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Die besten TCL-Fernseher: Die vollständige 2024-Produktfamilie erklärt – und was sie unterscheidet

Die TCL TV-Produktfamilie 2024 im Überblick

TCL
(Bildnachweis: TCL)

Wenn du auf der Suche nach einem der günstigsten Fernseher auf dem Markt bist – insbesondere nach einem der besten TVs unter 1.000 oder sogar der besten unter 500 € – wird dir der Markenname TCL häufig begegnen. Und das aus gutem Grund!

TCL stellt Fernseher mit vielen tollen Funktionen her, aber zu einem Bruchteil des Preises vieler der besten TV-Hersteller wie Samsung, Sony oder LG. Ich hatte die Gelegenheit, die 2024er Produktfamilie des Unternehmens auf einer Messe aus nächster Nähe zu erleben und kann so aus erster Hand über die gesamte Modellpalette berichten.

TCL produziert keinen der besten OLED-Fernseher, da das Unternehmen als Panel-Hersteller vor allem auf LED-Technologie spezialisiert ist. Die Produktpalette besteht daher hauptsächlich aus 4K-QLED-Modellen, inklusive Mini-LEDs in der oberen Preisklasse.

Falls du bei all den Abkürzungen und Fachbegriffen den Überblick verlierst, helfe ich dir hier, die TCL-TV-Modelle von 2024 verständlich zu erklären und zeige dir, welches Modell am besten zu deinen Ansprüchen und deinem Budget passt.

TCL Mini-LED QLED-Fernseher

TCL C80K

(Image credit: Future / Mike Lowe)

TCL C85K

  • 65-, 75-, 85-, 98-Zoll-Modelle

An der Spitze der Produktpalette von TCL steht das Modell C85K, das in Größen von 65 bis 98 Zoll erhältlich ist.

Dabei handelt es sich um ein QD Mini-LED-Display, wobei „Quantum Dot“ für einen breiteren und helleren Farbraum steht, während „Mini-LED“ die besonders kleinen LED-Beleuchtungseinheiten hinter dem Panel beschreibt.

Die Mini-LEDs sind, wie der Name schon sagt, deutlich kleiner als herkömmliche LEDs, was eine höhere Dichte und damit hellere sowie präzisere Bilder ermöglicht. Die maximale Helligkeit des C85K gibt TCL mit 3.300 Nits an.

Dank der Mini-LED-Technologie verfügt der C85K über eine Vielzahl von Dimmzonen zur genaueren Steuerung der Hintergrundbeleuchtung. So hat das 65-Zoll-Modell 1.344 solcher Zonen, während größere Varianten (75 Zoll, 85 Zoll und 98 Zoll) sogar bis zu 2.304 Zonen bieten – mehr als doppelt so viele wie die kleineren Modelle der C-Serie und der Vorgänger.

Diese hohe Präzision zeigt sich beispielsweise bei dunklen Szenen mit hellem Sternenhimmel: Die Konturen sind klarer definiert, und störende weiße „Halo“-Effekte werden stark reduziert.

Beim Klang punktet der C85K mit Dolby Atmos, DTS-HD und DTS:X für dreidimensionalen, objektbasierten Sound. Das von Onkyo abgestimmte Soundsystem besteht aus zwei nach oben gerichteten Lautsprechern, die die hinteren Tieftöner und zwei frontale Kanäle ergänzen – eine 2.1.2-Anordnung.

Insgesamt bietet der C85K das hellste und präziseste Panel, das TCL in seiner 2024er-Serie im Programm hat.

TCL C84K

  • 55-, 65-, 75-, 85-Zoll-Modelle

Die C84K-Serie wurde erstmals 2023 vorgestellt und wird auch 2024 weiterhin angeboten. Sie liegt nur eine Stufe unter dem neueren Modell C85K.

Was verliert man, wenn man sich für dieses abgespeckte Modell entscheidet? Es gibt einige mögliche Nachteile, aber auch Vorteile: Zum einen ist es günstiger, zum anderen ist es auch in einer beliebten 55-Zoll-Größe erhältlich, die viele Haushalte anspricht.

Das C84K ist etwas weniger hell (2.000 Nits, was aber immer noch sehr stark ist) und das QD-Mini-LED-Panel ist aufgrund der geringeren Anzahl an Dimmzonen nicht ganz so präzise. So verfügt beispielsweise das 65-Zoll-Modell über 576 Zonen, was ein deutlicher Unterschied zu den 1.344 Zonen des höherwertigen C85K in derselben Größe ist.

Klanglich unterstützt das Modell Dolby Atmos und DTS-HD, jedoch fehlt das DTS:X, das beim C85K vorhanden ist. Wie beim C85K kommt auch hier ein von Onkyo abgestimmtes 2.1-Soundsystem zum Einsatz, allerdings ohne integrierte Upfiring-Lautsprecher.

TCL C80K

  • 50-, 55-, 65-, 75-, 85-, 98-Zoll-Modelle

Am unteren Ende der QD-Mini-LED-Reihe für 2024 gibt es mit dem C80K ein neues Modell, das in vielen weiteren Panelgrößen erhältlich ist und besonders für Nutzer:innen interessant sein dürfte, die ein etwas kleineres Gerät mit dennoch hoher Qualität suchen.

Ich hatte jedoch die Gelegenheit, das C80K direkt neben dem C85K zu vergleichen, und der sichtbare Unterschied in Helligkeit, Genauigkeit der Hintergrundbeleuchtung sowie der Klarheit des HDR-Bildes ist deutlich spürbar.

Deshalb befindet sich das C80K genau dort, wo es hingehört: Es ist günstiger, aber auch weniger hell (1.300 Nits) und verfügt über weniger Dimmzonen als die darüberliegenden Modelle (beispielsweise 512 Zonen beim 65-Zoll-Modell).

TCL QLED-Fernseher

TCL C74K

(Image credit: Future / Mike Lowe)

TCL C74K

  • 55-, 65-, 75-Zoll-Modelle

Der QLED-Fernseher von TCL bietet nicht die Präzision einer Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung. Zwar kommt hier eine vollständige lokale Dimmung (FALD – Full Array Local Dimming) zum Einsatz, doch die Steuerung ist weniger exakt, da sie nicht zonenbasiert erfolgt, was an der Beleuchtung über die Bildschirmränder liegt.

QLED ist jedoch ein Quantum-Dot-LED-Fernseher, sodass Nutzer:innen weiterhin von der helleren und breiteren Farbpalette der „QD“-Technologie profitieren. Allerdings kann das Display diese Farben nicht so präzise oder hell darstellen wie Modelle der höheren Preisklasse. Mit HDR bei 1.000 Nits bleibt es dennoch sehr hell für ein erschwingliches Gerät.

Dieses Modell verzichtet außerdem auf die bei höherwertigen Geräten vorhandene Antireflexionsbeschichtung. Helles Sonnenlicht lässt sich daher schwerer kompensieren.

TCL LED-Fernseher

TCL C65K

(Image credit: Future / Mike Lowe)

TCL C65K

  • 43-, 50-, 55-, 65-, 75-, 85-, 98-Zoll-Modelle

Ein weiterer Neuzugang für 2024 ist der C65K, ein Direct-LED-Modell ohne Quantum-Dot-Farbtechnologie.

Als günstigstes Modell der C-Serie liegt der Hauptanreiz klar im Preis, zumal es in zahlreichen Größen erhältlich ist.

Im Gegensatz zu den höher positionierten C-Serie-Modellen, die im Gaming-Modus mit einer Bildwiederholrate von 144 Hz überzeugen, bietet der C65K lediglich 60 Hz und ist damit für Gamer:innen weniger attraktiv.

TCL P75K

  • 43-, 50-, 55-, 65-, 75-Zoll-Modelle

Das Einstiegsmodell der 4K-2024-Serie von TCL ist der P75K. Es ähnelt in vielerlei Hinsicht dem C65K, bietet jedoch eine geringere Farbdichte und Helligkeit. Dafür ist es das günstigste Modell der Reihe, und genau darin liegt sein größter Reiz.

TCL X-Serie

TCL X95K

(Image credit: Future / Mike Lowe)

TCL X95K

  • Nur 115 Zoll

Das einzige Modell von TCL mit dem Präfix X ist ein echtes Vorzeigebeispiel dafür, was das Unternehmen wirklich leisten kann. Der X95K ist ausschließlich als 115-Zoll-Version erhältlich und zeigt eindrucksvoll, wie TCL in der Lage ist, riesige Mini-LED-Panels zu einem Bruchteil des Preises der Konkurrenz herzustellen.

Es ist außerdem das hellste Modell des Herstellers, mit einer maximalen Helligkeit von 5.000 Nits. In diesem Überblicksartikel wird es nur am Rande erwähnt, da die meisten Menschen weder den Platz noch das Budget für eines dieser Monstergeräte haben – auch wenn es deutlich günstiger ist als vergleichbare Modelle anderer Marken.

TCL P74K

  • Nur 98 Zoll

Ein weiteres Mega-Modell, das nur in 98 Zoll erhältlich ist, aber deutlich weiter unten in der Reihe liegt, ist das P74K. Die P-Serie von TCL richtet sich eher an Einsteiger:innen, weshalb man hier ein Direct-LED-Panel erhält. Das bedeutet weniger Präzision bei der Hintergrundbeleuchtung, da sie nicht zonenbasiert ist. Obwohl das Bild groß ist, bietet es weder die beste Qualität noch eine besonders hohe Helligkeit.

Mike Lowe
Tech Editor

Mike is T3's Tech Editor. He's been writing about consumer technology for 15 years and his beat covers phones – of which he's seen hundreds of handsets over the years – laptops, gaming, TV & audio, and more. There's little consumer tech he's not had a hand at trying, and with extensive commissioning and editing experience, he knows the industry inside out. As the former Reviews Editor at Pocket-lint for 10 years where he furthered his knowledge and expertise, whilst writing about literally thousands of products, he's also provided work for publications such as Wired, The Guardian, Metro, and more.

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