Größe 44/45 wiegt 382 Gramm – ziemlich leicht für Schuhe, die eine so stabile Plattform fürs Heben bieten.

On Cloudpulse Pro im Home Gym

(Image credit: Matt Kollat)

Mein Lieblingsfeature ist die breite, stabile Fersenpartie. Wenn’s ernst wird, braucht man das Focusboard, um den Lift zu stabilisieren.

Cross-Training-Schuhe sind dafür oft zu weich – schließlich brauchen sie etwas Dämpfung fürs Lauftraining.

Die Cloudpulse Pro müssen sich nicht als Laufschuh tarnen, sie sind komplett aufs Heben konzentriert.

Diese kompromisslose Herangehensweise, kombiniert mit dem stylishen Design, hat mich schließlich dazu gebracht, die Nike Metcon 7, die ich jahrelang getragen habe, in den Ruhestand zu schicken.

On Cloudpulse Pro im Home Gym

(Image credit: Matt Kollat)

Bedeutet das nun, dass die On Cloudpulse Pro keine Schwächen haben? Nicht ganz: Die Schuhe fallen definitiv eng aus und eignen sich ausschließlich fürs Krafttraining – das wird sicher nicht jeden ansprechen.

Abgesehen davon sind sie nach meinen ersten Eindrücken perfekt für ihren Zweck. Längere Tests sind nötig, um Haltbarkeit und das Verhalten des Schaums zu beurteilen.

Für den Moment bin ich aber sehr zufrieden mit den Cloudpulse Pro – und mindestens genauso glücklich, dass ich die Metcon 7, die ich jahrelang getragen habe, endlich ersetzen kann.

Die Cloudpulse Pro sind jetzt bei On erhältlich, zu einer empfohlenen Preisempfehlung von 180 Euro.

Die Schuhe gibt es in drei Farben: Grenadine | Pink, die ich getestet habe, White | Black und Black | Rock.

Matt Kollat
Section Editor | Active

Matt Kollat is a journalist and content creator for T3.com and T3 Magazine, where he works as Active Editor. His areas of expertise include wearables, drones, action cameras, fitness equipment, nutrition and outdoor gear. He joined T3 in 2019.

His work has also appeared on TechRadar and Fit&Well, and he has collaborated with creators such as Garage Gym Reviews. Matt has served as a judge for multiple industry awards, including the ESSNAwards. When he isn’t running, cycling or testing new kit, he’s usually roaming the countryside with a camera or experimenting with new audio and video gear.

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