Apples neue Ultra 3 und SE 3 zeigen, worauf das Unternehmen 2025 wirklich setzt
Die eine ist die bisher größte und kühnste Apple Watch, die andere die günstigste – zusammen sagen sie mehr als die eher unscheinbare Series 11
Bilal Fahmi
Wenn es ein Highlight während Apples September-Event gab, dann war es die Apple Watch Ultra 3.
Apple hat seine Premium-Smartwatch mit dem größten Display ausgestattet, das es je bei einer Apple Watch gab. Das neue LTPO3-OLED-Panel bietet dünnere Ränder und gute Sicht auch aus schrägen Winkeln.
Der Bildschirm aktualisiert sich jetzt jede Sekunde, sodass der Sekundenzeiger endlich in Echtzeit über Zifferblätter und Timer läuft.
Die Akkulaufzeit ist ein weiteres Highlight: Mit nur einer Ladung hält die Uhr bis zu 42 Stunden, im Energiesparmodus bis zu 72 Stunden. Bei kontinuierlich GPS-getrackten Workouts sind es etwa 20 Stunden.
Nicht ganz auf Garmin-Niveau, was Ausdauer betrifft, aber immer noch beeindruckend!
Neu in der Ultra-Linie ist 5G-Konnektivität, die schnellere Daten und gleichzeitig einen effizienteren Energieverbrauch bietet.
Vielleicht am auffälligsten ist, dass die Ultra 3 die erste Apple Watch mit eingebauter Satellitenkommunikation ist. Sie ermöglicht Zwei-Wege-Nachrichten und Notruf-SOS und kommt mit zwei Jahren kostenlosem Service für Satellitennachrichten und „Find My“.
(Ein bisschen schade für Apple, dass die Pixel Watch 4 und die Garmin Fenix 8 Pro mit diesem Feature schneller waren als die Ultra.)
Auch die Gesundheitsfunktionen kommen nicht zu kurz: Neu sind Bluthochdruck-Benachrichtigungen zusätzlich zu den bestehenden Herz-, Sicherheits- und Workout-Tools.
All das läuft auf watchOS 26, das Apple-Intelligence-Features wie Workout Buddy und das überarbeitete Liquid-Glass-UI mitbringt.
Die Apple Watch Ultra 3 beginnt bei $799 / £749 / AU$1,399.
Die Apple Watch SE 3 ist nicht mehr nur die Einstiegsoption
Am anderen Ende der Produktpalette hat Apple die Apple Watch SE 3 vorgestellt, die ganz unauffällig ein paar der wichtigsten Updates der letzten Jahre bekommen hat.
Angetrieben vom S10-Chip kommt sie jetzt mit Always-On-Display, schnellerem Laden (bis zu doppelt so schnell wie zuvor) und Unterstützung für Handgelenksbewegungen sowie Doppeltipp-Gesten, die bislang nur bei den Flaggschiffen zu finden waren.
Gesundheits- und Fitness-Tracking macht einen großen Sprung nach vorne. Die SE 3 bringt jetzt einen Schlafscore, Schlafapnoe-Erkennung, rückblickende Ovulationsschätzungen und Handgelenk-Temperaturmessung – alles Features, die früher nur den teuersten Apple-Modellen vorbehalten waren.
Sie behält die wichtigsten Sicherheitsfunktionen – Sturzerkennung, Unfallerkennung, Notruf-SOS und Check-In – und liefert trotzdem weiter die bekannte 18-Stunden-Akkulaufzeit.
Apple hat auch die Spekulationen um ein günstiges Plastikmodell beendet: Die SE 3 behält ihr Aluminiumgehäuse, aufgerüstet mit mehr recycelten Materialien.
Die Preise starten bei 219 £ und machen die SE 3 damit zum günstigsten Einstieg ins Apple-Watch-Ökosystem.
Was ist mit der Serie 11?
Die Series 11 gibt es technisch gesehen auch – Apple kündigte sie zusammen mit der Ultra 3 und SE 3 an – doch die Updates fallen im Vergleich zu ihren Geschwistern eher klein aus.
Ja, sie bekommt stärkere Glaslinsen, 5G und einen Schlafscore, aber während des Events wurde sie kaum erwähnt.
Die Akkulaufzeit steigt auf 24 Stunden, eine willkommene Änderung nach 10 Jahren 18-Stunden-Akkulaufzeit bei den Hauptmodellen der Apple Watch.
Eines der wichtigsten Gesundheits-Updates ist der Bluthochdruck-Alarm, der wie erwähnt die Arterien unter der Haut überwacht, um Bluthochdruck zu erkennen.
Die Apple Watch Series 11 erhält auch den Schlafscore, wie es die Gerüchte bereits vorhergesagt hatten.
Apples Strategie in diesem Jahr ist klar: Die Ultra 3 als Flaggschiff für Innovationen und die SE 3 als Preis-Leistungs-Option.
Alle neuen Apple Watches kannst du jetzt vorbestellen. Ab Freitag, dem 19. September 2025, sind sie zum Versand bereit und in den Stores erhältlich. Mehr Infos gibt’s direkt bei Apple.

Matt Kollat is a journalist and content creator for T3.com and T3 Magazine, where he works as Active Editor. His areas of expertise include wearables, drones, action cameras, fitness equipment, nutrition and outdoor gear. He joined T3 in 2019.
His work has also appeared on TechRadar and Fit&Well, and he has collaborated with creators such as Garage Gym Reviews. Matt has served as a judge for multiple industry awards, including the ESSNAwards. When he isn’t running, cycling or testing new kit, he’s usually roaming the countryside with a camera or experimenting with new audio and video gear.