Philips OLED 959 im Test: Das ultimative Heimkinoerlebnis?

Das Spitzenmodell der OLED-TV-Reihe von Philips ist ein Nischenprodukt mit einem unglaublichen Bowers & Wilkins-Soundsystem und dem brandneuen Ambilight

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Philips OLED 959 im Test
(Bildnachweis: Future / Mike Lowe)
T3 Fazit

Der Philips OLED 959 ist der Top-Fernseher des Unternehmens und in vielerlei Hinsicht ein echter Hingucker – von seinem freistehenden Design bis zur herausragenden Bild- und Tonqualität. Die praktischen Aspekte eines freistehenden Sets wie dieses passen jedoch nicht zu jedem:r. Das neue Ambilight ist nur auf drei Seiten vorhanden, was ein wenig wie eine verpasste Gelegenheit wirkt. Letztendlich bleibt der OLED 959 ein Nischenprodukt: Für diejenigen, zu denen er passt, ist er ein Traum, für alle anderen ist der OLED 909 die sinnvollere Wahl.

Pro
  • +

    Helle, kräftige und scharfe Bildqualität – ein Traum fürs Heimkino

  • +

    Das integrierte Bowers-&-Wilkins-Soundsystem überzeugt auf ganzer Linie

  • +

    Ein echter Hingucker, der in vielen Räumen fantastisch wirkt

Kontra
  • -

    Ambilight Plus ist zwar lebendiger, aber hier nur 3-seitig statt rundum

  • -

    Gelegentliche Artefakte bei der Bewegungsverarbeitung

  • -

    Die Google-TV-Integration könnte besser sein

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Philips hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich: Mit den OLED 809- und OLED 909-Modellen bietet der Hersteller preislich interessante Alternativen zu den besten OLED-Fernsehern des Jahres von LG, Samsung und Panasonic. Beide Modelle überzeugen auf ganzer Linie und verdienen sich 5 Sterne.

Doch Philips legt noch einmal nach: 2024 erhielt das erstklassige, freistehende Top-Modell ein großes Update. Der Philips OLED 959, den wir hier testen, war einige Wochen in meinem Besitz, um herauszufinden, ob dieses beeindruckende Nischengerät das Beste aus allen Welten bietet.

Der OLED 959 ist das erste Philips-Gerät mit Ambilight Plus – der nächsten Generation des Echtzeit-Beleuchtungssystems, das Bilder so wirken lässt, als würden sie über den Bildschirm hinausfließen. Dazu kommen ein aufgerüstetes Bowers & Wilkins-Soundsystem und ein verbesserter Bildverarbeitungsprozessor.

Allerdings bietet auch der OLED 909 ein ähnlich beeindruckendes Seherlebnis, wenn auch mit vierseitigem Ambilight der vorherigen Generation. Die freistehende Bauweise des OLED 959 macht ihn für viele Nutzer:innen aus praktischen Gründen weniger geeignet. Und, wie noch genauer zu sehen sein wird, trifft das neue Ambilight-System nicht unbedingt jeden Geschmack…

Philips OLED 959 im Test: Preis und Verfügbarkeit

Der Philips OLED 959 ist nur in 65 Zoll erhältlich – was Sinn macht, denn er steht frei und soll ein echter Blickfang sein. Der passende Ständer ist natürlich im Lieferumfang enthalten.

Das Modell ist vor allem für den europäischen Markt gedacht und in Großbritannien für 3.999 £ exklusiv bei Richer Sounds verfügbar. In den USA und Australien ist es nicht erhältlich.

Zum Vergleich: Der OLED 959 kostet rund 1.300 £ mehr als der OLED 909. Für diesen Aufpreis könntest du dir auch eine der besten Soundbars oder ein Surround-System gönnen und hättest immer noch etwas übrig.

Philips OLED 959 im Test: Features und Neuheiten

Philips OLED 959 im Test

(Image credit: Future / Mike Lowe)

In den oberen Rängen der Philips-TV-Reihe hat das Unternehmen bereits mehrfach großformatige, freistehende Monolith-Sets vorgestellt – zuletzt den OLED 986, der im Wesentlichen der Vorgänger des 959-Modells ist.

Daneben gibt es den OLED 937, der zwar nicht über das imposante Standfuß-Design verfügt, aber ebenfalls ein integriertes Soundsystem bietet – allerdings im Soundbar-Stil – und damit quasi als „Light“-Vorläufer des 959 gelten kann.

All das dient jedoch nur der Einordnung, denn der Philips OLED 959 stellt in vielerlei Hinsicht ein klares Upgrade gegenüber diesen älteren Modellen dar. Sein Meta 2.0-OLED-Panel, das sogenannte „MLA“ (Micro Lens Array, inklusive Kühlkörper), gehört zur besonders hellen Generation, die auch im Panasonic Z95A und weiteren Konkurrenzmodellen zum Einsatz kommt. Dazu kombiniert Philips den neuen 8.-Gen-P5-Dual-Engine-AI-Prozessor, der gegenüber dem OLED 909 nochmals deutlich mehr Verarbeitungspotenzial bietet.

Philips OLED 959 im Test

(Image credit: Future / Mike Lowe)

Letztlich sind die Panels im OLED 909 und OLED 959 identisch. Manche Reviewer:innen haben minimale Helligkeitsunterschiede festgestellt (abhängig vom Messfenster), doch die sind so gering, dass sie mit bloßem Auge kaum wahrnehmbar sind.

Die eigentlichen Vorteile des OLED 959 liegen im freistehenden Design, im neuen Ambilight-Format und im verbesserten integrierten Bowers-&-Wilkins-Soundsystem. Allerdings wurde das Ambilight von vier auf drei Seiten reduziert.

Abgesehen davon ähnelt die Ausstattung stark dem OLED 909: Zwei der vier HDMI-Ports unterstützen den 2.1-Standard, wobei Anschluss 2 für eARC reserviert ist. Angesichts des hochwertigen integrierten Soundsystems dürfte jedoch kaum jemand eine zusätzliche Soundbar über eARC benötigen. Zudem unterstützt der Fernseher 4K bei 144 Hz – ein Fortschritt gegenüber den üblichen 120 Hz, den vor allem PC-Gamer:innen zu schätzen wissen dürften.

Philips OLED 959 im Test: Design und Setup

Während der Design-Teil in unseren Testberichten normalerweise weiter unten steht, rückt er beim OLED 959 ganz nach oben. Wie du auf meinen Bildern sehen kannst, ist dieses Modell gemacht, der Star im Raum zu sein

Einerseits ist das natürlich großartig. Der OLED 959 tritt als eigenständiges Möbelstück auf, mit einem versteckten Kabelkanal im Standfuß, der minimalistische Wohnungen fast noch ein bisschen Feng-Shui-mäßiger wirken lässt. Andererseits ist ein solcher Look in der Praxis schwer umzusetzen. Schließlich müssen die meisten ihre AV-Geräte ohnehin in der Nähe platzieren – und das passt nicht immer zum puristischen Design.

Auch der Aufbau ist anspruchsvoller als bei herkömmlichen Fernsehern (und glaub mir, ich habe schon viele eingerichtet). Zuerst wird der Standfuß montiert, dann das fast 30 Kilogramm schwere Panel aufgesetzt und verschraubt. Ein klassischer Zwei-Personen-Job, wie es bei einem 65-Zoll-Gerät auch sein sollte.

Dazu kommt: Mit seinen rund 5,2 Zentimetern Tiefe ist der OLED 959 kein schlankes Panel. Reine OLED-Bildschirme sind flacher, aber hier wurde bewusst Platz gelassen, um das integrierte Soundsystem von Bowers & Wilkins optimal zur Geltung zu bringen – und das hört man.

Philips OLED 959 im Test

(Image credit: Future / Mike Lowe)

Sobald das Panel am Standfuß befestigt ist, hängt die Unterkante rund 48 cm über dem Boden – das sind in meinem Fall etwa 22 cm tiefer als bei einem klassischen AV-Schrank. Dadurch wirkt das Set etwas niedrig (wie auch auf meinen Fotos zu sehen, mit dem AV-Panel dahinter, das ich für einige Ambilight-Tests immer wieder umstellen musste). Für manche Setups passt das perfekt, für andere weniger.

Auch der Stil des OLED 959 ist Geschmackssache. Die Kvadrat-Stoffbespannungen an den Seiten erinnern stark an High-End-Audioprodukte – ich kenne sie eher von Bang & Olufsen als von Bowers & Wilkins. Mir gefällt der Look, aber er wird sicher nicht allen zusagen.

Die Einrichtung erfolgt über die beiliegende, sehr elegante Fernbedienung. Beim Eingeben des WLAN-Passworts reagierte sie zwar überraschend träge, danach lief jedoch alles reibungslos. Dann geht’s direkt in die Google-TV-Oberfläche, wo du entscheiden kannst, ob du die Personalisierung zulassen willst oder nicht.

Wie ich schon bei anderen Philips-Modellen bemerkt habe, ist die Integration von Google TV nicht ganz überzeugend. Manche Tastendrücke auf der Fernbedienung quittiert das System mit „Funktion ist im aktuellen Modus nicht verfügbar“, und Philips’ eigene Menüs geraten immer wieder mit denen von Google in Konflikt. Einige Bildeinstellungen erreichst du nur über einen bestimmten Weg, andere wiederum über ein anderes Menü – das wirkt unnötig kompliziert. Kein Hersteller hat hier bislang die perfekte Lösung gefunden: Panasonics Fire-TV-Integration war mir zum Beispiel viel zu werbelastig. Aber es bleibt auch bei Philips noch Luft nach oben.

Die Fernbedienung selbst hingegen ist ein echtes Highlight. Sie ist hochwertig verarbeitet und verfügt über beleuchtete Tasten für Netflix, YouTube, Prime Video sowie eine zusätzliche „Apps“-Taste. Damit sind die besten Streamingdienste direkt erreichbar. Besonders gelungen finde ich die beleuchteten Lautstärke- und Kanal-Kippschalter, die sich angenehm von den restlichen Tasten abheben.

Philips OLED 959 im Test: Bildqualität

Philips OLED 959 im Test

(Image credit: Future / Mike Lowe)

Wie bereits erwähnt, nutzt der Philips OLED 959 im Wesentlichen dasselbe Panel wie der OLED 909. Die Unterschiede liegen vor allem im Prozessor. Im Filmmaker Mode, der die Original-Filmpräferenzen berücksichtigt, ist das Seherlebnis nahezu identisch – und nach wie vor fantastisch.

Das MLA-Panel bietet zwar ein deutlich höheres Helligkeitspotenzial, allerdings wird dieses nicht immer voll ausgereizt (den Eco-Modus wirst du vermutlich sofort deaktivieren). In der Praxis bedeutet das: Der 959 ist zwar technisch heller als viele Step-Down-Modelle, aber das fällt nicht in jeder Situation auf, zumal die Optionen für Lichtpegel- oder HDR-Optimierung je nach Umgebung noch zusätzlichen Einfluss haben.

Insgesamt wirken die Bilder des OLED 959 für mich nicht klar besser als die des 909 (der übrigens mein Alltagsfernseher ist). Das liegt vor allem an der Bildverarbeitung: Trotz des stärkeren Prozessors habe ich mehr Bewegungsartefakte gesehen, als ich erwartet hätte, und das sogar bei eher unspektakulären Inhalten. Beim Schauen von MasterChef: The Professionals auf BBC1 fielen mir bei den weiß gekleideten Köchen deutlich sichtbare Ränder-Artefakte auf.

Ein weiteres Problem trat gelegentlich bei meinen HDMI-Quellen auf: ein schmaler, vertikaler Streifen heller Pixel am rechten Bildrand. Zunächst vermutete ich einen Zusammenhang mit Pixel Shift, das ja minimale Verschiebungen vornimmt, um Einbrennen zu verhindern. Doch auch nach dem Durchsuchen der Einstellungen, dem Deaktivieren von Optionen, einer Restbildbereinigung oder sogar einem kompletten Zurücksetzen des Fernsehers blieb das Phänomen bestehen.

Philips OLED 959 im Test

(Image credit: Future / Mike Lowe)

Ein weiterer Diskussionspunkt ist das neue Ambilight-Plus-System. Mir persönlich gefällt es weniger als die Vorgängerversion: Die höhere Auflösung betont in den Standardeinstellungen die Bildränder zu stark, und die schnellere Bewegung wirkt für mich eher ablenkend.

Immerhin lassen sich die Einstellungen umfangreich anpassen, sodass man das System weitgehend auf den Look der vorherigen Generation zurücksetzen kann. Vielleicht bin ich da einfach zu sehr an das alte Ambilight gewöhnt, aber nach einigen Wochen mit dem 959 hat mich die neue Variante nicht überzeugt.

Was ich außerdem unverständlich finde: Bei einem freistehenden TV-Design wie diesem kommt Ambilight Plus nur auf drei Seiten zum Einsatz. Gerade hier wäre die perfekte Gelegenheit gewesen, die neue Technik an allen Rändern des Bildschirms zu zeigen – eine Möglichkeit, die sogar der günstigere OLED 909 bietet, wenn auch in der Nicht-Plus-Version. Das Fehlen am unteren Rand wirkt deshalb wie eine verpasste Chance.

All das klingt vielleicht so, als würde ich über den OLED 959 meckern. Ich sehe es aber eher als faire Beobachtung, zumal mich sein 909er-Cousin nach wie vor begeistert. Glücklicherweise übernimmt auch der 959 alle Qualitäten bei der Bilddarstellung – und liefert oft ein schlicht atemberaubendes Ergebnis.

Am stärksten aufgefallen ist mir beim Einrichten die gesteigerte Schärfe. Im Vergleich zu meinem alten Fernseher wirkt jedes Detail definierter, Gesichter haben mehr Biss und die Tiefenschärfe sorgt für eine beeindruckende Plastizität. Der Unterschied war im direkten Vergleich unübersehbar.

Die neue Dual-Engine-Bildverarbeitung zeigt – abgesehen von den angesprochenen Bewegungsproblemen – ihr Können besonders bei Schwarzwerten. Selbst bei hoher Helligkeit und kräftigen Farben bleiben dunkle Bildbereiche sauber durchgezeichnet. Szenen wie in Deadpool & Wolverine zeigen, wie der OLED 959 Kontrast und Farbintensität miteinander verbindet und so ein packendes, cineastisches Erlebnis schafft. Gegen den Panasonic Z95A spielt er dadurch deutlich knapper auf als erwartet.

Philips OLED 959 im Test

(Image credit: Future / Mike Lowe)

Ich habe das OLED 959 mit allen möglichen Medien aus verschiedenen Quellen getestet und dabei auch die HDMI-Anschlüsse gewechselt, um die Ergebnisse zu vergleichen. Ob beim Eintauchen in die besten Streamingdienste, beim Anschauen eines 4K-Blu-ray-Films oder einfach einer alten Blu-ray wie Der Schakal von 1997 mit Bruce Willis – das Set lieferte durchweg beeindruckende Ergebnisse. Dabei zeigt das OLED 959 eindrucksvoll seine 1080p-Upscaling-Fähigkeiten, auch ohne Remastering, wie man an Haaren und Details erkennen kann.

Philips ist einer der wenigen Anbieter, die mit allen wichtigen HDR-Formaten kompatibel sind – HDR, HDR10+ (inklusive Adaptive), Dolby Vision und HLG –, sodass es bei der Quellwiedergabe keine Einschränkungen gibt. Die verschiedenen Optimierungsfunktionen lassen sich zusätzlich nutzen, etwa für Bewegungsanpassung, Helligkeit oder Schatten, je nachdem, wie du dein Bild einstellen möchtest.

Kehren wir für einen Moment zu Ambilight zurück: Die Plus-Version reagiert empfindlicher, wenn das Panel nicht direkt an einer Wand steht. Bei den ersten Vorführungen auf verschiedenen Philips-Events stand das Gerät jeweils nah an der Wand, um den Effekt zu verstärken – bei einem freistehenden Modell wie diesem ist das aber nicht nötig.

Purist:innen werden es zu schätzen wissen, dass sich eine einfarbige Ausgabe einstellen lässt – optional auch an die Wand angepasst – und dass keine Echtzeit-Bewegung notwendig ist. Ambilight bleibt extrem vielseitig. Passe die Einstellungen nach deinen Vorlieben an, und es bleibt ein echtes Highlight des Sets.

Philips OLED 959 im Test: Klangqualität

Bowers & Wilkins arbeitet seit vielen Jahren mit Philips zusammen und hat im Laufe der Zeit in verschiedenen Fernsehern außergewöhnliche Ergebnisse erzielt. Bei größeren Modellen fällt das oft besonders auf, doch der OLED 959 ist mit 65 Zoll ideal positioniert – und seine Klangleistung ist beeindruckend.

Im Vergleich zum OLED 909, der ein eingebautes 3.1-System besitzt, verfügt der OLED 959 über eine 5.1.2-Integration. Das bedeutet: links, Mitte und rechts vorne, plus linke und rechte Rücklautsprecher für die „5“; ein Center-Subwoofer als „1“; und die „2“ stehen für zwei nach oben gerichtete Lautsprecher, ein Pseudo-Speaker für die Höhe ist nicht nötig.

Zugegeben, ein vollständiges Front-System vermittelt ein anderes Raumgefühl. Dennoch überzeugen die Breite der Klangbühne, die Präzision bei Dialogen und die wahrgenommene Höhe dieses Sets. Die Klangqualität ist reichhaltig und unterstützt relevante Formate wie Dolby Atmos, sodass Klänge aus Winkeln wiedergegeben werden, von denen herkömmliche Fernseher nur träumen können.

Mit dem OLED 959 benötigst du keine separate Soundbar, ein zusätzlicher Subwoofer kann aber nicht schaden. Die 7,5-Zoll-Einheit hinten, gepaart mit zwei Radiatoren, ist ordentlich – identisch mit dem OLED 909, also kein Upgrade. Bei einer Vorführung mit einem separaten Bowers-&-Wilkins-Subwoofer waren die Ergebnisse jedoch beeindruckend.

Philips OLED 959 im Test: Fazit

Philips OLED 959 im Test

(Image credit: Future / Mike Lowe)

Der Philips OLED 959 ist das Spitzenmodell der OLED-TV-Reihe des Unternehmens und beeindruckt in vielen Bereichen – vom Design bis hin zur herausragenden Bild- und Tonqualität, ergänzt durch das neue Ambilight Plus.

Die praktischen Aspekte eines solchen Sets sind jedoch nicht für alle optimal. Für meinen Geschmack positioniert der Ständer den Bildschirm etwas zu niedrig, und nicht jede:r wird die mit Kvadrat-Stoff bezogenen Kanten mögen. Außerdem ist das neue Ambilight Plus nur auf drei statt auf vier Seiten vorhanden – bei einem freistehenden Design wie diesem eine verpasste Gelegenheit.

Letztendlich bleibt der OLED 959 ein Nischenprodukt, das sich dessen bewusst ist und seine Stärken selbstbewusst ausspielt. Mit einigen kleineren Einschränkungen bei Bewegung, Anti-Burn-In und Ambilight überzeugt er durch exzellentes Bild und kraftvollen Sound – ein Set, das vermutlich nur eine Handvoll Nutzer:innen besitzen werden.

Ebenfalls eine Überlegung wert

Da der Philips OLED 909 zusammen mit einem hochwertigen Soundbar-System zu einem niedrigeren Preis erhältlich ist und eine sehr ähnliche Bildqualität bietet, stellt er die naheliegende Alternative im Philips-Portfolio dar.

Ansonsten würde ich mich für das Panasonic Z95A entscheiden, weil es in Sachen Schwarzwert eine Klasse für sich ist. Außerdem hat es ein gutes integriertes Soundsystem (das sogar von Technics abgestimmt wurde) und kostet obendrauf weniger.

Mike Lowe
Tech Editor

Mike is T3's Tech Editor. He's been writing about consumer technology for 15 years and his beat covers phones – of which he's seen hundreds of handsets over the years – laptops, gaming, TV & audio, and more. There's little consumer tech he's not had a hand at trying, and with extensive commissioning and editing experience, he knows the industry inside out. As the former Reviews Editor at Pocket-lint for 10 years where he furthered his knowledge and expertise, whilst writing about literally thousands of products, he's also provided work for publications such as Wired, The Guardian, Metro, and more.

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