Achtung, Bentley und Ferrari – BYDs Luxusmarke Yangwang rollt bald nach Europa!

Der chinesische Auto-Riese bringt 2026 seine High-End-Modelle nach Europa

BYD Yangwang U8
(Bildnachweis: BYD)
Kurze Zusammenfassung

Der chinesische Autohersteller BYD bringt seine Luxusmarke Yangwang nach Europa – inklusive eines High-End-SUVs und eines exotischen Elektro-Supersportwagens, die es locker mit den ganz Großen der Branche aufnehmen wollen.

Und das ist erst der Anfang: BYD hat schon angekündigt, dass weitere Yangwang-Modelle folgen werden. Die sollen im Premium-Segment noch über der neuen Marke Denza angesiedelt sein – BYDs Antwort auf Audi und BMW.

Der chinesische Autohersteller BYD hat bestätigt, dass seine Luxusmarke Yangwang nach Europa kommt – mit einem High-End-Hybrid-SUV und einem elektrischen Supersportwagen, die für ordentlich Wirbel sorgen könnten.

Bislang verkauft BYD in Großbritannien und mehreren europäischen Ländern vor allem preisgünstige E-Autos wie den Atto 3, den Seal oder den Dolphin. Doch jetzt will der Hersteller auch im Luxussegment mitmischen – mit der Submarke Yangwang.

Die Bestätigung für Yangwangs Europa-Pläne kommt zu einem Zeitpunkt, an dem auch BYDs andere Marke Denza in den Startlöchern steht. Denza soll sich hier mit Marken wie Audi und BMW messen. Yangwang wird darüber angesiedelt sein und richtet sich an Luxusmarken wie Porsche und Bentley – und sogar an Supersportwagen-Größen wie Ferrari.

Gegenüber Autocar sagte BYD-Vizepräsidentin Stella Li: „Unser Plan ist, dass wir Yangwang nach Europa bringen werden“, und zwar nachdem Denza Anfang 2026 hier an den Start geht. Konkrete Details nannte sie zwar noch nicht, aber sowohl der U8 als auch der U9 dürften nach Europa kommen – weitere Modelle sollen folgen.

BYD Yangwang U9

(Image credit: BYD)

Du kennst vielleicht schon den rund 120.000 Pfund teuren Yangwang U8 – ein massiver Hybrid-SUV im Stil eines Land Rover Defender, mit Elektroantrieb und einem Benzin-Range-Extender. Mit über 1.000 PS und vier Elektromotoren bringt der Allrad-U8 ordentlich Power auf die Straße – und dreht auf Wunsch sogar 360-Grad-Tank-Turns aus dem Stand.

Die 49,1-kWh-Batterie sorgt laut chinesischem Prüfzyklus für eine rein elektrische Reichweite von 180 Kilometern. Unterstützt wird sie von einem 2,0-Liter-Vierzylinder mit Turbo, der als Generator dient und die Reichweite deutlich verlängert.

Der U8 kann im Notfall für kurze Zeit wie ein Boot eingesetzt werden – etwa beim Durchqueren von Hochwasser. Außerdem bietet er eine Fülle vernetzter Technologien und hochwertigen Komfort.

Am anderen Ende der Yangwang-Modellpalette steht der U9, ein vollelektrischer Supersportwagen mit über 370 km/h Top-Speed. Auch hier kommt ein Antrieb mit vier E-Motoren zum Einsatz – diesmal mit über 1.000 PS und einer 0–100-km/h-Zeit von unter 2,4 Sekunden. Auf dem Papier spielt der U9 in einer Liga mit dem rund 2 Millionen Pfund teuren Rimac Nevera – in China kostet er aktuell aber „nur“ umgerechnet 180.000 Pfund. Wenn BYD ihn nach Europa bringt, könnte er also ein echter Preis-Leistungs-Knaller werden.

Ich bin gespannt, wie sich das alles entwickelt. BYD hat längst bewiesen, dass sie im günstigen E-Auto-Segment in Europa mitmischen können. Jetzt bleibt abzuwarten, ob Denza den Premiumbereich aufmischt – und ob Yangwang wirklich die etablierte Luxus-Elite herausfordern kann.

Alistair is a freelance automotive and technology journalist. He has bylines on esteemed sites such as the BBC, Forbes, TechRadar, and of best of all, T3, where he covers topics ranging from classic cars and men's lifestyle, to smart home technology, phones, electric cars, autonomy, Swiss watches, and much more besides. He is an experienced journalist, writing news, features, interviews and product reviews. If that didn't make him busy enough, he is also the co-host of the AutoChat podcast.

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