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Sony Bravia 8 II im Test: Sonys Flaggschiff-OLED ist ein Fest für die Augen

Sonys OLED der Spitzenklasse, das oberhalb des A95L angesiedelt ist, ist ein visueller Leckerbissen

T3 Platinum Award
Sony Bravia 8 II
(Bildnachweis: Future)
T3 Fazit

Der Sony Bravia 8 II ist ein beeindruckender Premium-OLED und liefert schon direkt aus der Box eine hervorragende Bildqualität. Mit der neuesten OLED-Technik an Bord bringt er genug Helligkeit für eindrucksvolle HDR-Highlights, doch Sony setzt vor allem auf ein genaues und ausgewogenes Seherlebnis. Zusammen mit dem überdurchschnittlich guten Sound landet der Bravia 8 II einen starken Auftritt in Sachen Performance. Damit macht er den vergleichbaren Modellen von LG und Samsung ordentlich Konkurrenz – wenn auch zu einem leicht höheren Preis.

Pro
  • +

    Beeindruckende HDR-Performance und helle Bildqualität

  • +

    Flotte Google-TV-Oberfläche

  • +

    Hervorragende Soundqualität

Kontra
  • -

    Füße sind wenig möbel­freundlich platziert

  • -

    Nur zwei HDMI-2.1-Ports

  • -

    Oberfläche wirkt etwas nüchtern

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Anders als einige TV-Marken aktualisiert Sony nicht jedes Modell jedes Jahr, sondern lässt bestimmte TVs bewusst über mehrere Jahre hinweg laufen. Ein Beispiel: Das frühere Flaggschiff-OLED des Unternehmens, der Sony A95L, wurde 2023 angekündigt und erst ersetzt, als 2025 das Bravia 8 II auf den Markt kam.

Was das Bravia 8 II nicht tut, ist das Bravia 8 von 2024 zu ersetzen, denn dieses Modell nutzt eine andere Display-Technologie. Verwirrender ist, dass all diese TVs weiterhin erhältlich sind, der A95L allerdings nur noch in 77 Zoll. Du musst also genau darauf achten, wofür du dein Geld ausgibst.

Als OLED-Fernseher nutzt Sony dasselbe Panel wie das ausgezeichnete Samsung S95F. Das sorgt für höhere Helligkeit und beeindruckende Farben, kombiniert mit Sonys Acoustic-Surface-Audio+-Technologie. Damit tritt das Modell klar gegen die besten OLED-TVs am Markt an. Ich habe Wochen mit dem Bravia 8 II verbracht, um herauszufinden, was er wirklich kann.

Wie viel kostet der Sony Bravia 8 II?

Der Sony Bravia 8 II ist in 55 und 65 Zoll erhältlich. Das kleinere Modell (hier im Test) kostet 2.600 Euro, das größere 3.300 Euro.

Zum Zeitpunkt des Schreibens sind beide Modelle reduziert, was den Zustand der TV-Branche gut widerspiegelt. Dieses Modell ist erst seit ein paar Monaten auf dem Markt und schon im Angebot.

Dadurch liegt der Preis des Bravia 8 II aktuell auf dem Niveau des Samsung S95F. Das ist kein Zufall, denn die beiden TVs sind direkte Rivalen.

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Sony Bravia 3 Preisgestaltung nach Größe (Launch UVP)
Header Cell - Column 0

UK £ GBP

US $ USD

AU $ AUD

EU € EUR

55-Zoll

£2.199

$2.999

$4.195

2.600 €

65-Zoll

£2.699

$3.499

$5.295

3.300 €

Sony Bravia 8 II im Test: Was ist neu?

  • Neuestes QD-OLED-Panel
  • Erhöhte Spitzenhelligkeit
  • Geringerer Preis im Vergleich zum A95L

Sony Bravia 8 II Test

(Image credit: Future)

2024 kündigte Sony eine vereinfachte Namensstrategie an und stellte Bravia wieder stärker als Marke in den Mittelpunkt. In gestaffelten Klassen reicht das Line-up vom Bravia 9 an der Spitze bis zum Bravia 3, mit einer Mischung verschiedener TV-Technologien.

Dass Sonys Bravia 9 auf Mini-LED setzt, sagt vielleicht etwas darüber aus, welche Technologie Sony für überlegen hält. Bis jedoch RGB Mini-LED wirklich etabliert ist, wird wohl die OLED-Technik des Bravia 8 II die Käufer:innen eher zum Öffnen der Brieftasche bewegen.

Das Bravia 8 II setzt auf die neueste Generation des QD-OLED-Panels, das heller ist als das A95L. Dazu kommt KI-Szenenerkennung, die die Bildleistung verbessern soll. Das sind die wichtigsten Änderungen zur vorherigen Generation, während vieles andere gleich geblieben ist.

Das Bravia 8 II wurde allerdings zu einem niedrigeren Preis als der A95L eingeführt – vielleicht eine kleine Preiskorrektur?

Im Vergleich zum Bravia 8 kommt jedoch eine völlig andere Display-Technik zum Einsatz. Das Bravia 8 nutzt W-OLED und setzt zudem auf ein anderes Sound-Design sowie ein abweichendes Gehäuse.

Ein Design, das beide Seiten hat

  • Hohe und niedrige Standpositionen
  • Dickeres Design als bei einigen Modellen
  • Unpraktische Standfußbreite

Wenn du dir LGs Ansatz bei OLED-TVs ansiehst, ist es sehr stark ein Bild-auf-Glas-Erlebnis. Der Großteil des Displays ist beeindruckend dünn, während unten eine Box sitzt, in die alles eingesteckt wird.

Sony geht bei seinen High-End-TVs etwas anders vor und legt viel Wert auf das Design der Rückseite, als würden Leute sie tatsächlich sehen.

Wenn du in einem offenen Loft wohnst, mag das zutreffen. Für alle, die den TV an die Wand stellen, ist die gleichmäßig flache Rückseite mit den ordentlichen Kabelabdeckungen dagegen eher verschenkt.

Sony Bravia 8 II

(Image credit: Future / Chris Hall)

Dazu gehören Abdeckungen für die vier HDMI-Anschlüsse. Allerdings bieten nur zwei davon die volle HDMI 2.1-Bandbreite mit Unterstützung für 120 Hz.

Für Gamer:innen wichtig: eARC sitzt ebenfalls an einem dieser Anschlüsse. Wenn du eine der besten Soundbars, die Xbox Series X und die PS5 anschließen willst, musst du eventuell etwas jonglieren.

Es gibt keine Unterstützung für höhere Bildwiederholraten für PC-Gamer:innen. Das ist etwas seltsam, denn andere Premium-Modelle bieten 144 Hz oder sogar 165 Hz.

Sony Bravia 8 II Rückseite

(Image credit: Future / Chris Hall)

Wo das Design des Bravia 8 II allerdings schwächelt, sind die Füße. Sie werden ganz außen am Bildschirm befestigt, sodass ihre Breite der gesamten Breite des Fernsehers entspricht. Beim 55-Zoll-Modell sind das 1224 mm, beim 65-Zoll-Modell 1443 mm. Deine Möbel müssen also noch etwas breiter sein, weil die Füße nach außen ragen.

Die Füße bieten zwei Höhen. So kann der TV fast bündig auf der Oberfläche stehen oder etwas erhöht, damit eine Soundbar dazwischen und unterhalb des Bildschirms Platz findet. Zugegeben, das ist eine clevere Lösung, die manche Modelle mit Zentralfuß nicht ermöglichen.

Natürlich kannst du den TV auch an der Wand montieren. Allerdings bekommst du nicht denselben Effekt wie beim LG OLED G5 mit seiner bündigen Wandmontage. Auch das Samsung S95F wirkt dank der One Connect Box deutlich schlanker, weil alle Kabel in eine separate Einheit ausgelagert sind.

Wie gut ist die Bildqualität des Bravia 8 II?

  • 4K HDR QD-OLED
  • Keine HDR10+-Unterstützung
  • Kalibrierte Bildmodi

Ausgehend vom Panel ist Sony zur neuesten Generation von QD-OLED gewechselt, derselben wie im Samsung S95F. Dieses Panel unterscheidet sich von denen, die LG verwendet, beispielsweise im LG OLED G5, dem Panasonic Z95B oder dem Philips OLED+910. Statt einer weißen Hintergrundbeleuchtung setzt es auf eine blaue.

QD steht für Quantum Dot. Die Idee dahinter ist, mehr Helligkeit und ein größeres Farbvolumen zu erreichen. Gleichzeitig bleibt die typische Lichtkontrolle von OLED erhalten. Jedes Pixel kann einzeln abgeschaltet werden, was für absolutes Schwarz sorgt und das Blooming vermeidet, das bei Mini-LED-Konkurrenten durch ihre Dimmzonen entsteht.

Mission erfüllt. Sony sagt, dass das Bravia 8 II rund 25 Prozent mehr Helligkeit als der Sony A95L bietet und fast 2000 Nits Spitzenhelligkeit erreicht. Das liegt etwas unter der Spitzenhelligkeit des Samsung S95F, obwohl beide dasselbe Panel nutzen. Grund dafür ist, wie das Licht jeweils eingesetzt wird.

Sony Bravia 8 II Test

(Image credit: Future)

Sonys Botschaft mit seinen Bravia-TVs ist klar: „vom Studio ins Wohnzimmer“. Es ist das einzige Unternehmen, das einen gesamten Produktionsweg abdecken kann. Das führt zu etwas, das viele Cineast:innen suchen: Genauigkeit. Direkt aus der Box will der Sony Bravia 8 II ein Bild liefern, das dem entspricht, was der:die Regisseur:in beabsichtigt hat.

Das wird durch verschiedene kalibrierte Modi erreicht. Netflix und Prime Video bieten beide kalibrierte Modi, die du nutzen kannst, ebenso Sonys eigener Bravia-Core-Service. Dazu kommt die Dolby-Vision-Unterstützung in heller und dunkler Variante. Einen Filmmaker Mode gibt es nicht, dafür aber einen Professional-Modus, der diese filmische Genauigkeit liefern soll.

Was der:die Regisseur:in beabsichtigt und was du sehen möchtest, kann unterschiedlich sein. Deshalb gibt es viele Möglichkeiten zur Bildanpassung. Ich bin kein großer Fan des Prime-Video-Calibrated-Modus, weil er die Bewegungssteuerung deaktiviert. Langsame Kameraschwenks mit hohem Kontrast, etwa eine Person in einem dunklen Raum vor einem hellen Fenster, können dadurch ziemlich ruckelig wirken. Primes neue Serie The Girlfriend profitiert in den ersten Szenen klar vom glatteren Bild außerhalb der Prime-Kalibrierung.

Die andere häufige Kritik an hoher Genauigkeit ist, dass das Bild oft deutlich dunkler wirkt, als man es eigentlich schauen möchte. Das bewahrt zwar das subtile Gleichgewicht zwischen Hell und Dunkel, aber ich würde es dir völlig verzeihen, wenn du einfach in den Cinema- oder Standard-Modus wechselst, um das Bild etwas aufzuhellen.

Vivid ist auch vorhanden, aber ich finde, dass dieser Modus alles zu sehr übersteigert. Für mich wird das Bild damit schwer anschaubar. Am Ende hängt vieles vom Inhalt und der Quelle ab. Die extrem bunten Anfangsszenen von Lego Batman sind im Standard-Modus überstrahlt, aber der Professional-Modus bringt das Gleichgewicht zurück und zeigt Details, die sonst verloren gehen würden.

Sony Bravia 8 II Bildsteuerungen

(Image credit: Future / Chris Hall)

Abgesehen von all diesen Modi holt Dolby-Vision-Inhalt meiner Meinung nach am meisten aus diesem TV heraus. Wednesday auf Netflix ist wunderbar dunkel, aber die Dolby-Vision-Verarbeitung liefert mehr Kontrast und mehr Tiefe. Der Netflix-Modus wirkt dagegen eher flach und leblos. Am Ende ist es Geschmackssache.

Der Sony Bravia 8 II hat eine Anti-Reflexions-Oberfläche, die Reflexionen reduzieren soll. Ich finde nicht, dass sie mit Samsungs matter Oberfläche mithalten kann. Trotzdem kann ich gut verstehen, warum man ein glänzendes Finish der eher ungewöhnlichen matten Variante vorzieht.

Das macht das Bravia 8 II besser geeignet für einen Raum, in dem du das externe Licht kontrollieren kannst. Bei hellen Inhalten sieht er aber auch am Tag großartig aus. Schau nur nicht The Batman bei grellem Sonnenlicht, sonst erkennst du kaum, was passiert.

Sony ist bekannt für starkes Upscaling. Die DVD von Casino Royale wurde dadurch zu einem richtig sehenswerten Erlebnis, von den schnellen Actionszenen bis zum natürlichen Filmkorn im ganzen Film.

Insgesamt liefert der Sony Bravia 8 II atemberaubende Bilder und bietet genug Kontrolle, um genau das Seherlebnis zu bekommen, das du willst. Alles wirkt mühelos, und Sonys Menüs machen Anpassungen angenehm einfach.

Wie gut klingt der Bravia 8 II?

  • Acoustic Surface Audio+
  • 4-Kanal, 50 W
  • Dolby Atmos, DTS:X

Der Sony Bravia 8 II sieht vielleicht aus wie ein normaler Fernseher, hat aber Sonys Acoustic-Surface-Audio+-Technologie an Bord. Dahinter sitzen Aktuator:innen direkt am Bildschirm, die den Sound erzeugen, statt nach unten gerichteter Lautsprecher wie bei vielen anderen TVs. Deshalb ist der Fernseher etwas dicker als manche OLED-Modelle. Ein Kompromiss, der sich auszahlt.

Die Klangleistung des Sony ist wirklich gut, aber das gilt vor allem im Vergleich zu einem typischen Fernseher. Ich habe den Bravia direkt neben dem Panasonic Z95B mit integrierter Soundbar getestet. Der Panasonic legt bei der Lautstärke spürbar eine Schippe drauf.

Kurz gesagt: Das Lautsprechersystem des Bravia 8 II passt für viele normale TV-Situationen, denn die 50 W Leistung reichen im Alltag gut aus. Bei größeren Szenen, in denen du mehr Wucht willst, fehlt aber etwas Kraft. Dunes Soundtrack hat zum Beispiel nicht die gewünschte Schwere. Für Musik fand ich den Sound allerdings gut hörbar.

Es gibt Unterstützung für Dolby Atmos und DTS:X. Die Bühnenabbildung ist beim Bravia 8 II etwas besser als bei vielen anderen TVs, aber an die Immersion eines größeren Surround-Setups kommt das trotzdem nicht heran. Für ein echtes Kinoerlebnis lohnt sich eine der besten Soundbars.

Wie sind die Benutzeroberfläche und Menüs?

  • Google TV Betriebssystem
  • Google Assistant Sprachsteuerung
  • YouView (nur im Vereinigten Königreich)

Sony Bravia 8 II Menüs

(Image credit: Future / Chris Hall)

Sony gehört zu den großen Unterstützern von Google TV. Das ist ein klarer Vorteil für alle, die im Google-Ökosystem unterwegs sind. Wenn du Passwörter in Google gespeichert hast, meldest du dich bei Streaming-Diensten deutlich schneller an.

Google TV läuft generell ziemlich flüssig und schnell. Es bietet erweiterte Smart-TV-Funktionen, etwa die Verbindung zu Google-Home-Geräten für die Smart-Home-Steuerung, und unterstützt Google Cast. Apple AirPlay ist ebenfalls dabei, sodass iPhone-Nutzer:innen nicht außen vor bleiben.

Das umfasst auch die Google-Assistant-Unterstützung, über die Fernbedienung und freihändig direkt am TV. So findest du schnell Inhalte, stellst allgemeine Fragen und steuerst den Fernseher, zum Beispiel beim Kanalwechsel oder beim Anpassen der Lautstärke.

Sony Bravia 8 II Fernbedienungen

(Image credit: Future / Chris Hall)

Es gibt viele Apps, und in Großbritannien nutzt der TV YouView als Broadcast-TV-Oberfläche mit integriertem Zugriff auf die britischen Catch-up-Dienste. Das ist nicht ganz so bequem wie Freely, das du bei einigen rivalisierenden Modellen findest. Freely liefert die terrestrischen Sender über dein Heimnetz, sodass du immerhin keine Antenne anschließen musst.

Google TV ist ansonsten leicht zu bedienen, auch wenn dir Empfehlungen für Inhalte angezeigt werden, die du vielleicht gar nicht nutzt. Es gibt sinnvolle Vorschläge und gut sichtbare „Weiter ansehen“-Optionen der besten Streaming-Dienste sowie Inhalte aus Googles eigenem Store.

Spannend ist auch, dass Sonys Bildsteuerungen hier deutlich weiter gehen als beim Bravia 3. Die Menüs sind detaillierter und geben dir mehr Kontrolle. Und keine Sorge: Für Bild und Sound greift Sony nicht auf Googles Standard-Menüs zurück, sondern liefert seine eigenen, deutlich besseren Einstellungen.

Wenn ich eine Kritik an der Benutzeroberfläche hätte, dann die, dass Google TV einfach ein bisschen fade wirkt. Das schmälert die großartigen Inhalte an anderer Stelle. Wenn ich Sony wäre, würde ich Google dazu drängen, HDR-Helligkeit auch auf dem Homescreen zu nutzen, damit alles etwas lebendiger aussieht.

Fazit

Sony Bravia 8 II

(Image credit: Future)

Der Sony Bravia 8 II ist ein ausgezeichneter OLED-TV und liefert aus einer Vielzahl von Quellen eine hervorragende Bildqualität.

Auch wenn er eines der neuesten Panels nutzt, setzt Sony nicht allein auf maximale Helligkeit, sondern legt den Fokus auf Genauigkeit. Alles ist auf Balance ausgelegt, sodass du den TV aus der Box nimmst und sofort ein überzeugendes Bild bekommst.

Es gibt genügend Einstellmöglichkeiten, um das Bild an deine Vorlieben anzupassen, und ein paar kluge Entscheidungen sorgen für ein noch besseres Seherlebnis.

Das Ganze wird von einer flüssigen Benutzeroberfläche getragen, die durch Sonys zusätzliche Steuerungen sinnvoll ergänzt wird und von der Integration in Googles Systeme profitiert.

Die Klangleistung ist für einen TV dieser Art überdurchschnittlich, aber die Standfußposition bleibt ein Ärgernis für alle, die ihn auf einem Möbelstück platzieren möchten.

Samsung mag bei Helligkeit und Reflexionsreduzierung die Nase vorn haben, aber das Bravia 8 II bleibt trotzdem ein rundum überzeugendes Gerät.

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Der Samsung S95F ist der natürliche Rivale des Sony Bravia 8 II. Er nutzt dieselbe Panel-Technologie, erreicht aber mehr Helligkeit und reduziert Reflexionen besser. Damit ist er die stärkere Wahl für hellere Räume. Die Samsung-Oberfläche wirkt dafür etwas pingeliger.

Auf der anderen Seite steht das LG OLED G5, das W-OLED nutzt und mit Primary RGB Tandem OLED die Helligkeit steigert. Die Ergebnisse wirken beeindruckend cineastisch. Und bei dem schlanken Design wäre es absolut nachvollziehbar, wenn du dieses Modell als Alternative wählst – besonders für die Wandmontage.

Beide TVs bieten eine vollständigere HDMI-2.1-Ausstattung und sind damit besser geeignet für alle, die viele Geräte mit höheren Bildwiederholraten anschließen wollen. Das ist ein Schwachpunkt des Sony – und ehrlich gesagt eine Überraschung.

Chris Hall

Chris has been writing about consumer tech for over 15 years. Formerly the Editor-in-Chief of Pocket-lint, he's covered just about every product launched, witnessed the birth of Android, the evolution of 5G, and the drive towards electric cars. You name it and Chris has written about it, driven it or reviewed it. Now working as a freelance technology expert, Chris' experience sees him covering all aspects of smartphones, smart homes and anything else connected. Chris has been published in titles as diverse as Computer Active and Autocar, and regularly appears on BBC News, BBC Radio, Sky, Monocle and Times Radio. He was once even on The Apprentice... but we don't talk about that. 

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