Bilal Fahmi
KURZE ZUSAMMENFASSUNG
Mr Jones Watches hat eine kleine, aber grundlegende Änderung am Gehäuse seiner beliebtesten Uhren vorgenommen, darunter auch A Perfectly Useless Afternoon.
Das neue Gehäusedesign hat kleinere Bandanstöße, wodurch die Uhr kompakter wirkt und das ikonische Zifferblatt noch stärker zur Geltung kommt.
Ich liebe meine Perfectly Useless Afternoon von Mr Jones Watches, seit ich sie vor ein paar Jahren im Londoner Store der Marke gekauft habe. Ein kleines Detail am Gehäuse hat mich jedoch immer gestört.
Zugegeben, das betrifft nur diejenigen von uns mit kleineren Handgelenken – und selbst dann ist es weit davon entfernt, ein Dealbreaker zu sein. Aber es liegt an der Größe der Gehäuseanstöße. Sie ragten immer ein kleines Stück zu weit aus dem oberen und unteren Teil des Gehäuses heraus. Dadurch wirkte das 38-mm-Gehäuse größer, als es tatsächlich ist, weil das sogenannte „Lug-to-Lug“-Maß optisch verlängert wurde.
Jetzt gibt es endlich eine Lösung. Anfang September hat Mr Jones Watches ein neu gestaltetes Gehäuse mit kürzeren und etwas breiteren Bandanstößen vorgestellt. Die Gehäusegröße blieb gleich, ebenso die Bandanstiftstangen, sodass alle bisherigen Armbänder weiterhin passen. Durch die kürzeren Bandanstöße wirkt die Uhr insgesamt kompakter am Handgelenk.
Das neue Design wird nun bei den beliebtesten Modellen von Mr Jones Watches eingeführt, angefangen mit A Perfectly Useless Afternoon, Beam Me Up! und Ricochet. Neugierig auf das Update, wollte ich die neue Useless Afternoon selbst sehen und habe sie direkt mit meiner eigenen verglichen.
Aus dem Gedächtnis wirkt der Unterschied minimal. Doch nebeneinandergelegt fällt sofort auf, wie viel kompakter die neuen Bandanstöße wirken. Ich fand schon immer, dass die alten etwas zu lang waren, was durch das polierte Finish noch betont wurde.
Das neue Modell hat jetzt ein „Lug-to-Lug“-Maß, also die Länge von einer Bandanstiftstange zur anderen, von etwa 41 mm statt 44 mm beim Vorgänger. Drei Millimeter klingen nicht nach viel, sind aber eine Reduzierung um rund 20 Prozent – und im Uhrendesign macht das einen deutlichen Unterschied.
Der Tragekomfort hat sich nicht verändert, da die alten Bandanstiftstangen ohnehin meist über dem Handgelenk lagen. Mir gefällt aber, dass die kürzeren Bandanstöße mehr vom Armband über der Vorderseite des Handgelenks sichtbar machen. Außerdem ist nun weniger Haut zwischen den Bandanstößen und dem Gehäuse zu sehen.
Beim alten Modell wirkte das etwas skelettartig und dadurch leicht zerbrechlich – ein Look, der mir nie ganz gefallen hat. Beim neuen Design wirkt das Zifferblatt dagegen etwas größer. Und wenn die Zifferblätter so verspielt sind wie bei Mr Jones, macht selbst die kleinste Veränderung einen Unterschied.
Alistair is a freelance automotive and technology journalist. He has bylines on esteemed sites such as the BBC, Forbes, TechRadar, and of best of all, T3, where he covers topics ranging from classic cars and men's lifestyle, to smart home technology, phones, electric cars, autonomy, Swiss watches, and much more besides. He is an experienced journalist, writing news, features, interviews and product reviews. If that didn't make him busy enough, he is also the co-host of the AutoChat podcast.
