Kerstin Findeisen
Kurze Zusammenfassung
Instagram bringt endlich das lang ersehnte Reposts-Feature und für US-Nutzer*innen das Teilen von Standorten auf der Instagram-Map.
Die neuen Features sollten ab heute verfügbar sein, wenn du die App aktualisierst.
Instagram bringt zwei wichtige Updates, die viele Nutzer*innen sich schon seit Jahren wünschen – eines davon ist vorerst nur in den USA verfügbar.
In den USA können Nutzer*innen jetzt ihren Standort mit ausgewählten Freund*innen und Kontakten teilen, während weltweit endlich das lang ersehnte Reposts-Feature ausgerollt wird, das bereits 2022 angekündigt wurde.
Mit dem Reposts-Feature kannst du öffentliche Reels und Beiträge aus dem Feed erneut teilen. Diese erscheinen in einem eigenen Tab in deinem Profil, sodass du sie leicht findest. Alle Reposts werden dem Originalposter gutgeschrieben, und du kannst einen eigenen Kommentar in einer „Gedankenblase“ hinzufügen.
Das Teilen des Standorts auf Instagram ist freiwillig und ermöglicht es dir, deinen zuletzt aktiven Standort mit ausgewählten Personen zu teilen. Außerdem kannst du Inhalte von Freund*innen und Creator*innen auf einer Kartenansicht sehen – statt nur im Feed.
Das Update bringt außerdem einen neuen Tab im Reels-Bereich: Im Bereich „Friends“ siehst du öffentliche Inhalte, mit denen deine Freund*innen interagiert haben.
Instagrams neue Features: Vor- und Nachteile
Instagram bietet beim Standort-Teilen erfreulich viele Einstellungsmöglichkeiten: Du kannst entscheiden, ob du deinen Standort mit Freund*innen (also Followern, denen du ebenfalls folgst), engen Freund*innen, nur ausgewählten Kontakten oder niemandem teilen willst.
Außerdem kannst du bestimmte Orte vom Teilen ausschließen oder das Teilen mit bestimmten Personen unterbinden. Wenn du als Elternteil die App deines Teenagers überwachst, kannst du zudem festlegen, was geteilt werden darf und was nicht.
Das neue Reposts-Feature ist längst überfällig und sehr willkommen – bisher musste man den Umweg über die Story gehen, was ziemlich umständlich war. Wie das Ganze in der Praxis funktioniert, bleibt aber spannend. Laut Instagram könnten Reposts „für die Follower der repostenden Person empfohlen werden – auch wenn diese dir nicht folgen“. Das entscheidende Wort hier ist „könnten“.
Das deutet darauf hin, dass Reposts genauso vom berüchtigten Algorithmus abhängig sein werden wie eigene Beiträge. In den letzten Jahren hat sich Instagram immer stärker darauf konzentriert, Inhalte unabhängig vom eigenen Netzwerk anzuzeigen – also auch Beiträge von Accounts, denen man gar nicht folgt.
Für mich wirft das eine interessante Frage auf: Wer wird deine Reposts überhaupt sehen?
Viele Instagram-Nutzer*innen beklagen sich seit Langem über die Sichtbarkeit ihrer Inhalte – und es bleibt abzuwarten, wie Reposts da reinpassen. Ab heute ist das neue Feature jedenfalls in der App verfügbar.
Writer, musician and broadcaster Carrie Marshall has been covering technology since 1998 and is particularly interested in how tech can help us live our best lives. Her CV is a who’s who of magazines, newspapers, websites and radio programmes ranging from T3, Techradar and MacFormat to the BBC, Sunday Post and People’s Friend. Carrie has written more than a dozen books, ghost-wrote two more and co-wrote seven more books and a Radio 2 documentary series; her memoir, Carrie Kills A Man, was shortlisted for the British Book Awards. When she’s not scribbling, Carrie is the singer in Glaswegian rock band Unquiet Mind (unquietmindmusic).
